Ottmar Hörl:
Skulptur "Sponti-Zwerg", Version vergoldet
Ottmar Hörl:
Skulptur "Sponti-Zwerg", Version vergoldet

Kurzinfo

ars mundi Exklusiv-Edition | limitiert, 199 Exemplare | nummeriert | signiert | Metallguss vergoldet | Format 7 x 15 x 5 cm (B/H/T) | Gewicht 1,3 kg

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Bestell-Nr. IN-776810

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Skulptur "Sponti-Zwerg", Version vergoldet
Ottmar Hörl: Skulptur "Sponti-Zwerg", Version vergoldet

Detailbeschreibung

Skulptur "Sponti-Zwerg", Version vergoldet

Zwerge genießen seine besondere Zuneigung. Dem Konzept- und Aktionskünstler Ottmar Hörl haben sie eine grenzüberschreitende Aufmerksamkeit und Anerkennung beschert. Mit seinen spektakulären Großinstallationen im öffentlichen Raum verfolgt der Professor und ehemalige Präsident der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg das Ziel, den Dialog und die Auseinandersetzung mit dem Spannungsfeld von Kunst und Natur zu forcieren.

So hatte er 1994 in Seligenstadt anlässlich seiner Installation "Fliegender Wechsel" eintausend blaue "Sponti-Zwerge" - auch bekannt als Gartenzwerge mit dem Stinkefinger - einzeln und in Gruppenformationen in der Stadt aufgestellt und sie ihrem Schicksal überlassen. Ihr allmähliches Verschwinden war dabei erwünscht. Für Ottmar Hörl kein Besitzerwechsel, sondern der Vollzug eines Wechsels vom öffentlichen in den privaten Raum, eine Positionsänderung ganz im Sinne eines "Fliegenden Wechsels". Die Neuzeit kann sich übrigens nicht rühmen, die Geste des Stinkefingers kreiert zu haben. Sie war bereits im antiken Rom bekannt.

ars mundi hat den "Sponti-Zwerg" als nummerierte und signierte Exklusiv-Edition von je 199 Exemplaren aufgelegt. Drei Varianten in Metallguss, wahlweise vergoldet (24 Karat), versilbert oder bronziert. Format jeweils 7 x 15 x 5 cm (B/H/T).

"Sponti-Zwerg", Version vergoldet. Gewicht ca. 1,3 kg.

Dieses Objekt ist Bestandteil in folgenden Sets

Porträt des Künstlers Ottmar Hörl

Über Ottmar Hörl

Ottmar Hörl (geboren 1950) gehört zu den wichtigsten deutschen Gegenwartskünstlern.

Sein plastisches Werk beschäftigt sich mit dem Thema der Normierung, der Gleichgestaltung von Alltagsobjekten, die uns zahlreich in unserem Leben umgeben. Aber er macht es auf eine überaus humorvolle Weise, und seine "Ausstellungen" gleichen Spektakeln, wenn er etwa einen Riesenschwarm Eulen nach Athen "trägt", Hundertschaften von Bären vor dem Brandenburger Tor aufstellt oder 1.000 Erdmännchen beim "Betriebsausflug" zeigt - allesamt aus quietschbuntem Kunststoff.

"Auf einen Platz konzentriert oder im Stadtraum verteilt werden meine Installationen zu visuellen wie greifbaren Hindernissen. Sie sollen ein Nachdenken auslösen, einen Moment des Innehaltens".

Seine bekannteste Aktion widmete sich dem Künstler Dürer und seinem weltberühmten Hasenaquarell. Beim "Großen Hasenstück" füllten 2003 nicht weniger als 7.000 Hasen den Hauptmarkt zu Nürnberg.

Ottmar Hörl studierte zunächst von 1975 bis 1979 an der Hochschule für Bildende Künste Städelschule in Frankfurt am Main, ab 1981 an der Hochschule für Bildende Künste Düsseldorf bei Klaus Rinke. 1985 gründete er mit den Architekten Gabriela Seifert und Götz G. Stöckmann die Gruppe "Formalhaut". Anfang der 1990er-Jahre war Hörl Gastprofessor an der TU Graz. Seit 1999 hat er eine Professur für Bildende Kunst an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg inne, von Oktober 2005 bis Oktober 2017 war er Präsident der Akademie.

Hörl beschäftigt sich in seinen Werken mit der Ästhetik der Alltagskultur. Er definiert den Begriff Skulptur "als Organisationsprinzip" und entdeckt dieses Prinzip in seiner Umgebung, in der viele Gegenstände des täglichen Gebrauchs standardisiert und normiert sind.

Seine Werke finden sich in vielen nationalen und internationalen Sammlungen. Ottmar Hörl lebt und arbeitet in Nürnberg und Wertheim.

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