Afrika

Afrika hat in den letzten Jahrtausenden ein sehr vielfältiges skulpturales Werk hervorgebracht. Aus der Geschichte sind fein gearbeitete Porträts von Königen und Herrschern, Tiermotive oder auch Masken bekannt und auch die zeitgenössischen afrikanischen Skulpturen stecken voller Leben und Innovation.

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Kunst aus Afrika: Jahrtausende alte Tradition und zeitgenössische Werke

Afrika kann auf eine lange Tradition von bildender Kunst und Kunsthandwerk zurückblicken. Als ein Kontinent mit zahllosen verschiedenen Sprachen und Kulturen hat Afrika über die Jahrtausende bis heute eine sehr vielfältige Kunst aus Malerei, Druckgrafik, Bildhauerei, Objekt- und Installationskunst, Film, Fotografie und Performance entwickelt. Die Bildhauerkunst ist in Afrika ab etwa dem 6. Jahrhundert v. Chr. belegt. Bei den ältesten bekannten afrikanischen Figuren handelt es sich um Terrakotta-Skulpturen der Nok-Kultur.

Die afrikanische Kunst hatte Anfang des 20. Jahrhunderts auch einen großen Einfluss auf die Kunst Europas. Viele Künstler der Moderne wie Pablo Picasso, Ernst Ludwig Kirchner oder Amedeo Modigliani ließen sich in ihrer Arbeit von der Ästhetik afrikanischer Figuren, Dekors und Masken inspirieren. Auch heutzutage ist in Europa die Kunst Afrikas sehr beliebt, zum Beispiel Afrika Deko Figuren, Afrika Statuen oder Afrika Holzfiguren. Auch bei ars mundi können Sie afrikanische Figuren kaufen.

Materialien und Motive traditioneller afrikanischer Bildhauerei

In den grundlegenden Bildthemen unterscheiden sich die traditionellen afrikanischen Skulpturen kaum von denen der europäischen Bildhauerei. So wie in Europa die bildende Kunst über Jahrhunderte hinweg inhaltlich stark von Religion und Mythologie geprägt war, fand auch die Kunst Afrikas häufig ihre Motive in Göttern und Geistern. Darüber hinaus stellten die Bildhauer in ihren Werken auch viele reale Personen dar, etwa Könige und Herrscher, aber auch einfache Bauern. Auch die Tierwelt des Kontinents wurde häufig in Skulpturen gezeigt, zum Beispiel Elefanten, Vögel oder Löwen. Viele afrikanische Figuren wurden für feierliche Anlässe und Zeremonien wie Initiations- oder Begräbnisrituale angefertigt, außerdem wurde mit den Skulpturen die Verehrung der Vorfahren zum Ausdruck gebracht. Die Materialien, die für afrikanische Figuren verwendet wurden, waren anfänglich rein natürlichen Ursprungs, zum Beispiel Elfenbein, Bast, Stein oder Holz. Später kamen Ton für die Töpferei sowie verschiedene Metalllegierungen wie Bronze, Messing oder Kupfer hinzu. Oftmals wandten die Bildhauer auch Mischtechniken an und verzierten zum Beispiel Metallskulpturen mit Elfenbein oder Edelsteinen.

Afrikanische Kunst kaufen unter Sammlern immer populärer

Seit einiger Zeit wächst sowohl auf dem Kunstmarkt als auch in Forschung und Wissenschaft erkennbar das Interesse an der Kunst Afrikas. Viele renommierte Auktionshäuser haben regelmäßig afrikanische Skulpturen sowie andere Kunstwerke im Programm. Auf Versteigerungen bei Sotheby’s, Christie’s, Arthouse und anderen Auktionshäusern werden bereits regelmäßig hohe Millionenbeträge auf afrikanische Figuren und Gemälde geboten. Auch in der Forschung wächst die Bedeutung der Kunst Afrikas. Zudem gibt es mittlerweile auf der ganzen Welt Museen, die sich entweder vollständig der afrikanischen Kunst widmen oder große Abteilungen haben, in denen sie afrikanische Figuren, Gemälde, Installationen und andere Werke zeigen. Zu diesen Kunsthäusern zählen neben vielen anderen das National Museum of African Art, Washington D.C., das Museum Fünf Kontinente, München, das Ethnologische Museum, Berlin, das Afrika Museum, Berg en Dal/Niederlande, das Königliche Museum für Zentralafrika, Tervueren/Belgien und das Weltkulturen Museum, Frankfurt am Main.