Franz Marc:
Bild "Zwei Pferde" (1911/12), gerahmt
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Bild "Zwei Pferde" (1911/12), gerahmt
Franz Marc:
Bild "Zwei Pferde" (1911/12), gerahmt

Kurzinfo

Limitiert, 499 Exemplare | Reproduktion, Giclée auf Echtbütten Aquarellpapier | gerahmt | verglast | Format ca. 40 x 53 cm

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Bestell-Nr. IN-791869

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Bild "Zwei Pferde" (1911/12), gerahmt
Franz Marc: Bild "Zwei Pferde" (1911/12), gerahmt

Detailbeschreibung

Bild "Zwei Pferde" (1911/12), gerahmt

Es war eine enorm ereignisreiche Zeit, in der die "Zwei Pferde" entstanden: 1910 hatte Franz Marc August Macke kennengelernt, an Neujahr 1911 traf er erstmals - vermittelt durch Alexej Jawlensky - auf Gabriele Münter, Marianne Werefkin und Wassily Kandinsky. Damit war binnen kurzer Zeit das Personal für eine der bedeutendsten Künstlergruppen des 20. Jahrhunderts versammelt. Im Dezember 1911 wurde der "Blaue Reiter" gegründet, über dessen Namen Kandinsky später sinnierte: "Beide liebten wir Blau, Marc - Pferde, ich - Reiter. So kam der Name von selbst".
Das Original des in Mischtechnik gemalten Werkes gehört zum Bestand der Kunsthalle Hamburg.

Museumsreproduktion im hochwertigen Fine Art Giclée-Verfahren auf feinstem Echtbütten Aquarellpapier. Limitierte Auflage von 499 Stück. Edle Massivholzrahmung in Schwarz mit Gold, matt patiniert, staubdicht verglast. Format gerahmt ca. 40 x 53 cm.

Porträt des Künstlers Franz Marc

Über Franz Marc

1880-1916

Franz Marcs einzigartige Begabung wurde an der Münchner Akademie erkannt und gefördert. Auf mehreren Parisreisen begegnete er zum ersten Mal den Werken van Goghs, die ihn maßgeblich beeindruckten und ihm halfen, eine eigenständige künstlerische Sprache zu entwickeln. Über seinen Freund August Macke lernte er Wassily Kandinsky, Gabriele Münter und Alfred Kubin kennen, mit denen er 1911 die expressionistische Künstlervereinigung "Der Blaue Reiter" gründete. Bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges wurde Marc zum Kriegsdienst eingezogen und fiel zwei Jahre später in den Grabenkämpfen vor Verdun.

Marc setzte sich mit dem Naturalismus, dem Jugendstil und dem französischen Impressionismus auseinander, suchte aber nach einer neuen Ausdruckssprache, um "das geistige Wesen der Dinge" darstellen zu können. Mit nie zuvor gekannter Konsequenz öffnete er den Weg für eine Kunst, in der Farben weit über die naturalistische Darstellung eine symbolische Bedeutung erlangten: "Jede Farbe muss klar sagen, wer und was sie ist, und muss dazu auf einer klaren Form stehen", erklärte Marc. Blau ist bei ihm die Farbe des Geistigen, rot sind Liebe, Leidenschaft und Verletzlichkeit, gelb ist die Sonne und die Weiblichkeit.

Im Mittelpunkt seiner Malerei standen insbesondere Tiere, da diese im Gegensatz zu den Menschen für ihn Ursprünglichkeit und Reinheit symbolisierten. Genau wie Kandinsky suchte er nach der Erneuerung des Geistigen in der Kunst.

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