Lyonel Feininger:
Bild "Am Quai" (1918)

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Lyonel Feininger:
Bild "Am Quai" (1918)

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Kurzinfo

Limitiert, 15 Exemplare | signiert | Holzschnitt auf Japanpapier | gerahmt | Format 40 x 43 cm

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Lyonel Feininger: Bild "Am Quai" (1918)

Feiningers umfangreiches Holzschnittwerk nimmt eine gleichberechtigte Stellung zu den Gemälden und Aquarellen in seinem OEuvre ein. Neben Kirchen, Dörfern und Stadtansichten konzentrierte sich Feininger, der zeitlebens fasziniert vom Meer war, bei diesem Werkkomplex motivisch vor allem auf maritime Bildthemen wie Segelschiffe, Häfen und Küstendarstellungen. Ein besonders gelungenes Beispiel hierfür ist der kleinformatige Holzschnitt "Am Quai" von 1918.

Die Arbeit besticht durch ihre medial bedingte flächige und stilistisch am Kubismus orientierte Bildsprache. Auf geometrische Formen reduziert, vereinfachen sich die einzelnen Bildmotive so zu einer beeindruckenden, kristallinen Klarheit. Feininger, der in seiner zweijährigen obsessiven Schaffensperiode der Holzschnitte für den Bildträger selbst eine große Leidenschaft entwickelte, legte auch bei der Papierauswahl für die hier vorliegenden Abzüge großen Wert auf Qualität. Durch das hochwertige und sehr feine Japanpapier kommen die markanten Kontraste von Schwarz und Weiß, von Linien und Flächen bei dieser Arbeit besonders eindrücklich zur Geltung.

Das Werk ist in keiner Auflage erschienen. Andere Exemplare dieses Werkes sind in den Sammlungen des Museums der bildenden Künste zu Leipzig und den Staatlichen Kunstsammlungen Weimar zu finden.

Original-Holzschnitt auf Japanpapier, 1918. Eine von 15 Druckproben, handsigniert.
Provenienz Julia Feininger (Frau des Künstlers) und Moeller Gallery, New York & Berlin.
Motivgröße 16,5 x 20,5 cm. Blattformat 25 x 37 cm. Format im Rahmen 40 x 43 cm wie Abbildung.

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1871-1956

Lyonel Feininger ist bekannt für seine vom Kubismus und von der Kunst Robert Delaunays angeregten Straßen-, Stadt- und Schiffsdarstellungen, die sich aus prismatisch gebrochenen Formen zusammensetzen.

Der Maler und Grafiker wurde 1871 in New York als Sohn deutscher Musiker geboren. Mit 16 Jahren kam er anlässlich einer Konzertreise seiner Eltern erstmals nach Deutschland und blieb dort, um an der Hamburger Kunstgewerbeschule und später an der Königlichen Akademie in Berlin zu studieren. Nach einem Studienaufenthalt in Paris lebte und arbeitete er viele Jahre in Deutschland, wo er der Künstlergruppe "Blauer Reiter" nahestand und seit 1919 als Meister für die grafischen Werkstätten das "Bauhaus" in Weimar, Dessau und Berlin prägte.

Feininger hat, neben Schlemmer, das Ordnungsideal des Bauhauses am deutlichsten verwirklicht. Für ihn ist der Ausgangspunkt nicht die menschliche Figur, sondern die Architektur, der strenge geometrische Aufbau der Formen, den er an den Kirchen der Gotik beobachten konnte. Seine Studien der Architektur deutscher Kleinstädte begründeten seinen lichtdurchfluteten, prismenartigen Stil, der Vorbild für viele werden sollte.

Zuerst widmete sich Feininger deutschen Stadtansichten und Kirchen. In der Zeit des Nationalsozialismus galten Feiningers Werke offiziell als "entartet", was ihn 1937 veranlasste, nach New York zurückzukehren. Hier entstanden seine berühmten Impressionen der Architektur Manhattans und New Yorks.

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Bereich der Grafik, der die künstlerischen Darstellungen umfasst, die durch verschiedene Drucktechniken vervielfältigt werden.

Druckgrafische Techniken sind u.a. Holzschnitt, Kupferstich, Radierung, Lithografie, Serigrafie.

Weiterführende Links:
Heliogravüre
Holzschnitt
Kupferstich
Radierung
Lithografie
Serigrafie

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1919 von Walter Gropius in Weimar gegründete Hochschule für Bildende Künste und Kunstgewerbe. In dem gleichzeitig veröffentlichten Manifest forderte Gropius die Einheit der bildenden Künste unter der Führung der Baukunst. Ziel der Gestaltung sollte die Klarheit, Sachlichkeit, Zweckmäßigkeit und die Angleichung an die Bedingungen der Technik sein. Mitarbeiter von Walter Gropius waren u.a. Lionel Feininger, Paul Klee, Oskar Schlemmer und Wassily Kandinsky. 1925 siedelte das Bauhaus nach Dessau über, wo 1928 Hannes Meyer und 1930 Mies van der Rohe die Leitung übernahmen. 1933 erfolgte die Schließung durch die Nationalsozialisten.

Wegen der künstlerischen Lehrmethoden und der modernen Gestaltung gingen vom Bauhaus starke Wirkungen aus, die weit über Deutschland hinaus richtungsweisend waren.

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Sammelbegriff für die Maler und Bildhauer des 20. Jahrhunderts, deren Arbeiten heute zu den anerkannten Werken unserer Zeit gehören, wie Pablo Picasso, Salvador Dalí, Joan Miró, Marc Chagall etc.

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