Max Liebermann:
Bild "Düne und Meer" (1909), gerahmt
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Bild "Düne und Meer" (1909), gerahmt
Max Liebermann:
Bild "Düne und Meer" (1909), gerahmt

Kurzinfo

ars mundi Exklusiv-Edition | limitiert, 499 Exemplare | nummeriertes Zertifikat | Reproduktion, Giclée auf Leinwand | auf Keilrahmen | gerahmt | Format 64 x 91 cm (H/B)

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Bild "Düne und Meer" (1909), gerahmt
Max Liebermann: Bild "Düne und Meer" (1909), gerahmt

Detailbeschreibung

Bild "Düne und Meer" (1909), gerahmt

Schon ihr gemeinsamer Galerist Paul Cassirer nannte Slevogt und Liebermann (neben Lovis Corinth) seine "Deutschen Impressionisten". In der Tat verband die drei ihre jeweilige Nähe zur neuen französischen Kunstrichtung und eine große Liebe zur Landschaftsmalerei unter freiem Himmel. 1908 traf man sich sogar einmal auf Einladung von Cassirer in der holländischen Sommerfrische. Für Slevogt sollte es der einzige Besuch in der Region bleiben. Liebermann jedoch zog es über Jahre immer wieder nach Noordwijk. Er schuf dort zahlreiche Strandszenen. Slevogts und Liebermanns Landschaftsbilder gelten heute als Höhepunkte der impressionistischen Landschaftsmalerei.
Original: 1909, Öl auf Leinwand, Kunstsalon Franke (Leihgabe) 1992, Köln.

Hochwertiges Fine Art Giclée auf Künstlerleinwand aus 100% Baumwolle, auf Keilrahmen gespannt (zum Nachspannen durch Keile verstellbar). Limitierte Auflage 499 Exemplare, mit rückseitig aufgebrachtem nummerierten Zertifikat. Gerahmt in Massivholzrahmung in Weiß mit Goldkante, grau patiniert. Format 64 x 91 cm (H/B). ars mundi Exklusiv-Edition.

Porträt des Künstlers Max Liebermann

Über Max Liebermann

1847-1935

Max Liebermann bildete mit Lovis Corinth und Max Slevogt das Triumvirat des deutschen Impressionismus und wurde Zeit seines Lebens mit zahlreichen Ehrungen bedacht. Durch sein Engagement, in unpathetischer Schlichtheit das Leben und die Arbeit des einfachen Menschen zur Kunst zu erheben, musste Liebermann dabei zunächst um Anerkennung kämpfen.

Zum gefeierten Maler der Jahrhundertwende wurde Liebermann erst, als er sich zunehmend Motiven und Szenen aus dem Leben des gehobenen Bürgertums zuwendete. Seit 1897 war er Professer der Königlichen Akademie und Jurymitglied der Akademieausstellungen. 1899 gründete er die Berliner Secession und machte sie zur wichtigsten deutschen Kunstinstitution. 1920 wurde Liebermann Präsident der Preußischen Akademie und 1932 ihr Ehrenpräsident.

Aufgrund seiner jüdischen Abstammung wurde er von den Nazis geächtet und zum Austritt aus allen Ämtern gezwungen. Als er vom Fenster seiner Wohnung am Brandenburger Tor den Fackelaufmarsch anlässlich der Machtergreifung Hitlers sah, soll Liebermann gesagt haben: "Ich kann gar nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte." 1935 verstarb er mit 87 Jahren nach langer Krankheit.

Für Max Liebermann war die Natur stets auch ein von Menschen gemachtes (und von ihnen bewohntes) Paradies. Seine Motive fand er in Gärten, Parks und in bürgerlichen Vergnügungsstätten. Liebermann ist ein Meister des inszenierten Lichts, das er - oft durch ein Laubdach vielfach gebrochen - auf seine Szenen fallen lässt. Markant sind die einzelnen, bis zum Boden durchdringenden Strahlenbündel, die als "Liebermannsche Sonnenflecken" in die Kunstgeschichte eingingen.

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