SIME:
Skulptur "Bavaria", Version in Bronze

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Skulptur "Bavaria", Version in Bronze

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Kurzinfo

ars mundi Exklusiv-Edition | limitiert, 99 Exemplare | nummeriert | signiert | Gießerei-Stempel | Zertifikat | Bronze | patiniert | poliert | Format 26 x 9,5 x 9 cm (H/B/T) | Gewicht 1,9 kg

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SIME: Skulptur "Bavaria", Version in Bronze

Einen Eichenkranz in Richtung Ruhmeshalle erhoben, ein Bärenfell um die Hüfte geschwungen und einen Löwen zu Füßen - so steht die Bavaria als Allegorie Bayerns auf der Münchner Theresienwiese. Errichtet wurde sie 1850, der Entwurf Ludwig Schwanthalers ist jedoch ein gutes Jahrzehnt älter und gilt als Synthese des klassizistischen und des romantischen Stils.
Seither ist viel passiert, und bei allem Traditionsbewusstsein der Bayern hat sich das Land längst zu einem der wichtigsten Wirtschaftsstandorte Europas gewandelt - das moderne Bayern ist, wie es der damalige Bundespräsident Roman Herzog 1998 formulierte, eine Symbiose von "Laptop und Lederhose".
Die Bavaria des in München lebenden SIME trägt dem Rechnung, sie orientiert sich zwar unübersehbar an Schwanthalers Großbronze, gibt ihr aber ein ganz eigenes, in die moderne Gegenwart des Freistaates passendes Erscheinungsbild.

Edition in feiner Bronze, gegossen im Wachsausschmelzverfahren, von Hand patiniert und poliert. Limitierte Auflage 99 Exemplare, nummeriert, signiert und mit dem Gießerei-Stempel punziert. Inklusive handnummeriertem Zertifikat. Format 26 x 9,5 x 9 cm (H/B/T). Gewicht 1,9 kg. ars mundi Exklusiv-Edition.

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Porträt des Künstlers SIMEDer 1968 im kroatischen Gorica als Mladen Simunovic geborene Maler und Bildhauer SIME gehört zu einer jungen Künstlergeneration, die sich die Frage nach Traditionsbindung und Modernität längst nicht mehr als Gegensätze denkt. Vielmehr lässt sich bei seinen Plastiken erkennen, dass die "alten" Themen der Kunst für ihn längst noch nicht erschöpft sind: Er kann ihnen immer wieder neue, erfrischend subjektive Perspektiven abgewinnen.

SIME, der vor seinem Studium der Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste in Zagreb (1988-1993) eine Ausbildung am Bildungszentrum für angewandte Kunst und Design (1985-1987) durchlief, formt sein skulpturales Werk gerne auf der Basis von zahlreichen vorbereitenden Zeichnungen - ein Prozess, bei dem sich gewissermaßen allmählich auf dem Zeichenpapier "formt", was später in Ton, Gips, Holz oder Bronze plastische Gestalt annimmt.

Seine Skulpturen zeichnen sich insbesondere durch ihre klaren Formen und ihre reduzierte Darstellungsweise aus. Der Künstler konzentriert sich ganz auf die wesentlichen Merkmale seiner Motive und abstrahiert ihre charakteristischen Züge. Dabei bleibt immer die Natürlichkeit der Proportionen erhalten und die Skulpturen strahlen Dynamik und Ästhetik aus.

SIME lebt seit 1999 als freischaffender Bildhauer und Mitglied des Berufsverbandes Bildender Künstler in München. In Kroatien wurde er mit mehreren Kunstpreisen ausgezeichnet, zuletzt hatte er verstärkt Ausstellungen in ganz Deutschland.

Videos zum Werk von SIME finden Sie hier...

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Bezeichnung für ein Kunstobjekt (Skulptur, Installation), das nach dem Willen des Künstlers in mehreren Exemplaren in limitierter und nummerierter Auflage hergestellt wird.

Durch das Multiple wird eine "Demokratisierung" der Kunst erreicht, indem das Werk für einen größeren Personenkreis zugänglich und erschwinglich gemacht wird.

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Ein vollplastisches Werk der Bildhauerkunst aus Holz, Stein, Elfenbein, Bronze oder anderen Metallen.

Während die Skulpturen aus Holz, Elfenbein oder Stein direkt aus dem Materialblock herausgearbeitet werden müssen, muss beim Bronzeguss zunächst ein Werkmodell, meist aus Ton oder anderen leicht formbaren Materialien geschaffen werden.

Blütezeit der Skulptur war nach der griechischen und römischen Antike die Renaissance. Der Impressionismus verlieh der Bildhauerkunst neue Impulse. Auch zeitgenössische Künstler wie Jörg Immendorff, Andora, Markus Lüpertz haben die Bildhauerkunst mit bedeutenden Skulpturen bereichert.

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Seit dem Altertum verwendete Legierung von Kupfer mit anderen Metallen (vor allem mit Zinn). Ideales, Jahrtausende überdauerndes Metall für hochwertige Kunstgüsse.

Beim Bronzeguss setzt der Künstler in der Regel ein mehr als 5000 Jahre altes Verfahren ein, das Wachsausschmelzverfahren mit verlorener Form. Es ist das beste, aber auch das aufwändigste Verfahren zur Herstellung von Skulpturen.

ars mundi Video zum Bronzeguss:


Zuerst formt der Künstler ein Modell seiner Skulptur. Dieses wird in eine verflüssigte Silikon-Kautschukmasse eingebettet. Sobald das Material festgeworden ist, wird das Modell herausgeschnitten. In die so gewonnene Negativform wird flüssiges Wachs gegossen. Nach dem Erkalten wird der Wachsabguss aus der Form genommen, mit Gusskanälen versehen und in eine Keramikmasse getaucht. Die Keramikmasse wird im Brennofen gehärtet, wobei das Wachs ausfließt (verlorene Form).
Nun hat man endlich die Negativform, in welche die ca. 1400° C heiße Bronzeschmelze gegossen wird. Nach dem Erkalten der Bronze wird die Keramikhülle zerschlagen und die Skulptur kommt zum Vorschein.
Jetzt werden die Gusskanäle entfernt, die Oberflächen vom Künstler selbst oder nach seinen Vorgaben von einem Spezialisten poliert und patiniert und nummeriert. So wird jeder Guss zum Original.

Für weniger hochwertige Bronzegüsse wird häufig das Sandbettverfahren verwendet, das in Oberflächenbeschaffenheit und Qualität jedoch nicht das aufwendigere Wachsausschmelzverfahren erreicht.

Weiterführende Links:
Sandguss

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Edition einer Grafik oder Skulptur, die von ars mundi initiiert wurde und die nur bei ars mundi bzw. bei von ars mundi lizenzierten Vertriebspartnern erhältlich ist.

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