Johann Gottfried Schadow:
Büste "Königin Luise", Kunstguss
Johann Gottfried Schadow:
Büste "Königin Luise", Kunstguss

Kurzinfo

Museums-Replikat | Kunstguss | Höhe 56 cm | Gewicht 60 kg

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Büste "Königin Luise", Kunstguss
Johann Gottfried Schadow: Büste "Königin Luise", Kunstguss

Detailbeschreibung

Büste "Königin Luise", Kunstguss

Die 1776 zu Hannover geborene mecklenburgische Prinzessin, von den Untertanen sehr verehrt, ging als die "Gute Königin" in die Geschichte ein. Original von Johann Gottfried Schadow im Schloss Monbijou, Berlin, 1798.

Polymeres ars mundi Museums-Replikat von Hand gegossen. Höhe 56 cm. Gewicht 60 kg.

Über Johann Gottfried Schadow

1764-1850

Johann Gottfried Schadow war der bedeutendste deutsche Bildhauer der napoleonischen Epoche. In der königlichen Werkstatt ausgebildet, wurde er 1788 Leiter der Hofbildhauerwerkstatt und "Direktor aller Skulpturen". Zu dem klassizistischen Ideal gesellen sich bei Schadow zunehmend realistische, nationale und individuelle Züge. Sein klassisch-idealer und lebensnaher Stil wurde richtungsweisend für das 19. Jahrhundert.

Seine Kunst verbindet eine aus dem Rokoko herausführende natürliche Sinnlichkeit und Anmut mit einem großen Realismus. Sein Doppelstandbild der Prinzessinnen Luise und Friederike von Preußen in Marmor ist das erste lebensgroße Doppelstandbild des Klassizismus und setzte Maßstäbe für die Denkmalskulptur des 19. Jahrhunderts. Die berühmte Quadriga auf dem Brandenburger Tor schuf er in Kupfertreibarbeit, da die Bronzegusstechnik für so große Objekte noch nicht Anwendung finden konnte. In der Restaurationszeit fand Schadows realistischer Klassizismus immer weniger Auftraggeber und wurde um 1820 von der offiziellen und betont repräsentativen Kunst seines Schülers Caspar Daniel Rauch verdrängt.

Bis zu seinem Tod war Schadow als Direktor der Berliner Akademie tätig und übte, auch durch seine Schriften, großen Einfluss aus.

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