Günther Stimpfl:
Skulptur "Ambiguität", Version in Kunstmarmor

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Günther Stimpfl:
Skulptur "Ambiguität", Version in Kunstmarmor

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Limitiert, 199 Exemplare | nummeriert | signiert | Kunstmarmor | teilversilbert | Höhe 110 cm

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Günther Stimpfl: Skulptur "Ambiguität", Version in Kunstmarmor

In vielen Religionen wurde die Gottheit als zweigeschlechtliches Wesen vorgestellt, und in Platons "Symposion" erzählt Aristophanes den Mythos vom ursprünglich doppelköpfigen zweigeschlechtlichen Menschen. Von der altchinesischen ying-yang-Lehre und den Experimenten der Alchimisten bis zur modernen Tiefenpsychologie und Biogenetik reihen sich die Spekulationen über die Trennung und Wiedervereinigung des männlichen und des weiblichen Prinzips.

Günther Stimpfl hat diese elementare Bipolarität, die Dualität der Existenz, die geistig-körperliche Ambivalenz und die Verschmelzung zweier Körper mit seinem solche Wechselbeziehungen thematisierenden Idol auf eine strenge, abstrakte Formel gebracht.

Standfigur "Ambiguität": Limitierte Weltauflage gesamt 458 Exemplare. Nummeriert und signiert. Höhe 110 cm. Standfläche 32 x 13 cm. Edition in weißem, polymer gebundenem Kunstmarmor. Limitierte Auflage 199 Exemplare. Teilweise versilbert.

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Günther Stimpfls Aufstieg zur Kunstelite begann in Wien. Dort war er von 1964 bis 1972 Meisterschüler von Fritz Wotruba und Joannis Avramidis an der Akademie der bildenden Künste. Von 1972 bis 1984 machte er durch Entwürfe für mobile Wind- und Wasserobjekte auf sich aufmerksam. Seit 1985 arbeitet Günther Stimpfl als freier Bildhauer.

Seine statisch-figurativen Groß- und Kleinplastiken, die in Ausstellungen in den Kunstzentren Europas große Beachtung finden, sind heute Glanzstücke bedeutender öffentlicher und privater Sammlungen.

Günther Stimpfl reflektiert das Bedürfnis des Menschen, seiner geistigen Welt in sichtbaren Symbolen Ausdruck zu verleihen, in einer modernen und zugleich archaisch anmutenden Skulptur. Die schwerelose Eleganz seiner eindrucksvollen Kunstwerke regt - wie die Idole versunkener Kulturen - Geist und Fantasie an und erfüllt die Sehnsucht des Menschen nach Schönheit, die die Zeit überdauert.

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Bezeichnung für ein Kunstobjekt (Skulptur, Installation), das nach dem Willen des Künstlers in mehreren Exemplaren in limitierter und nummerierter Auflage hergestellt wird.

Durch das Multiple wird eine "Demokratisierung" der Kunst erreicht, indem das Werk für einen größeren Personenkreis zugänglich und erschwinglich gemacht wird.

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Ein vollplastisches Werk der Bildhauerkunst aus Holz, Stein, Elfenbein, Bronze oder anderen Metallen.

Während die Skulpturen aus Holz, Elfenbein oder Stein direkt aus dem Materialblock herausgearbeitet werden müssen, muss beim Bronzeguss zunächst ein Werkmodell, meist aus Ton oder anderen leicht formbaren Materialien geschaffen werden.

Blütezeit der Skulptur war nach der griechischen und römischen Antike die Renaissance. Der Impressionismus verlieh der Bildhauerkunst neue Impulse. Auch zeitgenössische Künstler wie Jörg Immendorff, Andora, Markus Lüpertz haben die Bildhauerkunst mit bedeutenden Skulpturen bereichert.

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Bei Kunstmarmor wird das Marmorpulver polymer gebunden. Kunstmarmor zeichnet sich durch eine fein weiße Oberfläche aus, die der des Marmor sehr nahe kommt.

Weiterführende Links:
Polymere

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