M. C. Escher

1898-1972 - Meister der optischen Illusionen

Der niederländische Grafiker wurde am 17.6.1898 im friesischen Leeuwarden geboren. Für ihn wurden besonders die grafischen Techniken, wie der Holzschnitt und die Lithografie zum Medium seiner illusionistischen Welt.

Die spielerische Verwirrung der Sinne des Betrachters sind das Hauptziel von Eschers Kunst. Die Absurdität der Anordnung wird oft jedoch erst bei ganz genauem Hinsehen deutlich. So entdeckt man, dass er Innen nach Außen kehrt und Hell zu Dunkel verwandelte.

Tiere gegensätzlicher Elemente vereinigte er in seinen Bildern derart, das die schwimmenden Fische sich in einer Metamorphose zu den fliegenden Vögeln verwandeln. In architektonischen Konstruktionen werden Gänge, Etagen und Treppen gezeigt, die erst nach dem zweiten Blick ihre bauliche Unmöglichkeit offenbaren. Wie in einem Labyrinth scheinen die Menschen die Wege darin auf und ab zu irren.

Auf seine unverwechselbare und die ganze Welt berührende Art hat er es mit seinen Bildwelten verstanden, unser Denken, unsere kleinen Selbstverständlichkeiten und unsere Konventionen in Fragezeichen zu verwandeln und uns damit ein Stück Lebendigkeit zurückzugeben.

Der Meister der Illusion verstarb am 27.3.1972 in Hilversum südlich von Amsterdam.

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