László Moholy-Nagy: "Komposition A XXI."
(Videolänge: 2:01 min.)


Auch wenn Moholy-Nagy die Einheit von Kunst und Technik propagierte und viel mit neuen Medien arbeitete, blieb er der Malerei treu. Doch er dachte sie radikal neu. Da mit Film und Fotografie nun die Möglichkeit bestand, die Realität naturgetreu abzubilden, sah er die Zeit gekommen, die Gegenständlichkeit vollständig aus der Malerei zu verbannen. Als Folge setzte er konsequent die Abstraktion in seinen Gemälden um. Dieses Werk aus dem Jahr 1925 zeigt exemplarisch, wie er aus Dreiecken, Kreisen, Polygonen und Linien seine unverkennbare Bildsprache entwickelte. Trotz seines technischen und mathematischen Ansatzes schuf Moholy-Nagy höchst harmonische und zeitlose Bildwelten.

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