SIME:
Skulptur "Harmonie", Bronze

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Skulptur "Harmonie", Bronze

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Limitiert, 99 Exemplare | nummeriert | signiert | Zertifikat | Bronze | patiniert | poliert | Format 25,5 x 18 x 16 cm (H/B/T) | Gewicht ca. 4,6 kg

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SIME: Skulptur "Harmonie", Bronze

Die Kraft in der Ruhe: SIMEs "Harmonie".

Sie ruht ganz und gar in sich selbst und zeigt, dass meditative Entspannung und höchste Konzentration einander nicht etwa ausschließen, sondern vielmehr bedingen: Die "Harmonie" ist, wollte man klassische Sujets der Bildhauerei bemühen, "Ruhende" und selbstbewusste "Denkerin" zugleich.

Edition in feiner Bronze. Gegossen im Wachsausschmelzverfahren, poliert und patiniert. Limitierte Auflage 99 Exemplare, signiert und nummeriert. Inklusive Zertifikat. Format 25,5 x 18 x 16 cm (H/B/T). Gewicht ca. 4,6 kg.

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Porträt des Künstlers SIMEDer 1968 im kroatischen Gorica als Mladen Simunovic geborene Maler und Bildhauer SIME gehört zu einer jungen Künstlergeneration, die sich die Frage nach Traditionsbindung und Modernität längst nicht mehr als Gegensätze denkt. Vielmehr lässt sich bei seinen Plastiken erkennen, dass die "alten" Themen der Kunst für ihn längst noch nicht erschöpft sind: Er kann ihnen immer wieder neue, erfrischend subjektive Perspektiven abgewinnen.

SIME, der vor seinem Studium der Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste in Zagreb (1988-1993) eine Ausbildung am Bildungszentrum für angewandte Kunst und Design (1985-1987) durchlief, formt sein skulpturales Werk gerne auf der Basis von zahlreichen vorbereitenden Zeichnungen - ein Prozess, bei dem sich gewissermaßen allmählich auf dem Zeichenpapier "formt", was später in Ton, Gips, Holz oder Bronze plastische Gestalt annimmt.

Seine Skulpturen zeichnen sich insbesondere durch ihre klaren Formen und ihre reduzierte Darstellungsweise aus. Der Künstler konzentriert sich ganz auf die wesentlichen Merkmale seiner Motive und abstrahiert ihre charakteristischen Züge. Dabei bleibt immer die Natürlichkeit der Proportionen erhalten und die Skulpturen strahlen Dynamik und Ästhetik aus.

SIME lebt seit 1999 als freischaffender Bildhauer und Mitglied des Berufsverbandes Bildender Künstler in München. In Kroatien wurde er mit mehreren Kunstpreisen ausgezeichnet, zuletzt hatte er verstärkt Ausstellungen in ganz Deutschland.

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Bezeichnung für ein Kunstobjekt (Skulptur, Installation), das nach dem Willen des Künstlers in mehreren Exemplaren in limitierter und nummerierter Auflage hergestellt wird.

Durch das Multiple wird eine "Demokratisierung" der Kunst erreicht, indem das Werk für einen größeren Personenkreis zugänglich und erschwinglich gemacht wird.

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Ein vollplastisches Werk der Bildhauerkunst aus Holz, Stein, Elfenbein, Bronze oder anderen Metallen.

Während die Skulpturen aus Holz, Elfenbein oder Stein direkt aus dem Materialblock herausgearbeitet werden müssen, muss beim Bronzeguss zunächst ein Werkmodell, meist aus Ton oder anderen leicht formbaren Materialien geschaffen werden.

Blütezeit der Skulptur war nach der griechischen und römischen Antike die Renaissance. Der Impressionismus verlieh der Bildhauerkunst neue Impulse. Auch zeitgenössische Künstler wie Jörg Immendorff, Andora, Markus Lüpertz haben die Bildhauerkunst mit bedeutenden Skulpturen bereichert.

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Seit dem Altertum verwendete Legierung von Kupfer mit anderen Metallen (vor allem mit Zinn).
Ideales, Jahrtausende überdauerndes Metall für hochwertige Kunstgüsse.

Bronzeguss:
Beim Bronzeguss setzt der Künstler in der Regel ein mehr als 5000 Jahre altes Verfahren ein, das Wachsausschmelzverfahren mit verlorener Form. Es ist das beste, aber auch das aufwändigste Verfahren zur Herstellung von Skulpturen.

Beispielhaft hier Ernst Barlachs Skulptur "Der Buchleser":

Ernst Barlach: Skulptur 'Der Buchleser' Ernst Barlach Buchleser - Wachsausschmelzverfahren Teil 1Zuerst formt der Künstler ein Modell seiner Skulptur. Dieses wird in eine verflüssigte Silikon-Kautschukmasse eingebettet. Sobald das Material festgeworden ist, wird das Modell herausgeschnitten. In die so gewonnene Negativform wird flüssiges Wachs gegossen. Nach dem Erkalten wird der Wachsabguss aus der Form genommen, mit Gusskanälen versehen und in eine Keramikmasse getaucht. Die Keramikmasse wird im Brennofen gehärtet, wobei das Wachs ausfließt (verlorene Form).

Ernst Barlach Buchleser - Wachsausschmelzverfahren Teil 2Nun hat man endlich die Negativform, in welche die ca. 1400° C heiße Bronzeschmelze gegossen wird. Nach dem Erkalten der Bronze wird die Keramikhülle zerschlagen und die Skulptur kommt zum Vorschein.

Ernst Barlach Buchleser - Wachsausschmelzverfahren Teil 3Jetzt werden die Gusskanäle entfernt, die Oberflächen vom Künstler selbst oder nach seinen Vorgaben von einem Spezialisten poliert und patiniert und nummeriert. So wird jeder Guss zum Original.

Für weniger hochwertige Bronzegüsse wird häufig das Sandbettverfahren verwendet, das in Oberflächenbeschaffenheit und Qualität jedoch nicht das aufwändigere Wachsausschmelzverfahren erreicht.

Weiterführende Links:
Sandguss

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