Dorothea Steigerwald:
Skulptur "Bleib sein Kind" (1963), Version in Bronze

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Dorothea Steigerwald:
Skulptur "Bleib sein Kind" (1963), Version in Bronze

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Kurzinfo

Bronze | handgefertigt | handpatiniert | -poliert | Höhe ca. 16 cm

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Dorothea Steigerwald: Skulptur "Bleib sein Kind" (1963), Version in Bronze

Das bekannteste Motiv von Dorothea Steigerwald ist weltweit zu einem Sinnbild christlicher Geborgenheit geworden. Damit will sie ein Hoffnungszeichen setzen: Die offene, starke Hand Gottes, in die sich das Kind flüchtet und Geborgenheit, Schutz und Wärme erfährt.

Edition in feiner Bronze, von Hand gegossen im Wachsausschmelzverfahren. Von Hand patiniert und poliert. Höhe ca. 16 cm.

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1918-2014

Die 1918 in Duisburg geborene Dorothea Steigerwald war die vielleicht bekannteste Künstlerin der Kirche im deutschsprachigen Raum.

Nach ihrem Eintritt in das Diakonissen-Mutterhaus "Hebron" begann Schwester Dorothea neben ihrer Arbeit als Kindergärtnerin und Krankenpflegerin autodidaktisch mit der Bildhauerei. 1963 entstand die in der ganzen christlichen Welt bekannte Plastik "Bleib sein Kind". 1980 wurde Dorothea Steigerwald nach über 40jähriger Tätigkeit vom Dienst im Kindergarten freigestellt. Seitdem widmet sie sich ganz ihrem künstlerischen Auftrag.

Postkarten und Kalender mit Abbildungen ihrer Werke erreichen Millionenauflagen und sind in Gemeindehäusern und christlichen Wohnzimmern in aller Welt zuhause. Unsere Geborgenheit in Gottes Händen ist ihr Hauptthema: "Ich will den Menschen ganz einfach sagen, dass da einer ist, der sie liebt".

Für ihr selbstloses Schaffen und ihren Einsatz für Kinder wurde Dorothea Steigerwald im Jahr 1989 das Bundesverdienstkreuz verliehen. Trotz ihres Erfolges ist sie immer bescheiden geblieben: "Das ist nicht mein Verdienst, dass ich das kann, sondern ein Geschenk."

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Seit dem Altertum verwendete Legierung von Kupfer mit anderen Metallen (vor allem mit Zinn).
Ideales, Jahrtausende überdauerndes Metall für hochwertige Kunstgüsse.

Bronzeguss:
Beim Bronzeguss setzt der Künstler in der Regel ein mehr als 5000 Jahre altes Verfahren ein, das Wachsausschmelzverfahren mit verlorener Form. Es ist das beste, aber auch das aufwändigste Verfahren zur Herstellung von Skulpturen.

Beispielhaft hier Ernst Barlachs Skulptur "Der Buchleser":

Ernst Barlach: Skulptur 'Der Buchleser' Ernst Barlach Buchleser - Wachsausschmelzverfahren Teil 1Zuerst formt der Künstler ein Modell seiner Skulptur. Dieses wird in eine verflüssigte Silikon-Kautschukmasse eingebettet. Sobald das Material festgeworden ist, wird das Modell herausgeschnitten. In die so gewonnene Negativform wird flüssiges Wachs gegossen. Nach dem Erkalten wird der Wachsabguss aus der Form genommen, mit Gusskanälen versehen und in eine Keramikmasse getaucht. Die Keramikmasse wird im Brennofen gehärtet, wobei das Wachs ausfließt (verlorene Form).

Ernst Barlach Buchleser - Wachsausschmelzverfahren Teil 2Nun hat man endlich die Negativform, in welche die ca. 1400° C heiße Bronzeschmelze gegossen wird. Nach dem Erkalten der Bronze wird die Keramikhülle zerschlagen und die Skulptur kommt zum Vorschein.

Ernst Barlach Buchleser - Wachsausschmelzverfahren Teil 3Jetzt werden die Gusskanäle entfernt, die Oberflächen vom Künstler selbst oder nach seinen Vorgaben von einem Spezialisten poliert und patiniert und nummeriert. So wird jeder Guss zum Original.

Für weniger hochwertige Bronzegüsse wird häufig das Sandbettverfahren verwendet, das in Oberflächenbeschaffenheit und Qualität jedoch nicht das aufwändigere Wachsausschmelzverfahren erreicht.

Weiterführende Links:
Sandguss

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Ein vollplastisches Werk der Bildhauerkunst aus Holz, Stein, Elfenbein, Bronze oder anderen Metallen.

Während die Skulpturen aus Holz, Elfenbein oder Stein direkt aus dem Materialblock herausgearbeitet werden müssen, muss beim Bronzeguss zunächst ein Werkmodell, meist aus Ton oder anderen leicht formbaren Materialien geschaffen werden.

Blütezeit der Skulptur war nach der griechischen und römischen Antike die Renaissance. Der Impressionismus verlieh der Bildhauerkunst neue Impulse. Auch zeitgenössische Künstler wie Jörg Immendorff, Andora, Markus Lüpertz haben die Bildhauerkunst mit bedeutenden Skulpturen bereichert.

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