Georg Baselitz:
Bild "Weg vom Fenster" (1982), gerahmt

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Bild "Weg vom Fenster" (1982), gerahmt

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Kurzinfo

Limitiert, 250 Exemplare | Reproduktion auf Bütten | gerahmt | Passepartout | verglast | Format 78 x 78 cm

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Georg Baselitz: Bild "Weg vom Fenster" (1982), gerahmt

Original: 1982, Öl und Tempera auf Leinwand, 250 x 250 cm, Fondation Beyeler, Riehen/Basel, Sammlung Beyeler.

5-farbige frequenzmodulierte Reproduktion auf 260g Rives-Bütten. Limitierte Auflage 250 Exemplare. © Georg Baselitz, 2018. Foto: Robert Bayer, Basel. Gerahmt in Massivholzrahmung mit Passepartout, verglast. Format 78 x 78 cm.

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Georg Baselitz Vielen ist der in Sachsen geborene Maler und Bildhauer Georg Baselitz vor allem ein Begriff, weil seine Motive auf dem Kopf stehen - sein unverwechselbares Markenzeichen seit Anfang der 1970er-Jahre. Bei seiner Suche nach "dem Bild hinter dem Bild" (Baselitz) schafft er damit eine völlig neue Sehweise.

Doch Baselitz stellt nicht nur in der Kunst alles auf den Kopf, er übernimmt auch sonst gern die Rolle des Querulanten und Provokateurs. Er nennt ehemalige DDR-Staatskünstler "Arschlöcher", glaubt nicht, dass Frauen malen können und bezeichnet die documenta als "Paralympics".

Seine rebellische Ader verhagelte ihm dann auch den Beginn seines Studiums: Wegen "gesellschaftspolitischer Unreife" wurde er 1957 der Ost-Berliner Hochschule für Bildende Künste verwiesen, und das, weil er sich bei seinen Arbeiten an einem ganz Großen orientierte - Pablo Picasso: "Es gab ein Riesenentsetzen. Picasso, dachte ich immer, ist der große Kommunist. So wurde der von unseren Parteigenossen aber gar nicht mehr gesehen. Für die war er ein dekadenter westlicher Maler, ein auslaufendes Modell. Wegen Picasso flog ich aus der Schule raus.", erzählt der Maler 2007 im Spiegel.

Kurz darauf übersiedelte Baselitz nach West-Berlin, arbeitete aber auch hier entgegen aller künstlerischer Trends. Statt auf die abstrakte Malerei setzte er auf figurative, teils drastische Darstellungen und erntete damit Unverständnis und Ignoranz.

Den vorläufigen Höhepunkt der Provokation stellte dann seine erste Einzelausstellung 1963 dar, bei der er der prüden Berliner Gesellschaft nackte und masturbierende Männer vorsetzte. Es folgten Beschlagnahmungen, staatsanwaltliche Untersuchungen und jede Menge negativer Schlagzeilen in der Presse. Doch der allgemeine Wirbel hatte einen angenehmen Nebeneffekt: Über Nacht wusste jeder, wer Georg Baselitz war.

Georg Baselitz, der als Hans-Georg Kern 1938 in Deutschbaselitz (Sachsen) geboren wurde, zählt heute zur Spitze der internationalen Kunstszene. Seine Werke sind in allen bedeutenden Museen und Sammlungen der Welt vertreten. Unter anderem wurde der Künstler mit dem Kaiserring-Kunstpreis der Stadt Goslar ausgezeichnet. Baselitz lehrte an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe und der Hochschule der Künste Berlin, derzeit lebt und arbeitet er in Inning am Ammersee.

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