Victor Vasarely:
Bild "Tsillag" (1986), gerahmt

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Victor Vasarely:
Bild "Tsillag" (1986), gerahmt

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Limitiert, 80 Exemplare | nummeriert | signiert | Farblithografie auf Bütten | gerahmt | Format 57 x 54 cm (H/B)

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Victor Vasarely: Bild "Tsillag" (1986), gerahmt

Fasziniert von den neuen Erkenntnissen über die Entstehung des Universums wandte sich Vasarely begeistert den Phänomenen der Relativitätstheorie und Astrophysik zu. Vasarely wollte in seinen Formkompositionen universelle Gesetze verkörpern.

Original-Farblithografie 1986 auf Arches Bütten. Limitierte Auflage 80 Exemplare römisch nummeriert und handsigniert. Motivgröße 34,5 x 34,5 cm (H/B). Blattformat 50 x 45 cm (H/B). In silberfarbener Massivholzrahmung mit Schrägschnittpassepartout. Format 57 x 54 cm (H/B).

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1906-1997 - Begründer und Hauptverteter der Op-Art

Mit seinen Farb- und Formspielen der optischen Raumvorstellung dominierte der in Ungarn geborene Victor Vasarely die Kunstszene der 70er- und 80er-Jahre.
Victor Vasarely schuf mit raffinierten Raumsuggestionen und dem Spiel mit geometrischen Formen eine völlig neue Kunstrichtung, die Op-Art (optische Kunst). Auf einzigartige Weise verband er Form und Farbe zu kraftvollen, immer wieder verblüffenden visuellen Effekten.

Seine künstlerische Ausbildung erlangte Vasarely an der Budapester Kunstschule "Mühely" (dt. "Werkstatt"). Diese Schule lehrte vor allem die Ideen des Bauhauses. Damit lag es nahe, dass Vasarely nach seiner Übersiedlung nach Paris ab 1930 zunächst als Grafiker arbeitete, ist doch die Grundidee des Bauhauses die Einbindung der Kunst in das alltägliche Leben.

Ausgehend von der Lehre der Bauhausmeister Klee und Kandinsky befasste sich Vasarely intensiv mit der geometrischen Formensprache. Ab 1947 entwickelt er eine eigenständige geometrische Abstraktion, deren Variationen zu optischen Bildmustern mit kinetischen Effekten führen. Geometrische Formen werden vom Künstler in leuchtenden Farben so angeordnet, dass dabei für das Auge der Eindruck einer Bewegung entsteht.
Vasarelys raffinierte Art der Raumsuggestion, sein Spiel mit Quadraten, Rhomben, Ellipsen, Trapezen und Streifeneffekten basierten auf der Idee, Form und Farbe nicht getrennt zu betrachten, sondern als eine Einheit, als "unité plastique". Er fand heraus, dass ruhige abstrakte Kompositionen in vibrierende und schillernde Muster übersetzt werden konnten, wenn man die einzelnen geometrischen Elemente mehrfach wiederholte und dabei jeweils um einige Grad drehte oder spiegelte. Ein hoher Grad von Gleichmäßigkeit zeichnet diese Arbeiten ebenso aus wie ein brillanter optischer Effekt.

Vasarely gilt damit als einer der Begründer und Hauptprotagonisten der Op-Art. Zu diesem Zeitpunkt hat Vasarely seinen Beruf als Grafiker bereits hinter sich gelassen und lebt ganz von der Kunst. Regelmäßige Teilnahmen an der documenta folgen ebenso wie mehrere Museumsausstellungen, die sich ganz Vasarelys Werk widmen.

Heute gilt Vasarely als ein Künstler, der mit seiner Kunst unsere Art des Sehens wesentlich beeinflusst hat. Seine Entwürfe sind ausgesprochen beliebt und fanden in den verschiedensten Bereichen, von der Architektur bis zum Stoffdesign, Anwendung. Eines seiner bekanntesten Werke begegnet uns auch heute noch nahezu täglich im Alltag: Das 1972 für die Automarke Renault entworfene Rauten-Logo.

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Bereich der Grafik, der die künstlerischen Darstellungen umfasst, die durch verschiedene Drucktechniken vervielfältigt werden.

Druckgrafische Techniken sind u.a. Holzschnitt, Kupferstich, Radierung, Lithografie, Serigrafie.

Weiterführende Links:
Heliogravüre
Holzschnitt
Kupferstich
Radierung
Lithografie
Serigrafie

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Optical Art.

Malerei, die optische Effekte programmatisch in den Mittelpunkt stellt. Grundlage sind geometrische Formenmuster und Farbabläufe, die im menschlichen Auge kinetische Bewegungs- und Flimmereffekte hervorrufen.

Einer der bekanntesten Meister der Op-Art ist der 1997 verstorbene Maler Victor Vasarely.

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