Lyonel Feininger:
Bild "Drei Personen am Ufer und ein Schiff im Hintergrund" (1946) (Unikat)
Proportionsansicht
Bild "Drei Personen am Ufer und ein Schiff im Hintergrund" (1946) (Unikat)
Lyonel Feininger:
Bild "Drei Personen am Ufer und ein Schiff im Hintergrund" (1946) (Unikat)

Kurzinfo

Unikat | signiert | monogrammiert | datiert | Aquarell und Tusche auf Bütten | gerahmt | Format 44 x 53 cm

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Bestell-Nr. IN-911088.R1

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Bild "Drei Personen am Ufer und ein Schiff im Hintergrund" (1946) (Unikat)
Lyonel Feininger: Bild "Drei Personen am Ufer und ein Sch...

Detailbeschreibung

Bild "Drei Personen am Ufer und ein Schiff im Hintergrund" (1946) (Unikat)

Bereits in seiner Geburtsstadt New York und auch später in Deutschland an der Ostseeküste hatte Lyonel Feininger oft das Treiben auf dem Wasser beobachtet und sich zu einem "Schifffahrtsenthusiasten" entwickelt. In dem Werk "Drei Personen am Ufer und ein Schiff im Hintergrund" interpretiert Feininger das Seestück in seiner typischen, von Geometrie und Abstraktion gekennzeichneten Handschrift. Alle Bildgegenstände - die Personen, das Schiff, das Ufer, den Horizont und die Spiegelungen auf dem Wasser - skizzierte er mit nur wenigen, wohlgesetzten Linien.

Aquarell und Tusche auf chamoisfarbenem Bütten, 1946. Signiert und monogrammiert unten links "X L.F." sowie datiert unten rechts. Verso mit einer weiteren Tuschezeichnung mit einem Segelboot im Hochformat, unten links signiert. Motivgröße/Blattformat 22 x 31,5 cm. Format im Rahmen 44 x 53 cm wie Abbildung.

Über Lyonel Feininger

1871-1956

Lyonel Feininger ist bekannt für seine vom Kubismus und von der Kunst Robert Delaunays angeregten Straßen-, Stadt- und Schiffsdarstellungen, die sich aus prismatisch gebrochenen Formen zusammensetzen.

Der Maler und Grafiker wurde 1871 in New York als Sohn deutscher Musiker geboren. Mit 16 Jahren kam er anlässlich einer Konzertreise seiner Eltern erstmals nach Deutschland und blieb dort, um an der Hamburger Kunstgewerbeschule und später an der Königlichen Akademie in Berlin zu studieren. Nach einem Studienaufenthalt in Paris lebte und arbeitete er viele Jahre in Deutschland, wo er der Künstlergruppe "Blauer Reiter" nahestand und seit 1919 als Meister für die grafischen Werkstätten das "Bauhaus" in Weimar, Dessau und Berlin prägte.

Feininger hat, neben Schlemmer, das Ordnungsideal des Bauhauses am deutlichsten verwirklicht. Für ihn ist der Ausgangspunkt nicht die menschliche Figur, sondern die Architektur, der strenge geometrische Aufbau der Formen, den er an den Kirchen der Gotik beobachten konnte. Seine Studien der Architektur deutscher Kleinstädte begründeten seinen lichtdurchfluteten, prismenartigen Stil, der Vorbild für viele werden sollte.

Zuerst widmete sich Feininger deutschen Stadtansichten und Kirchen. In der Zeit des Nationalsozialismus galten Feiningers Werke offiziell als "entartet", was ihn 1937 veranlasste, nach New York zurückzukehren. Hier entstanden seine berühmten Impressionen der Architektur Manhattans und New Yorks.

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