August Macke: "Zoologischer Garten I"

(Videolänge: 1:49 min.)

Der Maler August Macke gehört zu den Pionieren der klassischen Moderne in Deutschland. Er hat sich in seinem Werk auf die unbeschwerten Seiten des Lebens konzentriert und malte fast paradiesisch wirkende Szenen.

Die Inspiration für dieses Gemälde mit dem Titel "Zoologischer Garten I" aus dem Jahr 1912 fand Macke im Zoo von Köln. Hier war er oft zu Gast und fertigte zahlreiche Skizzen an, die er später im Atelier ausarbeitete. Bei der Bildkomposition fällt auf, das Macke bestimmte Bildgegenstände mehrmals wiederholte. So gestaltete er zum Beispiel die Männer in der Bildmitte oder auch am linken Bildrand fast identisch. Auch die Papageien malte er gleich mehrfach. Mit diesen Wiederholungen wollte er in seinen Gemälden eine Art Rhythmus erzeugen. Macke zeigte sich mit diesem Gemälde sehr zufrieden. In einem Brief an seinen Galeristen schrieb er, dass es zu den besten Bildern gehöre, die er bis dato gemalt habe.

Weitere Informationen zum Bild "Zoologischer Garten I"...


August Macke: "Spielende Kinder am Wasser"

(Videolänge: 1:44 min.)

Als Maler hatte August Macke neue Maßstäbe gesetzt. Geradezu legendär ist die Farbintensität, die er in seinen Werken erreichte. Auch sein Gemälde "Spielende Kinder am Wasser" aus dem Jahr 1914 brachte er auf eine einzigartige Art und Weise zum Leuchten. Um den Farben mehr Raum zu verschaffen, abstrahierte er viele Bildgegenstände und reduzierte sie auf einfache Formen. Auf den großen Flächen entwickeln die bunten Farben ihre volle Strahlkraft und unterstreichen die fröhliche Stimmung der spielenden Kinder an einem Sommertag.

Weitere Informationen zum Bild "Spielende Kinder am Wasser"...


August Macke: "Stillleben mit Anemonen und blauem Buch"

(Videolänge: 1:50 min.)

Mit seiner Malerei bildete August Macke eine Ausnahmeerscheinung. Er hatte sich vor allem mit der einzigartigen Leuchtkraft seiner Farben einen Namen gemacht. "Er hat von uns allen der Farbe den hellsten und reinsten Klang gegeben", hatte Franz Marc einmal über ihn gesagt. Auch in seinem Gemälde "Stillleben mit Anemonen und blauem Buch" von 1911 erwies sich Macke als Virtuose im Umgang mit den Farben. Alles im Bild läuft auf die Komposition des Blumenstraußes aus verschiedenen Rot- und Blautönen zu. Weil Macke andere Bildgegenstände wie den Tisch, das Buch und die Vase minimalistisch hielt, kann sich die Pracht der Blüten besonders imposant entfalten.

Weitere Informationen zum Bild "Stillleben mit Anemonen und blauem Buch"...


August Macke: "Sonniger Weg"

(Videolänge: 2:02 min.)

Etwa ein Jahrzehnt als aktiver Künstler reichte für den Maler August Macke aus, um eine ganze Epoche zu prägen und zu einem Hauptvertreter des deutschen Expressionismus zu werden.

Weitere Informationen zum Bild "Sonniger Weg"...


August Macke: "Segelboote am Tegernsee"

(Videolänge: 1:55 min.)

"Er hat vor uns allen der Farbe den hellsten und reinsten Klang gegeben", rief Franz Marc August Macke nach, als dieser 1914 fiel. Sie waren eng befreundet gewesen. Macke hatte 1910 bei einem Besuch in München einige von Marcs Lithografien entdeckt und den Kontakt zu ihm gesucht. Noch im gleichen Jahr folgte er einer Einladung Marcs an den Tegernsee, wo seine "Segelboote" entstanden.

Weitere Informationen zum Bild "Segelboote am Tegernsee"...