Skulptur "Tanzende Dakini", Metallguss teilvergoldet

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Skulptur "Tanzende Dakini", Metallguss teilvergoldet

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Kurzinfo

Metallguss | bronziert | teilvergoldet | Gesamthöhe 38 cm | Breite 14,5 cm | Steinsockel 10 x 6 x 10 cm (B/H/T)

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Skulptur "Tanzende Dakini", Metallguss teilvergoldet

In ekstatischen Bewegungen huldigt die Zauberin dem wohltätigen Fruchtbarkeitsgott Shiva, der in einem Schöpfungstanz das Universum erschuf. Dem tantrischen Hinduismus entsprechend, trägt sie den hochgebundenen Asketenschopf. Kostbarer Schmuck ziert Ohren, Hals und Oberarm. Links hält sie ein Schlagholz, rechts die Opferglocke.

Metallguss mit bronzierter Oberfläche, zum Teil von Hand vergoldet. Gesamthöhe 38 cm. Breite 14,5 cm. Diabassockel 10 x 6 x 10 cm (B/H/T).

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Die Kunst auf dem indischen Subkontinent mit den heutigen Staaten Indien, Pakistan, Bangladesh und Sri Lanka ist je nach Landschaft und Religion unterschiedlich. Die indische Kunst gehört zu den bedeutendsten Komplexen der Weltkunst und ist religiös bestimmt. Zu ihren herausragendsten Leistungen gehört die Veranschaulichung inniger Kontemplation aber auch sinnlicher Lebensfreude. Vier kulturell verschiedene Hauptphasen reihen sich aneinander:

In Nordwest- und Nordindien die Harappa-Kultur im 3.-2. Jahrhundert v. Chr., die Perioden des indischen Altertums bis Mittelalters, die indo-islamischen Perioden seit den muslemischen Eroberungen ab dem 12. und 13. Jahrhundert und die Neuzeit, die eine "Hindu-Renaissance" einleitet und schließlich in die Moderne internationaler Prägung einmündet.

Die Harappa-Kultur (ca. 2500-1500 v. Chr.) ist die erste Hochkultur auf indischem Boden.

In der vedischen Periode ab ca. 1200 v. Chr. formte sich nach Einwanderung der arischen Stämme die berühmte brahmanische Kastengesellschaft, Grundlage der späteren hinduistischen wie buddhistischen Religionen Indiens. Hier fanden sich neben den ersten Eisengeräten fein bemalte Keramik.

Die Maurya-Periode (4.-2 Jahrhundert v. Chr.) beschloss die Frühphase der Staatenbildung, in die auch die Entstehung des Buddhismus fiel. In dieser Zeit entstehen die ersten monumentalen architektonischen und plastischen Werke, Tierfiguren von höchster bildhauerischer Reife. In der frühbuddhistischen und frühhinduistischen Periode entwickeln sich die Kunststile der Stupas (um 100-75 v. Chr.). Die buddhistischen Kunststile verzichten auf die menschliche Darstellung Buddhas, im Hinduismus entstanden von Anfang an Götterbilder.

In der Satavahana-Periode vom 2.-3. Jahrhundert n. Chr. kam die frühinduistische und der buddhistische Bilderkult zu voller Entfaltung.

In der Gupta-Periode (320-6. Jahrhundert) gelang die Gestaltung des Buddha-Bildes mit vollendeter innerer Sammlung. In der hinduistischen Kunst entstanden Darstellungen von Shiva und Krishnu mit weicher Modellierung und ausgewogenen Proportionen.

Mittelalterliche Perioden (7.-13. Jahrhundert). Die gemeinsamen religiösen Traditionen Indiens erwiesen sich als kulturell einigendes Fundament. Die Götterdreiheit Vishnu, Shiva, Brahma war Thema des künstlerischen Schaffens. Eine Sonderstellung erlangten die Devi und Shaktis als weiblich-kosmische Kräfte in der Tantra-Kunst. Im Buddhismus bildete sich gegen Ende des 1. Jahrtausends die esoterische Richtung des Tantrayana in dessen Pantheon die Bodhisattvas und Taras dominierten. Beeindruckend die Tempelbauten dieser Zeit, die mit figurenreichen Reliefs geschmückt wurden.

Indo-islamische Kunst entwickelte sich ab dem 12. Jahrhundert, bleibt aber von den indischen Architekten geprägt. Unter der Mogul-Dynastie, die ab 1526 Babur begründete, begann eine monumentale Festungs-, Palast- und Gartenarchitektur, die sich durch Verwendung kostbarer Materialien (roter Sandstein, weißer Marmor) auszeichnete.

Weiterführende Links:
Bodhisattva

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Ein vollplastisches Werk der Bildhauerkunst aus Holz, Stein, Elfenbein, Bronze oder anderen Metallen.

Während die Skulpturen aus Holz, Elfenbein oder Stein direkt aus dem Materialblock herausgearbeitet werden müssen, muss beim Bronzeguss zunächst ein Werkmodell, meist aus Ton oder anderen leicht formbaren Materialien geschaffen werden.

Blütezeit der Skulptur war nach der griechischen und römischen Antike die Renaissance. Der Impressionismus verlieh der Bildhauerkunst neue Impulse. Auch zeitgenössische Künstler wie Jörg Immendorff, Andora, Markus Lüpertz haben die Bildhauerkunst mit bedeutenden Skulpturen bereichert.

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