Max Pechstein:
Bild "Hafen von Leba" (um 1922), Version schwarz-goldfarben gerahmt
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Max Pechstein:
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Kurzinfo

ars mundi Exklusiv-Edition | limitiert, 199 Exemplare | nummeriert | Zertifikat | Reproduktion, Giclée auf Leinwand | auf Keilrahmen | gerahmt | Format 58,5 x 72,5 cm (H/B)

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Bild "Hafen von Leba" (um 1922), Version schwarz-goldfarben gerahmt
Max Pechstein: Bild "Hafen von Leba" (um 1922), Version s...

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Detailbeschreibung

Bild "Hafen von Leba" (um 1922), Version schwarz-goldfarben gerahmt

Mitglied der "Brücke" und der "Berliner Secession", Mitbegründer und Präsident der "Neuen Secession", ab 1923 auch der Preußischen Akademie der Künste und Professor. Max Pechsteins Aufstieg war unübersehbar. Dann aber: 1933 Verlust des Professorenstatus, 1937 Ausschluss aus der Akademie, das Verdikt der "Entarteten Kunst", wirtschaftliche Not, Zerstörung vieler Werke durch Kriegseinwirkungen. Erst in seinen späten Jahren nach 1945 erfuhr er erneute Anerkennung.

Max Pechstein hat wahrlich ein bewegtes Künstlerleben geführt. Aber es gab eine Konstante, wenn man so will einen sicheren Hafen in all diesen Wirrnissen: Über mehr als zwei Jahrzehnte hindurch von 1921-1945 gelang es ihm, seine Sommer malend in Hinterpommern zu verbringen. Diesen Aufenthalten verdanken wir viele seiner schönsten Landschaftsarbeiten, so etwa seinen "Hafen von Leba", der schon bei seinem zweiten Besuch entstand und dem noch zahlreiche weitere folgen sollten.
Original: um 1922, Öl auf Leinwand, 80 x 100 cm, Stedelijk Museum, Amsterdam, Inv.-Nr. B403.

Edition im Fine Art Giclée-Verfahren direkt auf Künstlerleinwand übertragen und auf einen Keilrahmen gespannt. Limitierte Auflage 199 Exemplare, nummeriert, mit Zertifikat. Keilrahmenformat 52 x 66 cm (H/B). Gerahmt in schwarz-goldfarbener Massivholzrahmung. Format gerahmt 58,5 x 72,5 cm (H/B). ars mundi Exklusiv-Edition. © 2022 Pechstein Hamburg / Berlin.

Porträt des Künstlers Max Pechstein

Über Max Pechstein

1881-1955

Max Pechstein gilt heute wie damals als einer der bedeutendsten Vertreter des deutschen Expressionismus. Er stieß im Frühling 1906 zu der im Vorjahr von Kirchner, Heckel, Schmidt-Rottluff und Bleyl gegründeten Künstlergruppe "Die Brücke". Im Bereich der Grafik entstand neben der Malerei ein Werk mit über 850 Holzschnitten, Lithografien und Radierungen.

Was für Paul Gauguin Tahiti, das war für Max Pechstein die Ostseeküste: Ein Paradies, in dem er zur Ruhe, vor allem aber zu großer Inspiration fand. Seit 1909 reiste er mehrmals nach Nidden an der Kurischen Nehrung, wo mehr als ein Vierteljahrhundert zuvor schon Lovis Corinth als junger Kunststudent gearbeitet hatte. Als die Versailler Verträge die Kurische Nehrung jedoch 1920 unter alliierte Verwaltung stellten, war der Weg dorthin versperrt. Pechstein musste sich eigenen Worten zufolge "erneut auf die Suche nach einem Fleck Erde begeben, der nicht von Malern, Touristen und Badegästen überlaufen war". Er fand ihn in Leba, wo er von nun an in großer Regelmäßigkeit seine Sommer verbrachte.

"Über zwanzig Jahre lang fuhr Max Pechstein jeden Sommer an die Ostseeküste, erst an die Kurische Nehrung, dann nach Pommern, was ihn natürlich eng mit unserem Haus verbindet. Als er sich hier 1921 - noch mit seiner ersten Frau - einmietete, ahnte er nicht, wie verbunden er sich dem kleinen Hafenstädtchen Leba bald fühlen sollte, denn er verliebte sich in Marta Möller, die Tochter seines Gastwirtes. Die Pfeife im Mundwinkel, braun gebrannt und den Anker tätowiert, begleiteten den passionierten Angler Pechstein die ursprüngliche Natur mit ihren Strandseen und die Fischkutter im Hafen bis an sein Lebensende, selbst dann, als er und seine Frau nach dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr nach Pommern fahren konnten." (Dr. Birte Frenssen, Stellvertretende Direktorin am Pommerschen Landesmuseum Greifswald)

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