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Karl Schmidt-Rottluff:
Bild "Lilien" (1971) (Unikat)
Proportionsansicht
Bild "Lilien" (1971) (Unikat)
Karl Schmidt-Rottluff:
Bild "Lilien" (1971) (Unikat)

Kurzinfo

Unikat | signiert | Farbkreide auf Bütten | gerahmt | Format 75,5 x 60 cm

Bestell-Nr. IN-936904.R1
Bild "Lilien" (1971) (Unikat)
Karl Schmidt-Rottluff: Bild "Lilien" (1971) (Unikat)

Detailbeschreibung

Bild "Lilien" (1971) (Unikat)

Besonders Karl Schmidt-Rottluffs Stillleben und Naturdarstellungen, deren Farbflächen mit kräftigen Umrisslinien eingefangen und partiell auch mit Binnenzeichnungen lebendig gemacht wurden, zeichnen sich durch ein sattes Kolorit aus. Das Interesse an der Visualisierung von klassischen Themen wie dem des Stilllebens hat den Künstler immer wieder zu bemerkenswerten Kompositionen inspiriert.

Das hier angebotene Unikat "Lilien" aus den frühen 1970er-Jahren ist ein wunderbares Beispiel für die naiv-expressive Arbeitsweise von Karl Schmidt-Rottluff. Aus gesundheitlichen Gründen musste der Künstler Anfang der 1960er-Jahre die Ölmalerei aufgeben und widmete sich stattdessen vermehrt der Zeichentätigkeit. Wir freuen uns sehr, Ihnen hier eines dieser Exemplare aus dem Spätwerk von Schmidt-Rottluff anbieten zu können.

Farbkreide auf Bütten, 1971. Signiert. Motivgröße/Blattformat 49,5 x 69,5 cm. Format im Rahmen 75,5 x 60 cm wie Abbildung.

Über Karl Schmidt-Rottluff

1884-1976

Er liebte die Abgeschiedenheit der Natur, die Landschaften von Nord- und Ostsee, die zum Schaffensort und Motiv von Karl Schmidt-Rottluffs Werken wurden. Neben Fritz Bleyl und Ernst Ludwig Kirchner war er Mitbegründer der 1905 entstandenen Künstlervereinigung "Die Brücke". Zeitgleich änderte er seinen Namen durch die Ergänzung seines Geburtsorts Rottluff.

Mit dem Umzug 1911 nach Berlin prägen futuristische, kubistische und afrikanische Einflüsse sein Werk. Der Künstler litt unter der Diffamierung seiner Kunst durch die Nationalsozialisten, die ihm 1936 ein Ausstellungsverbot aussprachen, auf das fünf Jahre später ein Malverbot folgt. Verzweifelt kehrt Schmidt-Rottluff in seine Heimatstadt zurück und nimmt Ende der 1940er Jahre eine Professur an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin an, durch die er zur Arbeit an großformatigen Aquarellen findet, die charakteristisch für ihn wurden.

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