Emil Nolde:
Bild "Schwertlilien und Mohn", Version schwarz-silber gerahmt

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ars mundi Exklusiv-Edition | limitiert, 199 Exemplare | nummeriert | Zertifikat | Reproduktion, Giclée auf Hahnemühle Bütten Aquarellpapier | gerahmt | Passepartout | verglast | Format ca. 57,2 x 69,7 cm (H/B)

https://www.arsmundi.de

Emil Nolde: Bild "Schwertlilien und Mohn", Version schwarz-silber gerahmt

"Emil Nolde ist unbestritten der große Farbenmagier unter den Künstlern des Expressionismus. In seiner Aquarellmalerei erlangte er eine traumwandlerische Sicherheit in der formalen Gestaltung und im Umgang mit den Farben. Rein und leuchtend bringt Nolde sie in nahezu unerreichbarer Virtuosität frei auf das Papier. So findet er zur Farbe als dem eigentlichen Ausdrucksmittel seiner Kunst.
Erst Nolde hat das Aquarell zum vollgültigen Kunstwerk erhoben. Damit prägt er die Entwicklung der modernen deutschen Kunst bis in die Gegenwart. Vor allem mit ihrer strahlenden Leuchtkraft ziehen die Blätter den Betrachter in ihren Bann und sprechen ganz unmittelbar die Emotionen an. Daher freue ich mich sehr, dass nun dieses zauberhafte Aquarell in hervorragender Qualität für ein ausgewähltes Publikum reproduziert wurde." (Dr. Christian Ring, Direktor der Nolde-Stiftung in Seebüll)

Bild "Schwertlilien und Mohn":
Emil und Ada Nolde legten einen Garten an, wo immer sie lebten, und so verwandelten sie auch das Grasland um ihr Haus Seebüll unter großem Aufwand in ein blühendes Paradies. "Die Farben der Blumen zogen mich unwiderstehlich an ... die Reinheit dieser Farben, ich liebte sie" zitiert ihn die Nolde-Stiftung Seebüll, die dafür sorgt, dass hier von April bis Oktober Schwertlilien, Rittersporn, Türkischer Mohn, Storchschnabel, Lupinen und vieles andere blüht.

Hochwertige Fine Art Giclée-Museumsedition in Originalgröße reproduziert, Pigmentfarben auf Hahnemühle Echtbütten Aquarellpapier. Limitierte Auflage 199 Exemplare, rückseitig nummeriert mit Zertifikat. Motivgröße ca. 35 x 47,5 cm (H/B). Blattformat ca. 51 x 63,5 cm (H/B). Staubdicht verglast und gerahmt in edler schwarz-silberner Massivholzrahmung mit Passepartout. Format gerahmt ca. 57,2 x 69,7 cm (H/B). ars mundi Exklusiv-Edition, herausgegeben in Zusammenarbeit mit der Nolde-Stiftung Seebüll.

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1867-1956 - Deutscher Expressionist

Emil Nolde (bürgerlich Hans Emil Hansen, bis er sich 1902 nach seinem Geburtsort benannte) gilt als einer der bedeutendsten deutschen Expressionisten. Von der Münchner Akademie abgelehnt, ging er nach Paris, um an der dortigen Académie Julien seine Studien fortzusetzen. Seit 1905 lebte und arbeitete er auf der dänischen Insel Alsen und in Berlin und war kurzfristig Mitglied der "Brücke" und - ebenso kurzfristig - der Berliner Secession.

Kurz nach dem Austritt Noldes aus der Künstlergemeinschaft "Brücke" Ende 1907 begegnete er dem norwegischen Maler Edvard Munch in Berlin, dessen Arbeiten ihn sehr beeindruckten. Bei dem Besuch seines Freundes Hans Fehr im Jahr 1908 begann er, die Technik des Aquarellierens für sich zu entdecken und schließlich virtuos umzusetzen.

Noldes Werk umfasst heute zahlreiche Aquarellarbeiten, Ölgemälde, Grafiken sowie einige Skulpturen. Kennzeichnend ist seine intensive Farbgebung; der Künstler verblieb in seinen Motiven - Landschaften, Blumen, Stadtszenen, religiöse Motive - zwar stets im Gegenständlichen, "komponierte" seine Bilder jedoch ganz von der Farbe her. Als Nolde 1927 sein Backsteinhaus "Seebüll" im nordfriesischen Neukirchen bezog, umgab er es mit einem großen Garten, der ihm Motive in Hülle und Fülle bot.

Es sollten schwere Jahre folgen. Noldes Stellung zum Nationalsozialismus war, wie die Forschung seit langem festgestellt hat, durchaus kompliziert. Tatsache bleibt: 48 seiner Werke wurden 1937 in der berüchtigten Ausstellung "Entartete Kunst" gezeigt, mehr als 1.000 beschlagnahmt und 1941 wurde ihm sogar - ein Schicksal, das sonst nur den Maler Karl Schmidt-Rottluff und den Bildhauer Edwin Scharff ereilte - ein Arbeitsverbot auferlegt. Nolde reagierte, indem er heimlich etwa 1.300 "Ungemalte Bilder" schuf: kleinformatige Aquarelle, oft in freier, experimenteller Farbkomposition. Sie waren es nicht zuletzt, die seinen Nachkriegsruhm begründeten. 1955 war der 84jährige auf der ersten documenta vertreten, und auch auf der zweiten im Jahr 1959 wurde sein Werk - nun postum - präsentiert.

Werke von Emil Nolde finden sich weltweit in den Sammlungen hochrangiger Museen, u.a. im Art Institute in Chicago, im Eremitage Museum in St. Petersburg, im Museum of Modern Art in New York City, im Berliner Brücke-Museum, in der Wiener Albertina und im Kunstmuseum in Basel, um nur einige zu nennen. In Seebüll und Berlin wurden Stiftungen zu seinen Ehren gegründet.

Videos zum Werk von Emil Nolde finden Sie hier...

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Künstlerische Bewegung, die im frühen 20. Jahrhundert den Impressionismus ablöste.

Der Expressionismus ist die deutsche Form der Kunstrevolution in Malerei, Grafik und Bildhauerkunst, die gegen Ende des 19. Jahrhunderts in den Werken von Paul Cézanne, Vincent van Gogh und Paul Gauguin ihre Vorläufer fand. Die Expressionisten versuchten, zu den Urelementen der Malerei vorzustoßen. Mit kräftigen, ungebrochenen Farben in großen Flächen, der Betonung der Linie und der dadurch angestrebten suggestiven Ausdruckskraft kämpften sie gegen den Kunstgeschmack des etablierten Bürgertums an.

Die wichtigsten Vertreter des Expressionismus waren die Gründer der Brücke: Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Karl Schmidt-Rottluff, Max Pechstein, Otto Mueller, sowie Franz Marc, August Macke u.a.

Meister des Wiener Expressionismus sind Egon Schiele und Oskar Kokoschka. Unter den Bildhauern ist Ernst Barlach der Berühmteste.

Die französische Form des Expressionismus ist der Fauvismus.

Weiterführende Links:
Brücke
Fauvismus

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Edition einer Grafik oder Skulptur, die von ars mundi initiiert wurde und die nur bei ars mundi bzw. bei von ars mundi lizenzierten Vertriebspartnern erhältlich ist.

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Giclée = abgeleitet vom französischen Verb gicler für "spritzen, sprühen".

Beim Giclée-Verfahren handelt es sich um ein digitales Druckverfahren. Es ist ein hochauflösender, großformatiger Ausdruck auf einem Tintenstrahl-Drucker mit speziellen verschiedenfarbigen farbstoff- oder pigmentbasierten Tinten (in der Regel sechs bis zwölf). Die Farben sind lichtecht, d.h. resistent gegen schädliches UV-Licht. Sie weisen einen hohen Nuancenreichtum, Kontrast und Sättigungsgrad auf.

Das Giclée-Verfahren eignet sich für Künstlerleinwand, für Bütten- und Aquarellpapier sowie für Seide.

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