Johann Gottfried Schadow:
Büste "König Friedrich II.", Kunstguss
Johann Gottfried Schadow:
Büste "König Friedrich II.", Kunstguss

Kurzinfo

Museums-Replikat | Kunstguss | Gesamthöhe 37 cm

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Büste "König Friedrich II.", Kunstguss
Johann Gottfried Schadow: Büste "König Friedrich II.", Ku...

Detailbeschreibung

Büste "König Friedrich II.", Kunstguss

Schon zu Lebzeiten wurde er zur Legende. Der Name Friedrich des Großen steht stellvertretend für ein aufgeklärtes Preußen. Heldenhafte Standhaftigkeit einerseits sowie künstlerischer Feinsinn andererseits zählen zu den bekannten Attributen der friederizianischen Ära, dieser faszinierenden Epoche deutscher Geschichte. Mit Hilfe eines bis zum Ende seiner Amtszeit auf 180.000 Mann angewachsenen Heeres sicherte Friedrich II. die europäische Vormachtstellung Preußens. Innenpolitisch vertrat der fortschrittliche Regent das Ideal des aufgeklärten Absolutismus. Als weitsichtigem Förderer von Kunst, Architektur und Wissenschaften ist Friedrich dem Großen u.a. der Bau des berühmten Schlosses Sanssouci in Potsdam zu verdanken.

Dieses Königsbildnis zählt zu den kostbarsten Schätzen der europäischen Kunst. Joh. Gottfried Schadow zeigt Friedrich den Großen in typischer Pose mit skeptisch wachsamem Antlitz und leicht zur Seite geneigtem Haupt.
Original: Schloss Sanssouci, Potsdam. Marmor.

Polymeres ars mundi Museums-Replikat, von Hand gegossen. Höhe inkl. Sockel 37 cm.

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Über Johann Gottfried Schadow

1764-1850

Johann Gottfried Schadow war der bedeutendste deutsche Bildhauer der napoleonischen Epoche. In der königlichen Werkstatt ausgebildet, wurde er 1788 Leiter der Hofbildhauerwerkstatt und "Direktor aller Skulpturen". Zu dem klassizistischen Ideal gesellen sich bei Schadow zunehmend realistische, nationale und individuelle Züge. Sein klassisch-idealer und lebensnaher Stil wurde richtungsweisend für das 19. Jahrhundert.

Seine Kunst verbindet eine aus dem Rokoko herausführende natürliche Sinnlichkeit und Anmut mit einem großen Realismus. Sein Doppelstandbild der Prinzessinnen Luise und Friederike von Preußen in Marmor ist das erste lebensgroße Doppelstandbild des Klassizismus und setzte Maßstäbe für die Denkmalskulptur des 19. Jahrhunderts. Die berühmte Quadriga auf dem Brandenburger Tor schuf er in Kupfertreibarbeit, da die Bronzegusstechnik für so große Objekte noch nicht Anwendung finden konnte. In der Restaurationszeit fand Schadows realistischer Klassizismus immer weniger Auftraggeber und wurde um 1820 von der offiziellen und betont repräsentativen Kunst seines Schülers Caspar Daniel Rauch verdrängt.

Bis zu seinem Tod war Schadow als Direktor der Berliner Akademie tätig und übte, auch durch seine Schriften, großen Einfluss aus.

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