Akte One und Cren:
Bild "Yin Yang Chip" (2018) (Unikat)

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Akte One und Cren:
Bild "Yin Yang Chip" (2018) (Unikat)

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Kurzinfo

Unikat | signiert | Acryl und Sprühlack auf Leinwand | ungerahmt | Durchmesser 100 cm

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Akte One und Cren: Bild "Yin Yang Chip" (2018) (Unikat)

Acryl und Sprühlack auf Leinwand, 2018. Rückseitig signiert. Leinwand auf Holzring gespannt. Durchmesser 100 cm.

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Seit Michel Pietsch (*1970 in Lehrte) unter seinem Alias Cren 1989 erstmalig zur Sprühdose griff, ist für ihn die Schrift der Ursprung und die Basis seines künstlerischen Werkes. Basierend auf seinen Erfahrungen als Graffiti-Maler versteht Cren die Schrift als zentrale Säule der Kommunikation und als wesentlichen alltäglichen Informationsträger. Mit seinen farbintensiven, sich zwischen Graffiti und abstrakter Malerei bewegenden Werken ist Cren seit Jahren überaus erfolgreich und hat bereits Wände in mehr als 4 Ländern und auf drei Kontinenten mit seinen Schriftzügen bemalt.


Cren bricht die gängigen Regeln der Typografie, indem er die Schrift in ihre einzelnen Buchstaben aufbricht, um sie anschließend als Gesamtgebilde neu zu konstruieren.
Die Buchstaben als Basis des Werkes werden mit grafischen, expressionistischen oder auch gegenständlichen Elementen zum finalen Arrangement komplettiert. Die finalen Werke laden den Betrachter dazu ein, den ersten Eindruck zu hinterfragen und sich intensiver mit den dahinterstehenden Buchstaben auseinanderzusetzen.

 

Cren arbeitet in einem Atelier in Berlin-Köpenick. Seine Werke wurden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen in Paris, Barcelona, Köln, Berlin und weiteren Orten gezeigt. Gemeinsam mit Akte One gestaltete Cren einen Raum für das Street-Art-Projekt "The Haus" in Berlin.

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Akte One (*1978 in Berlin) gehört seit den frühen 1990er-Jahren mit seiner Crew TLB zu den tonangebenden Graffitikünstlern der Street-Art-Metropole Berlin. Parallel dazu begann er, sich dem Schaffen auf der Leinwand zu widmen. Seine Arbeiten sind bis heute stark von der Typografie geprägt. Die stilistischen Eigenheiten des Graffiti von der Straße überträgt Akte One in abstrahierter Form auf die Leinwand. Durch intensive Bearbeitung des Bildträgers, expressiv-gestischen Farbauftrag in Verbindung mit akribisch ausgeführten Marker-Zeichnungen entstehen somit mehrschichtige Bildwelten, die ihre Herkunft nicht verleugnen. Dass Humor für Akte One eine wichtige Rolle spielt, zeigen die immer wieder auftauchenden Comic-Charaktere.

 


In der Serie der Innerframes spielt er mit dem gerahmten Bild im Bild und verbindet typografische Elemente mit figurativen Darstellungen im Stil der Pop Art.
Akte One ist nicht nur Maler und bildender Künstler, sondern auch erfolgreich als Musiker aktiv. Sein Wirken vereint in sich ein breites Spektrum der Hip-Hop-Kultur. Seine Arbeiten auf Leinwand sind somit Teil eines Gesamtwerkes, mit dem der Künstler diese Kultur beständig weiterträgt.

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Akte One (*1978 in Berlin) und  Michel "Cren" Pietsch (*1970 in Lehrte) begannen 2016 als Künsterlduo gemeisame Projekte voranzutreiben.

 

Für Ihre erste Arbeit suchten sie nach zwei gleich großen Flächen in einem Bild und kamen so auf die Idee des Yin-Yang-Zeichens. Das chinesische Yin-Yang steht für zwei einander entgegengesetzte und dennoch aufeinander bezogene Kräfte oder Prinzipien. Die strukturierte Herangehensweise von Cren und die spontane von Akte One entsprechen diesen beiden Polen, die im Zusammenspiel ein harmonisches Ganzes ergeben.

 

Das warme Orange und das kalte Blau in den Arbeiten ermöglichen die Tiefenebenen eines 3D-Effektes. Mit einer 3D-Chroma Depth Brille lassen sich die Strukturen in den Bildern dreidimensional erkennen.

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Ein Unikat oder ein Original ist ein Kunstwerk, das vom Künstler persönlich geschaffen wurde. Es existiert nur einmal aufgrund der Art der Herstellung (Ölgemälde, Aquarell, Zeichnung, Skulptur aus verlorener Form etc.).

Neben den klassischen Unikaten existieren auch die sogenannten "seriellen Unikate". Sie werden je Serie mit gleichem Motiv und in gleicher Farbe und Technik von der Hand des Künstlers ausgeführt. Die seriellen Unikate haben ihre Wurzeln in der "seriellen Kunst“, einer Gattung der modernen Kunst, die durch Reihen, Wiederholungen und Variationen desselben Gegenstandes, Themas bzw. durch ein System von konstanten und variablen Elementen oder Prinzipien eine ästhetische Wirkung erzeugen will.
Als historischer Ausgangspunkt gilt das Werk "Les Meules“ von Claude Monet (1890/1891), in denen zum ersten Mal eine über die bloße Werkgruppe herausgehende Serie geschaffen wurde. Künstler, die serielle Kunst geschaffen haben, sind u. a. Claude Monet, Piet Mondrian und vor allem Gerhard Richter.

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Bezeichnung für die von der gegenständlichen Darstellung losgelöste Malerei und Plastik, die sich ab etwa 1910 in immer neuen Stilvariationen über die ganze westliche und Teile der östlichen Welt verbreitete. Als Begründer der abstrakten Kunst gilt der 1866 geborene russische Maler Wassily Kandinsky. Weitere bedeutende Künstler der abstrakten Kunst sind K.S. Malewitsch, Piet Mondrian u.a.

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