Loriot:
Skulptur "Der Optimist", Version in Kunstguss
Loriot:
Skulptur "Der Optimist", Version in Kunstguss

Kurzinfo

ars mundi Exklusiv-Edition | limitiert, 1.499 Exemplare | nummeriert | signiert | Kunstguss | handbemalt | Format 17 x 12,5 x 12 cm (B/H/T) | Gewicht ca. 2,1 kg

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Bestell-Nr. IN-359549

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Skulptur "Der Optimist", Version in Kunstguss
Loriot: Skulptur "Der Optimist", Version in Kunstguss

Detailbeschreibung

Skulptur "Der Optimist", Version in Kunstguss

Loriots "Charakterköpfe": Die Klassiker

Mit sicherem Gespür schaute Loriot den Menschen auf die Finger. Gerade die Darstellung der kleinen, ganz natürlichen Schwächen macht Loriots Charaktere so unwiderstehlich sympathisch. Ganz in diesem Sinne sind seine Charakterköpfe gestaltet. Nicht von ungefähr erinnern sie an die "drei Weisen" und sind doch typisch Loriot: "Der Kenner", der eigentlich nicht sprechen sollte, flüstert unter vorgehaltenen Händen. "Der Träumer" tut so, als würde er nichts hören, lauscht aber mit einem Ohr heimlich doch. Und "Der Optimist" hält zwar die Hand vor die Augen, linst aber zwischen den Fingern hindurch.

ars mundi bietet Ihnen diese formvollendeten Skulpturen in zwei hochwertigen Ausführungen an - als kostbaren Bronzeguss und als "loriotfarbenen" polymeren Kunstguss. Beide Serien sind streng limitiert und nur bei ars mundi zu beziehen.

Charakterkopf "Der Optimist":
Edition in polymerem Kunstguss: Diese auf 1.499 Exemplare limitierte Auflage in hochwertigem, handbemaltem polymeren Kunstguss mit Loriots Farbgebung trägt Loriots Signatur und ist einzeln nummeriert. ars mundi Exklusiv-Edition. Format 17 x 12,5 x 12 cm (B/H/T). Gewicht ca. 2,1 kg.

Dieses Objekt ist Bestandteil in folgenden Sets

Porträt des Künstlers Loriot

Über Loriot

1923-2011, Zeichner, Cartoonist, Autor, Humorist, Opernregisseur

Loriot - wer kennt ihn nicht? Unter Loriots Händen ist fast alles zu Gold geworden: Auf sein Konto gehen zwei Goldene Kameras, zwei Goldene Schallplatten, die Goldene Leinwand, das Goldene Grammophon und der Goldene Ehrenlöwe. Nicht zu reden vom Ernst-Lubitsch- und Adolph-Grimme-Preis, vom Telestar oder Sonderbambi... Für seine besonderen Verdienste wurde ihm das Bundesverdienstkreuz verliehen.

Loriot - wer kennt sie nicht: Die Herren Müller-Lüdenscheid und Dr. Klöbner, die sich - unversehens in dieselbe Hotelbadewanne geraten - so köstlich darüber streiten, ob die Ente nun zu Wasser darf oder nicht... In seinen Büchern hat sich der Schöpfer der Nasenmännchen, Vicco von Bülow alias Loriot, intensiv mit dem Lauf der Zeit auseinandergesetzt. Man denke nur an "Loriots Tagebuch - Zeitgeschehen von Meisterhand" oder "Loriots Heile Welt - Neue gesammelte Texte und Zeichnungen zu brennenden Fragen der Zeit".

Vicco von Bülow alias Loriot war ohne jeden Zweifel der "Grandseigneur" des deutschen Humors. Seine Sketche kennt man häufig Wort für Wort auswendig (das englische "by heart" trifft es besser …), und auf welchem Feld er sich auch immer bewegt hat - als Karikaturist, als Humorist, als Schauspieler und Regisseur - immer hat er Besonderes, Erinnerungswürdiges geleistet.

Fragt man nach dem Grund dieses Erfolges, so stößt man bald auf das Zitat Vicco von Bülows: "Komik, wie ich sie verstehe, hat immer mit Selbstironie zu tun, sonst fehlt etwas. Man muss sich selbst miteinbeziehen." Das ist in allen seinen Werken spürbar, und weil dem so ist, ist sein Witz auch nie herabsetzend, nie verletzend - am Ende ging Loriot selbst mit den Figuren seiner treffendsten Parodien und genau beobachteten Entlarvungen kleinbürgerlicher Engstirnigkeit höchst liebevoll um. Humor, so könnte man formulieren, ist bei Loriot kein scharfer Dolch für grimmige Auseinandersetzungen, sondern ein feines Skalpell, das mit jedem Schnitt letztlich der Heilung der Welt zuarbeitet.

Der "Grandseigneur" des deutschen Humors verstarb im August 2011.

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