Kera

Geometrische Formen, die sich zu räumlichen und gleichzeitig abstrakten Designs verbinden, sind charakteristisch für den 1985 in Berlin geborenen Christian Hinz. Unter dem Künstlernamen KERA lässt er graue Waschbetonfassaden unter flächigen, schablonenhaften Farbfeldern verschwinden - er liebt die Arbeit auf großflächigen Untergründen, die seine Entwürfe besonders stark in Szene setzen.

Sein Grafikdesignstudium schloss Hinz 2012 in seiner Heimatstadt ab. Seitdem entwickelt er seine Designs am Computer und bringt diese dann meist im Rahmen von Festivals, mit Pinsel, Sprühdose und Wandfarbe an Häuserfassaden in Städten wie Berlin, Hannover, München und Würzburg an. Seine Arbeiten sind eine Mischung aus Stilrichtungen, wie der Op-Art, den Colorfield Paintings und den Hard Edge Paintings. Letztere zeichnen sich vor allem durch ihre scharf voneinander abgegrenzten Farbfelder aus, die sich auch in den Arbeiten von KERA wiederfinden.

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