Charles Rennie Mackintosh:
Keramikvase "Rose Boudoir"

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Charles Rennie Mackintosh:
Keramikvase "Rose Boudoir"

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Kurzinfo

Keramik | Höhe 27 cm | Ø 8 cm

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Charles Rennie Mackintosh: Keramikvase "Rose Boudoir"

Charles Rennie und seine Frau Margaret erhielten 1902 eine Einladung, die schottische Abteilung auf der internationalen Ausstellung für modern dekorative Kunst in Turin zu gestalten. Das Paar gliederte die Ausstellungsfläche in drei Zimmer und zeigte im Ersten das ʺRose Boudoirʺ, einen in weiß gehaltenen Raum mit rosafarbenen und silbernen Akzenten.

Die Vase "Rose Boudoir" aus Keramik greift die Gestaltung Mackintoshs auf. Höhe 27 cm. Durchmesser 8 cm.

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Der Architekt und Designer Charles Rennie Mackintosh gilt als Mitbegründer des schottischen Jugendstils und war zeitlebens auf der Suche nach "wahrer, moderner, individueller Kunst".

Der 1868 im schottischen Glasgow geborene Mackintosh studierte an der Glasgow School of Art, arbeitete gleichzeitig aber auch als Zeichner in einem Architekturbüro. Seine ersten Entwürfe zeigen eine deutliche Absage an den Historismus. Kurvige, grazil geformte Gitternetze zieren den ersten von ihm gestalteten Tea-Room. Eine Beteiligung an der Londoner Arts and Crafts Ausstellung verhalf ihm zu Anerkennung weit über Schottland hinaus. Sein Sinn für Volumen und Geometrie der Linie verliehen dem überwiegend französisch geprägten Jugendstil neue Impulse.

Seine Bauten sind meist klar gestaltet und bilden in ihrer Geschlossenheit von plastischen Elementen und Fenstern eine ausgewogene Einheit. Mackintosh ist deshalb auch ein bedeutender Vorläufer der funktionellen und rationalen Architekturauffassung des 20. Jahrhunderts. Seine Entwürfe auf dem Gebiet des Kunsthandwerks erzielen mit den von ihm gebauten Häusern und Innenausstattungen zusammen einen einzigartigen Gesamteindruck. Kein anderer Künstler seiner Zeit vermochte rationale und expressive Elemente so faszinierend miteinander zu verbinden.

Am 10.12.1928 verstarb Mackintosh in London.

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Keramisches Erzeugnis aus Kaolin, Quarz und Feldspat.

Porzellan wird durch Drehen oder Pressen geformt. Figürliche Darstellungen werden gegossen. Komplizierte Formen müssen in Teilen gegossen und anschließend ‚angarniert' werden. Nach dem Formen werden die Stücke getrocknet, bei etwa 900°C ‚verglüht'. Danach wird die Glasur aufgebracht, die bei Temperaturen zwischen 1.240°C und 1.445°C eingebrannt wird. Bei den bedeutenden Manufakturen wird das Porzellan von Hand bemalt, wobei jede Farbe einzeln und unter Einhaltung enger Temperaturtoleranzen eingebrannt werden muss.

Erfunden wurde das Porzellan in China und gelangte seit dem 16. Jahrhundert in Europa zu größerer Verbreitung. 1710 wurde dann als erste europäische Porzellanmanufaktur die von Meißen gegründet.

Weitere berühmte europäische Porzellanmanufakturen sind u.a. Fürstenberg, Höchst, Schwarzburger Werkstätten, Lladró, Nymphenburg, KPM, Augarten, Sèvres, Limoges, Royal Kopenhagen, Worcester. Zur Kennzeichnung der Herkunft dienen die Porzellanmarken, mit denen die einzelnen Manufakturen ihr Produkte versehen.

Weiterführende Links:
Lladró
Schwarzburger Werkstätten für Porzellankunst

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