Loriot:
Skulptur "Wum", Version in Bronze
Loriot:
Skulptur "Wum", Version in Bronze

Kurzinfo

ars mundi Exklusiv-Edition | limitiert, 499 Exemplare | Bronze + Steinguss | handgefertigt | patiniert | handbemalt | poliert | Format 15 x 29,5 x 16 cm (B/H/T)

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Skulptur "Wum", Version in Bronze
Loriot: Skulptur "Wum", Version in Bronze

Detailbeschreibung

Skulptur "Wum", Version in Bronze

Kein Preis ohne Fleiß: Unermüdlich rief Wum in jeder Quizsendung nach seinem Herrn und Meister. Sein langgezogenes "Tooooelke" wurde zum heimlichen Wahrzeichen einer der beliebtesten Ratesendungen im deutschen Fernsehen mit dem Titel "Der große Preis".

Große TV-Preise, wie den Adolf-Grimme-Preis in Silber erhielt auch Loriot. Das für Wum komponierte Lied "Ich wünsch' mir 'ne kleine Miezekatze" wurde 1,3 Millionen mal verkauft und brachte Loriot eine goldene Schallplatte...

Exklusiv bei ars mundi ist Loriots Wum in zwei Editionen erhältlich: in feiner Bronze oder in polymerer Steinmasse in Loriots originaler Farbgebung. Keck trohnt er auf seinem Kissen, als wär's ein Siegerpodest: "The winner is..."

Edition in Bronze. Gegossen im Wachsausschmelzverfahren. Poliert und von Hand bemalt sowie fein patiniert. Limitierte Auflage 499 Exemplare. Kissen aus einer polymeren Steinmasse. Jede Skulptur wird in 2 Teilen geliefert. Format 15 x 29,5 x 16 cm (B/H/T).

Porträt des Künstlers Loriot

Über Loriot

1923-2011, Zeichner, Cartoonist, Autor, Humorist, Opernregisseur

Loriot - wer kennt ihn nicht? Unter Loriots Händen ist fast alles zu Gold geworden: Auf sein Konto gehen zwei Goldene Kameras, zwei Goldene Schallplatten, die Goldene Leinwand, das Goldene Grammophon und der Goldene Ehrenlöwe. Nicht zu reden vom Ernst-Lubitsch- und Adolph-Grimme-Preis, vom Telestar oder Sonderbambi... Für seine besonderen Verdienste wurde ihm das Bundesverdienstkreuz verliehen.

Loriot - wer kennt sie nicht: Die Herren Müller-Lüdenscheid und Dr. Klöbner, die sich - unversehens in dieselbe Hotelbadewanne geraten - so köstlich darüber streiten, ob die Ente nun zu Wasser darf oder nicht... In seinen Büchern hat sich der Schöpfer der Nasenmännchen, Vicco von Bülow alias Loriot, intensiv mit dem Lauf der Zeit auseinandergesetzt. Man denke nur an "Loriots Tagebuch - Zeitgeschehen von Meisterhand" oder "Loriots Heile Welt - Neue gesammelte Texte und Zeichnungen zu brennenden Fragen der Zeit".

Vicco von Bülow alias Loriot war ohne jeden Zweifel der "Grandseigneur" des deutschen Humors. Seine Sketche kennt man häufig Wort für Wort auswendig (das englische "by heart" trifft es besser …), und auf welchem Feld er sich auch immer bewegt hat - als Karikaturist, als Humorist, als Schauspieler und Regisseur - immer hat er Besonderes, Erinnerungswürdiges geleistet.

Fragt man nach dem Grund dieses Erfolges, so stößt man bald auf das Zitat Vicco von Bülows: "Komik, wie ich sie verstehe, hat immer mit Selbstironie zu tun, sonst fehlt etwas. Man muss sich selbst miteinbeziehen." Das ist in allen seinen Werken spürbar, und weil dem so ist, ist sein Witz auch nie herabsetzend, nie verletzend - am Ende ging Loriot selbst mit den Figuren seiner treffendsten Parodien und genau beobachteten Entlarvungen kleinbürgerlicher Engstirnigkeit höchst liebevoll um. Humor, so könnte man formulieren, ist bei Loriot kein scharfer Dolch für grimmige Auseinandersetzungen, sondern ein feines Skalpell, das mit jedem Schnitt letztlich der Heilung der Welt zuarbeitet.

Der "Grandseigneur" des deutschen Humors verstarb im August 2011.

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