Corry Ammerlaan:
Gartenskulptur "Bollwerk", Bronze auf Granitsockel

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Corry Ammerlaan:
Gartenskulptur "Bollwerk", Bronze auf Granitsockel

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Kurzinfo

Bronze | patiniert | Ø 21 cm | Höhe inkl. Steinsockel 42 cm | Gesamtgewicht 19 kg

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Corry Ammerlaan: Gartenskulptur "Bollwerk", Bronze auf Granitsockel

Die 1947 in Alphen am Rhein geborene Corry Ammerlaan ist Bildhauerin und Malerin. In ihrem Werk spielt die Gestalt des Menschen die zentrale Rolle, allerdings in einer abstrakten Form, was ihre Formkompositionen jedoch umso aussagekräftiger macht. Ihr "Bollwerk" zeigt es: Was von Ferne als Kugel wahrgenommen werden mag, erweist sich aus größerer Nähe als Bildnis dreier Menschenfiguren, die in symmetrischer Dreieinigkeit festen Zusammenhalt und Stärke in der Gemeinschaft repräsentieren.

Bronze, gegossen im Wachsausschmelzverfahren, aufwendig patiniert. Skulptur: Höhe 24 cm, Durchmesser 21 cm. Höhe inkl. Granitsockel 42 cm. Gewicht 19 kg. Format Sockel 18 x 13 x 13 cm (H/B/T).

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Ein vollplastisches Werk der Bildhauerkunst aus Holz, Stein, Elfenbein, Bronze oder anderen Metallen.

Während die Skulpturen aus Holz, Elfenbein oder Stein direkt aus dem Materialblock herausgearbeitet werden müssen, muss beim Bronzeguss zunächst ein Werkmodell, meist aus Ton oder anderen leicht formbaren Materialien geschaffen werden.

Blütezeit der Skulptur war nach der griechischen und römischen Antike die Renaissance. Der Impressionismus verlieh der Bildhauerkunst neue Impulse. Auch zeitgenössische Künstler wie Jörg Immendorff, Andora, Markus Lüpertz haben die Bildhauerkunst mit bedeutenden Skulpturen bereichert.

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Seit dem Altertum verwendete Legierung von Kupfer mit anderen Metallen (vor allem mit Zinn). Ideales, Jahrtausende überdauerndes Metall für hochwertige Kunstgüsse.

Beim Bronzeguss setzt der Künstler in der Regel ein mehr als 5000 Jahre altes Verfahren ein, das Wachsausschmelzverfahren mit verlorener Form. Es ist das beste, aber auch das aufwändigste Verfahren zur Herstellung von Skulpturen.

ars mundi Video zum Bronzeguss:


Zuerst formt der Künstler ein Modell seiner Skulptur. Dieses wird in eine verflüssigte Silikon-Kautschukmasse eingebettet. Sobald das Material festgeworden ist, wird das Modell herausgeschnitten. In die so gewonnene Negativform wird flüssiges Wachs gegossen. Nach dem Erkalten wird der Wachsabguss aus der Form genommen, mit Gusskanälen versehen und in eine Keramikmasse getaucht. Die Keramikmasse wird im Brennofen gehärtet, wobei das Wachs ausfließt (verlorene Form).
Nun hat man endlich die Negativform, in welche die ca. 1400° C heiße Bronzeschmelze gegossen wird. Nach dem Erkalten der Bronze wird die Keramikhülle zerschlagen und die Skulptur kommt zum Vorschein.
Jetzt werden die Gusskanäle entfernt, die Oberflächen vom Künstler selbst oder nach seinen Vorgaben von einem Spezialisten poliert und patiniert und nummeriert. So wird jeder Guss zum Original.

Für weniger hochwertige Bronzegüsse wird häufig das Sandbettverfahren verwendet, das in Oberflächenbeschaffenheit und Qualität jedoch nicht das aufwendigere Wachsausschmelzverfahren erreicht.

Weiterführende Links:
Sandguss

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