Michelangelo Buonarroti:
"Die Eherne Schlange", Version in Bronze vergoldet

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Michelangelo Buonarroti:
"Die Eherne Schlange", Version in Bronze vergoldet

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Kurzinfo

ars mund Exklusiv-Edition | Bronze + Kunststein | handgefertigt | handpatiniert | teilvergoldet | Messingstab | vernickelt | Höhe 44,5 cm

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Michelangelo Buonarroti: "Die Eherne Schlange", Version in Bronze vergoldet

Ein Gotteszeichen und Symbol der Heilungskraft: Als das Volk Israel in der Wüste ausharren musste, sprachen sich einige gegen Gott und Moses aus. Gott bestrafte die Zweifler mit einer Schlangenplage, in deren Folge viele starben. Moses bat um Gnade und Gott sagte zu ihm, er solle ein Bildnis einer Schlange formen und sie auf eine Stange setzen. Wer immer vergiftet war, wurde durch die mystische Kraft der Schlange und seinen Glauben geheilt. Michelangelo gestaltete mit dieser Szene aus dem alten Testament eine der Eckszenen der Sixtinischen Kapelle in Rom.

Exklusiv bei ars mundi ist die dreidimensionale Umsetzung des Weltkunstwerks erhältlich. Edition in feiner Bronze, gegossen im Wachsausschmelzverfahren von Hand. Von Hand patiniert und teilvergoldet. Mit vernickeltem Messingstab und Kunststeinsockel. Höhe 44,5 cm.

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1475-1564

Schmerz und Verzweiflung aber auch Hoffnung schilderte Michelangelo in seiner Urgeschichte der Menschheit: der Sixtinischen Kapelle im Vatikan. Als er diese Gewölbefresken zwischen 1508 und 1512 schuf, spielte der Hauptvertreter der Hochrenaissance und Wegbereiter des Manierismus als Bildhauer und Maler bereits eine zentrale Rolle im künstlerischen und intellektuellen Leben Italiens.

Michelangelo Buonarroti wurde 1475 im toskanischen Caprese geboren. Seine Ausbildung zum Maler erhielt er bei Domenico Ghirlandaio, die des Bildhauers möglicherweise bei Bertoldo di Giovannis, wobei das Studium der Antike von großem Einfluss war.
Von 1496 bis 1501 war Michelangelo in Rom tätig, wo u.a. die "Pietà" für den Petersdom entstand. Bis 1504 arbeitete er dann in Florenz an der monumentalen Statue des "David", die noch den engen Bezug zur Antike darstellt. Die folgenden Skulpturen kennzeichnen durch heftige Bewegungsmomente den Übergang zum Manierismus.
1505 erhielt Michelangelo den Auftrag für das Grabmal Papst Julius II., das jedoch erst nach dessen Tod 1513 in reduzierter Form vollendet werden konnte, da der eigensinnige Künstler sich nicht mit dem Auftraggeber einig wurde. So entstanden bis 1516 die "gefesselten Sklaven" und "Moses". Als Architekt sollte er für die Medicis tätig werden, konnte jedoch den geplanten Bau nicht verwirklichen und setzte die entwickelten Gestaltungsprinzipien in dem 1521 begonnen Treppenaufgang der Biblioteca Laurenziana in Florenz um.
Ab 1534 lebte Michelangelo dann endgültig in Rom.

Michelangelos Alterswerk ist von einer intensiven Beschäftigung mit religiösen Themen aber auch architektonischen Plänen geprägt, wie der Bauleitung der Peterskirche oder des Palazzo Farnese. Über den Dichter Michelangelo, der 1564 starb, können wir durch seine Briefe und Sonette einiges erfahren.

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Seit dem Altertum verwendete Legierung von Kupfer mit anderen Metallen (vor allem mit Zinn). Ideales, Jahrtausende überdauerndes Metall für hochwertige Kunstgüsse.

Beim Bronzeguss setzt der Künstler in der Regel ein mehr als 5000 Jahre altes Verfahren ein, das Wachsausschmelzverfahren mit verlorener Form. Es ist das beste, aber auch das aufwändigste Verfahren zur Herstellung von Skulpturen.

ars mundi Video zum Bronzeguss:


Zuerst formt der Künstler ein Modell seiner Skulptur. Dieses wird in eine verflüssigte Silikon-Kautschukmasse eingebettet. Sobald das Material festgeworden ist, wird das Modell herausgeschnitten. In die so gewonnene Negativform wird flüssiges Wachs gegossen. Nach dem Erkalten wird der Wachsabguss aus der Form genommen, mit Gusskanälen versehen und in eine Keramikmasse getaucht. Die Keramikmasse wird im Brennofen gehärtet, wobei das Wachs ausfließt (verlorene Form).
Nun hat man endlich die Negativform, in welche die ca. 1400° C heiße Bronzeschmelze gegossen wird. Nach dem Erkalten der Bronze wird die Keramikhülle zerschlagen und die Skulptur kommt zum Vorschein.
Jetzt werden die Gusskanäle entfernt, die Oberflächen vom Künstler selbst oder nach seinen Vorgaben von einem Spezialisten poliert und patiniert und nummeriert. So wird jeder Guss zum Original.

Für weniger hochwertige Bronzegüsse wird häufig das Sandbettverfahren verwendet, das in Oberflächenbeschaffenheit und Qualität jedoch nicht das aufwendigere Wachsausschmelzverfahren erreicht.

Weiterführende Links:
Sandguss

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Edition einer Grafik oder Skulptur, die von ars mundi initiiert wurde und die nur bei ars mundi bzw. bei von ars mundi lizenzierten Vertriebspartnern erhältlich ist.

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Ein vollplastisches Werk der Bildhauerkunst aus Holz, Stein, Elfenbein, Bronze oder anderen Metallen.

Während die Skulpturen aus Holz, Elfenbein oder Stein direkt aus dem Materialblock herausgearbeitet werden müssen, muss beim Bronzeguss zunächst ein Werkmodell, meist aus Ton oder anderen leicht formbaren Materialien geschaffen werden.

Blütezeit der Skulptur war nach der griechischen und römischen Antike die Renaissance. Der Impressionismus verlieh der Bildhauerkunst neue Impulse. Auch zeitgenössische Künstler wie Jörg Immendorff, Andora, Markus Lüpertz haben die Bildhauerkunst mit bedeutenden Skulpturen bereichert.

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