Tilman Riemenschneider:
Relief "Anbetung der Könige", Kunstguss

Images

Tilman Riemenschneider:
Relief "Anbetung der Könige", Kunstguss

Details

948,00 EUR

inkl. MwSt. zzgl. Porto

Product Actions

Add to cart options
Bestell-Nr. IN-416015
Lieferzeit: Sofort lieferbar

Kurzinfo

Museums-Replikat | Kunstguss | handgefertigt | handpatiniert | Format 105 x 57 cm | Gewicht 28 kg

https://www.arsmundi.de

Tilman Riemenschneider: Relief "Anbetung der Könige", Kunstguss

Mit ca. 5 cm Schnitztiefe ist dieses auch als "Londoner Anbetungsrelief" bekannte Werk das schönste erhaltene Hochrelief des Meisters. Es war vermutlich der linke Flügel des nicht mehr vorhandenen Rothenburger Annen-Altares. Anno 1855 wurde das Original an das Britische Museum verkauft und ist heute im Victoria und Albert-Museum, London, ausgestellt. Absolut authentisches ars mundi Museums-Replikat in überragender Qualität.

Polymerer gebundener Kunstguss, von Hand gegossen und von Hand patiniert. Format 105 x 57 cm, Gewicht 28 kg.

mehr

Um 1460-1531

Die Werke von Tilman Riemenschneider stellen wie bei kaum einem anderen Bildhauer den Übergang von Mittelalter zu Renaissance dar. Mit seinem überragenden handwerklichen Genie hauchte er den alten Traditionen neues Leben ein. Als erster Künstler verzichtete er dabei häufig auf eine Bemalung seiner Werke und entdeckte das Spiel von Licht und Schatten als gestalterisches Element. So schuf er grandiose Kompositionen voller emotionaler Spannung, in der er mit ausdrucksstarken Gesichtern, betonter Gestik und einem dramatischen Faltenwurf seine Figuren zum Leben erweckte.

Der Bildschnitzer und Bildhauer Tilman Riemenschneider wurde um 1460 in der Harzregion geboren und verstarb 1531 in Würzburg. Wanderschaften führten ihn nach Schwaben und an den Oberrhein. Er ließ sich schließlich in Würzburg nieder, wo er zu solchem Ansehen gelangte, dass er zum Bürgermeister gewählt wurde.

Riemenschneiders Werke knüpfen an die schwäbische und oberrheinische Kunst in der Tradition Gerhaerts van Leyden an. Die Darstellungen zeigen aber auch, dass ihm die Grafiken der Zeitgenossen Martin Schongauer und Albrecht Dürer bekannt gewesen sein müssen. Von einer flächigen Formenverflechtung gelangte Riemenschneider zu immer größerer Räumlichkeit, seine mehrfigurigen Kompositionen werden immer klarer im Aufbau.

Seine bevorzugten Materialien waren Lindenholz und fränkischer Sandstein, aber auch Marmor und Alabaster.

Bekannt geworden ist Riemenschneider durch seine Altäre, von denen der bekannteste erhaltene der Creglinger Marienaltar ist. Besonders in den geschnitzten Altären war Riemenschneider ein Neuerer: als einer der ersten Bildhauer verzichtete er auf eine farbige Bemalung. Seine Figuren unterscheiden sich von der zeitgenössischen Spätgotik durch lyrische Zartheit und Innerlichkeit.

mehr

Die originalgetreue Wiederholung eines Kunstwerkes in gleicher Größe und bestmöglicher Material- und Farbgleichheit.

Die Form wird in der Regel direkt vom Original abgenommen, so dass das Replikat auch die feinsten Einzelheiten wiedergibt. Nach der Herstellung des Replikates nach dem am besten geeigneten Verfahren wird die Oberfläche entsprechend dem Original poliert, patiniert, vergoldet oder bemalt.

Ein Replikat von ars mundi ist ein erkennbares Abbild des Originals.

mehr

Aus einer Stein- oder Holzplatte herausgearbeitetes, nicht vollplastisches Kunstwerk.

Je nach dem Grad der Ausarbeitung unterscheidet man Flach- oder Basreliefs und Hochreliefs. Das versenkte Relief ist eine im Alten Ägypten gebräuchliche Form des Reliefs, bei dem die dargestellte Szene in den Stein bzw. das Holz versenkt ist.

Zu den berühmtesten Reliefs gehören die Arbeiten des florentinischen Meisters Lorenzo Ghiberti. Er schuf u.a. das von Michelangelo "Paradiestür" genannte Portal am Baptisterium in Florenz.

mehr
Zuletzt angesehen