Ann Vrielinck:
Skulptur "Striving", Bronze

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Skulptur "Striving", Bronze

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Kurzinfo

Limitiert, 75 Exemplare | nummeriert | signiert | Zertifikat | Bronze | patiniert | poliert | Format 41 x 8 x 42 cm (H/B/T) | Gewicht ca. 5 kg

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Ann Vrielinck: Skulptur "Striving", Bronze

Skulptur in feiner Bronze, patiniert und poliert. Von Hand gegossen im Wachsausschmelzverfahren. Limitierte Auflage 75 Exemplare, nummeriert und signiert, mit Zertifikat. Format 41 x 8 x 42 cm (H/B/T). Gewicht ca. 5 kg.

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Die belgische Künstlerin Ann Vrielinck thematisiert und hinterfragt in ihren Bronze-Skulpturen Aspekte des menschlichen Handelns und Verhaltensweisen in der Gemeinschaft. Diese veranschaulicht sie oftmals in Form von Gruppen aus schlanken, stark abstrahierten Körpern in rauer, unbehandelter Bronze. Dabei benötigt sie immer nur wenige Details, um die Gesten und Bewegungen ihrer Figuren klar erkennbar zu machen.

Ann Vrielincks (*1966) künstlerische Ausbildung begann an der Akademie der bildenden Künste in Brügge. 1988 erhielt sie einen höheren Abschluss an der St-Lucas School of Arts. Später machte sie zudem noch einen Lehrabschluss und belegte einige Kurse zur Restaurierung von Gemälden und Keramik. Mittlerweile unterrichtet sie Bildende Kunst an der Akademie der bildenden Künste in Brügge.

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Bezeichnung für ein Kunstobjekt (Skulptur, Installation), das nach dem Willen des Künstlers in mehreren Exemplaren in limitierter und nummerierter Auflage hergestellt wird.

Durch das Multiple wird eine "Demokratisierung" der Kunst erreicht, indem das Werk für einen größeren Personenkreis zugänglich und erschwinglich gemacht wird.

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Ein vollplastisches Werk der Bildhauerkunst aus Holz, Stein, Elfenbein, Bronze oder anderen Metallen.

Während die Skulpturen aus Holz, Elfenbein oder Stein direkt aus dem Materialblock herausgearbeitet werden müssen, muss beim Bronzeguss zunächst ein Werkmodell, meist aus Ton oder anderen leicht formbaren Materialien geschaffen werden.

Blütezeit der Skulptur war nach der griechischen und römischen Antike die Renaissance. Der Impressionismus verlieh der Bildhauerkunst neue Impulse. Auch zeitgenössische Künstler wie Jörg Immendorff, Andora, Markus Lüpertz haben die Bildhauerkunst mit bedeutenden Skulpturen bereichert.

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Seit dem Altertum verwendete Legierung von Kupfer mit anderen Metallen (vor allem mit Zinn). Ideales, Jahrtausende überdauerndes Metall für hochwertige Kunstgüsse.

Beim Bronzeguss setzt der Künstler in der Regel ein mehr als 5000 Jahre altes Verfahren ein, das Wachsausschmelzverfahren mit verlorener Form. Es ist das beste, aber auch das aufwändigste Verfahren zur Herstellung von Skulpturen.

ars mundi Video zum Bronzeguss:


Zuerst formt der Künstler ein Modell seiner Skulptur. Dieses wird in eine verflüssigte Silikon-Kautschukmasse eingebettet. Sobald das Material festgeworden ist, wird das Modell herausgeschnitten. In die so gewonnene Negativform wird flüssiges Wachs gegossen. Nach dem Erkalten wird der Wachsabguss aus der Form genommen, mit Gusskanälen versehen und in eine Keramikmasse getaucht. Die Keramikmasse wird im Brennofen gehärtet, wobei das Wachs ausfließt (verlorene Form).
Nun hat man endlich die Negativform, in welche die ca. 1400° C heiße Bronzeschmelze gegossen wird. Nach dem Erkalten der Bronze wird die Keramikhülle zerschlagen und die Skulptur kommt zum Vorschein.
Jetzt werden die Gusskanäle entfernt, die Oberflächen vom Künstler selbst oder nach seinen Vorgaben von einem Spezialisten poliert und patiniert und nummeriert. So wird jeder Guss zum Original.

Für weniger hochwertige Bronzegüsse wird häufig das Sandbettverfahren verwendet, das in Oberflächenbeschaffenheit und Qualität jedoch nicht das aufwendigere Wachsausschmelzverfahren erreicht.

Weiterführende Links:
Sandguss

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