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Hans am Ende:
Büste "Worpsweder Kind", Reduktion in Bronze
Hans am Ende:
Büste "Worpsweder Kind", Reduktion in Bronze

Kurzinfo

ars mundi Exklusiv-Edition | limitiert, 490 Exemplare | nummeriert | Gießereipunze | Zertifikat | Bronze | patiniert | Reduktion | Format 20,5 x 20 x 11,5 cm (H/B/T) | Gewicht ca. 2,1 kg

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Bestell-Nr. IN-895188

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Büste "Worpsweder Kind", Reduktion in Bronze
Hans am Ende: Büste "Worpsweder Kind", Reduktion in Bronze

Detailbeschreibung

Büste "Worpsweder Kind", Reduktion in Bronze

Das akademische Studium in München erwies sich für Hans am Ende als unfruchtbar, ja lähmend. Mehr Anregung als im Lehrsaal fand er in der Schackgalerie und in der Pinakothek. Das Studium der Anatomie hingegen faszinierte ihn, und so hat er sich immer wieder - zeichnend, radierend, modellierend - mit (Kopf-)Porträts beschäftigt. Sein "Worpsweder Kind" ist präzises Porträt wie auch die Andeutung eines geheimnisvollen Anfangs.

Skulptur in feiner Bronze, patiniert. Von Hand gegossen im Wachsausschmelzverfahren. Die Form wurde direkt vom Original in Gips abgenommen und verkleinert (Reduktion). In Zusammenarbeit mit der Kunsthalle Bremen. Limitierte Auflage 490 Exemplare, einzeln nummeriert und mit dem Gießerei-Stempel punziert. Mit nummeriertem Authentizitäts- und Limitierungszertifikat. Format 20,5 x 20 x 11,5 cm (H/B/T). Gewicht ca. 2,1 kg. ars mundi Exklusiv-Edition.

"Hans am Ende hat als Mitbegründer der Künstlerkolonie Worpswede eine besondere Bedeutung für die Sammlung der Kunsthalle Bremen, denn bereits 1895 wurden Werke von ihm hier ausgestellt. Heute ist er in unserer Sammlung durch wichtige Landschaftsgemälde, zahlreiche Arbeiten auf Papier sowie die Skulptur des Worpsweder Kindes vertreten. Das überaus fein und detailliert ausgearbeitete Porträt des Mädchens strahlt eine bezaubernde Ruhe aus und vermittelt zugleich die große Kunstfertigkeit Hans am Endes. Ich freue mich, dass dieses wunderbare Bildnis durch die hochwertige Reproduktion nun auch einem größeren Kreis an Sammlern zur Verfügung steht." (Prof. Dr. Christoph Grunenberg, Direktor der Kunsthalle Bremen)

Über Hans am Ende

1889 wurde die "Künstlervereinigung Worpswede" von Hans am Ende, Fritz Mackensen, Otto Modersohn, Fritz Overbeck, Heinrich Vogeler und Carl Vinnen gegründet. Die Beteiligung an der Ausstellung der Münchner Künstlergenossenschaft von 1895 brachte der kleinen Gruppe Ehrungen und Ankäufe und damit den künstlerischen Durchbruch.

Der am 31.12.1864 in Trier geborene Hans am Ende wurde von 1884-89 mit einer zweijährigen Unterbrechung Schüler an der Münchener Akademie. Die persönliche Bekanntschaft mit Fritz Mackensen, der das unbekannte Bauerndorf im Teufelsmoor nördlich von Bremen durch Zufall entdeckt hatte, veranlasste Ende dazu sich 1889 endgültig in Worpswede niederzulassen.

Hans am Endes starkfarbige Bilder haben hauptsächlich die Moorgegend zum Thema. Hier war er fern des akademischen Kunstbetriebes und fand ein unmittelbar fesselndes Naturerlebnis. Die raue Landschaft hielt er in stimmungsvollen, zarten Naturbildern fest.

In seinem Spätwerk wird dann das Schweizer Hochgebirge zum motivischen Mittelpunkt. Hier verbrachte er die letzten Jahre seines Lebens und starb 1918.

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