Damiano Taurino:
Skulptur "Al Cerchio" (2018), Bronze

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Damiano Taurino:
Skulptur "Al Cerchio" (2018), Bronze

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Kurzinfo

Limitiert, 9 Exemplare | nummeriert | signiert | Bronze + Holz | handziseliert und -patiniert | Format 74 x 43 x 25 cm (H/B/T) | Gewicht ca. 15 kg

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Damiano Taurino: Skulptur "Al Cerchio" (2018), Bronze

Der italienische Bildhauer Damiano Taurino stammt von der Halbinsel Salento - einer Region, in der barocke Kunst und Architektur allgegenwärtig sind. Dieser Einfluss ist in Taurinos Figuren immer noch erkennbar. Realistisch und mit viel Liebe zum Detail modelliert er seine Skulpturen, die eigentlich Szenen sind und eigene kleine Geschichten erzählen.
Eines der zentralen Motive in seinem Werk ist der Tanz. Mal dynamisch, mal sensibel porträtiert er Tänzerinnen und Tänzer - so auch hier die Ballerina, die in einem Reifen sitzt, der zu schweben scheint.

Skulptur in feiner Bronze, ziseliert und patiniert. Von Hand gegossen im Wachsausschmelzverfahren. Auf einem Sockel aus Eichenholz. Limitierte Auflage 9 Exemplare, nummeriert und signiert. Format inkl. Sockel 74 x 43 x 25 cm (H/B/T). Format Sockel 4,5 x 25 x 25 cm (H/B/T). Gewicht ca. 15 kg.

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Bezeichnung für ein Kunstobjekt (Skulptur, Installation), das nach dem Willen des Künstlers in mehreren Exemplaren in limitierter und nummerierter Auflage hergestellt wird.

Durch das Multiple wird eine "Demokratisierung" der Kunst erreicht, indem das Werk für einen größeren Personenkreis zugänglich und erschwinglich gemacht wird.

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Ein vollplastisches Werk der Bildhauerkunst aus Holz, Stein, Elfenbein, Bronze oder anderen Metallen.

Während die Skulpturen aus Holz, Elfenbein oder Stein direkt aus dem Materialblock herausgearbeitet werden müssen, muss beim Bronzeguss zunächst ein Werkmodell, meist aus Ton oder anderen leicht formbaren Materialien geschaffen werden.

Blütezeit der Skulptur war nach der griechischen und römischen Antike die Renaissance. Der Impressionismus verlieh der Bildhauerkunst neue Impulse. Auch zeitgenössische Künstler wie Jörg Immendorff, Andora, Markus Lüpertz haben die Bildhauerkunst mit bedeutenden Skulpturen bereichert.

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Seit dem Altertum verwendete Legierung von Kupfer mit anderen Metallen (vor allem mit Zinn). Ideales, Jahrtausende überdauerndes Metall für hochwertige Kunstgüsse.

Beim Bronzeguss setzt der Künstler in der Regel ein mehr als 5000 Jahre altes Verfahren ein, das Wachsausschmelzverfahren mit verlorener Form. Es ist das beste, aber auch das aufwändigste Verfahren zur Herstellung von Skulpturen.

ars mundi Video zum Bronzeguss:


Zuerst formt der Künstler ein Modell seiner Skulptur. Dieses wird in eine verflüssigte Silikon-Kautschukmasse eingebettet. Sobald das Material festgeworden ist, wird das Modell herausgeschnitten. In die so gewonnene Negativform wird flüssiges Wachs gegossen. Nach dem Erkalten wird der Wachsabguss aus der Form genommen, mit Gusskanälen versehen und in eine Keramikmasse getaucht. Die Keramikmasse wird im Brennofen gehärtet, wobei das Wachs ausfließt (verlorene Form).
Nun hat man endlich die Negativform, in welche die ca. 1400° C heiße Bronzeschmelze gegossen wird. Nach dem Erkalten der Bronze wird die Keramikhülle zerschlagen und die Skulptur kommt zum Vorschein.
Jetzt werden die Gusskanäle entfernt, die Oberflächen vom Künstler selbst oder nach seinen Vorgaben von einem Spezialisten poliert und patiniert und nummeriert. So wird jeder Guss zum Original.

Für weniger hochwertige Bronzegüsse wird häufig das Sandbettverfahren verwendet, das in Oberflächenbeschaffenheit und Qualität jedoch nicht das aufwendigere Wachsausschmelzverfahren erreicht.

Weiterführende Links:
Sandguss

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