Detlef Kraft:
Skulptur "Schildkröte", Bronze grau/schwarz

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Detlef Kraft:
Skulptur "Schildkröte", Bronze grau/schwarz

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ars mundi Exklusiv-Edition | limitiert, 199 Exemplare | nummeriert | signiert | Zertifikat | Bronze | patiniert | poliert | Format 10 x 12 x 18 cm (H/B/T) | Gewicht 2,1 kg

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Detlef Kraft: Skulptur "Schildkröte", Bronze grau/schwarz

Der Mensch im Tier - Detlef Krafts Schildkröte.

Motive aus der Tierwelt gehören zu den ältesten der Kunstgeschichte überhaupt. Nur wenigen Künstlern ging es dabei um eine genaue "Abbildung"; schon die Wandzeichnungen von Jagdtieren waren mehr als das. Sie waren auch die Anrufung künftigen oder die Dokumentation erfolgten Jagdglücks.

Auch Detlef Krafts (*1950) Tier ist nicht einfach nur Schildkröte - die künstlerische Aussagekraft geht weit darüber hinaus. Sie umspannt bildhaft ein ganzes Menschenleben und steht dabei für Altersweisheit und Gelassenheit; sie empfiehlt dem modernen Betrachter überdies, so Detlef Kraft, dass er es ihr gleichtun sollte, um sein hektisches Leben zu entschleunigen.

Skulptur in feiner Bronze, im Wachsausschmelzverfahren gegossen, von Hand grau/schwarz patiniert und poliert. Limitierte Auflage 199 Exemplare, nummeriert und signiert, mit Zertifikat. Format 10 x 12 x 18 cm (H/B/T). Gewicht 2,1 kg. ars mundi Exklusiv-Edition.

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Mit formaler Sparsamkeit zu voller Ausdruckskraft - das ist das Markenzeichen des deutschen Bildhauers Detlef Kraft. In seinen Skulpturen aus Bronze, Holz und Stein macht er Menschen und vor allem Tiere zum Thema. Oftmals sucht sich Kraft als Motive diejenigen Tiere heraus, die etwas Symbolhaftes an sich haben und sinnbildlich für Charakterzüge stehen, die sich auch auf den Menschen übertragen lassen.

Detlef Kraft besuchte auf Studienreisen Nordamerika, Asien und Afrika und so stammen auch seine Motive wie Löwen, Pferde, Krokodile, Affen oder Schildkröten von verschiedenen Kontinenten. Bei der Darstellung entfernt Kraft sich aber deutlich von den Vorbildern aus der Natur. Er konzentriert sich auf die charakteristischen Konturen seiner Motive, geht sehr sparsam mit den Details um und arbeitet mit fließenden Linien und glatten Oberflächen. Man sieht den Skulpturen Krafts ihre lange Herstellungszeit an, denn die Formen sind perfekt ausgearbeitet und ergeben ein sehr ausgewogenes und harmonisches Gesamtbild.

Neben kleineren Figuren hat Detlef Kraft auch Kunst für den öffentlichen Raum in Form von überlebensgroßen Porträts und raumgreifenden Skulpturen geschaffen, u.a. das Humboldt-Denkmal in Berlin-Reinickendorf und eine Plastik am Mainufer in Rüsselsheim. Außerdem schuf er die "Momo", die Preisstatue des Deutschen Jugendliteraturpreises.

Kraft, geboren 1950 in Berlin, lebt und arbeitet seit vielen Jahren in Darmstadt. Er studierte an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin und ist seit 1979 als freischaffender Künstler tätig. Der mehrfach ausgezeichnete Bildhauer hatte Lehraufträge und Gastprofessuren in verschiedenen deutschen Städten.

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Bezeichnung für ein Kunstobjekt (Skulptur, Installation), das nach dem Willen des Künstlers in mehreren Exemplaren in limitierter und nummerierter Auflage hergestellt wird.

Durch das Multiple wird eine "Demokratisierung" der Kunst erreicht, indem das Werk für einen größeren Personenkreis zugänglich und erschwinglich gemacht wird.

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Ein vollplastisches Werk der Bildhauerkunst aus Holz, Stein, Elfenbein, Bronze oder anderen Metallen.

Während die Skulpturen aus Holz, Elfenbein oder Stein direkt aus dem Materialblock herausgearbeitet werden müssen, muss beim Bronzeguss zunächst ein Werkmodell, meist aus Ton oder anderen leicht formbaren Materialien geschaffen werden.

Blütezeit der Skulptur war nach der griechischen und römischen Antike die Renaissance. Der Impressionismus verlieh der Bildhauerkunst neue Impulse. Auch zeitgenössische Künstler wie Jörg Immendorff, Andora, Markus Lüpertz haben die Bildhauerkunst mit bedeutenden Skulpturen bereichert.

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Seit dem Altertum verwendete Legierung von Kupfer mit anderen Metallen (vor allem mit Zinn).
Ideales, Jahrtausende überdauerndes Metall für hochwertige Kunstgüsse.

Bronzeguss:
Beim Bronzeguss setzt der Künstler in der Regel ein mehr als 5000 Jahre altes Verfahren ein, das Wachsausschmelzverfahren mit verlorener Form. Es ist das beste, aber auch das aufwändigste Verfahren zur Herstellung von Skulpturen.

Beispielhaft hier Ernst Barlachs Skulptur "Der Buchleser":

Ernst Barlach: Skulptur 'Der Buchleser' Ernst Barlach Buchleser - Wachsausschmelzverfahren Teil 1Zuerst formt der Künstler ein Modell seiner Skulptur. Dieses wird in eine verflüssigte Silikon-Kautschukmasse eingebettet. Sobald das Material festgeworden ist, wird das Modell herausgeschnitten. In die so gewonnene Negativform wird flüssiges Wachs gegossen. Nach dem Erkalten wird der Wachsabguss aus der Form genommen, mit Gusskanälen versehen und in eine Keramikmasse getaucht. Die Keramikmasse wird im Brennofen gehärtet, wobei das Wachs ausfließt (verlorene Form).

Ernst Barlach Buchleser - Wachsausschmelzverfahren Teil 2Nun hat man endlich die Negativform, in welche die ca. 1400° C heiße Bronzeschmelze gegossen wird. Nach dem Erkalten der Bronze wird die Keramikhülle zerschlagen und die Skulptur kommt zum Vorschein.

Ernst Barlach Buchleser - Wachsausschmelzverfahren Teil 3Jetzt werden die Gusskanäle entfernt, die Oberflächen vom Künstler selbst oder nach seinen Vorgaben von einem Spezialisten poliert und patiniert und nummeriert. So wird jeder Guss zum Original.

Für weniger hochwertige Bronzegüsse wird häufig das Sandbettverfahren verwendet, das in Oberflächenbeschaffenheit und Qualität jedoch nicht das aufwändigere Wachsausschmelzverfahren erreicht.

Weiterführende Links:
Sandguss

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Edition einer Grafik oder Skulptur, die von ars mundi initiiert wurde und die nur bei ars mundi bzw. bei von ars mundi lizenzierten Vertriebspartnern erhältlich ist.

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