Wassily Kandinsky:
Bild "Kreise in einem Kreis" (1923), gerahmt
Proportionsansicht
Bild "Kreise in einem Kreis" (1923), gerahmt
Wassily Kandinsky:
Bild "Kreise in einem Kreis" (1923), gerahmt

Kurzinfo

ars mundi Exklusiv-Edition | limitiert, 980 Exemplare | Reproduktion, Giclée auf Leinwand | auf Keilrahmen | gerahmt | Format 61 x 59 cm (H/B)

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Rahmenvariante
Bild "Kreise in einem Kreis" (1923), gerahmt
Wassily Kandinsky: Bild "Kreise in einem Kreis" (1923), g...

Detailbeschreibung

Bild "Kreise in einem Kreis" (1923), gerahmt

Wassily Kandinskys Lehrverpflichtungen am Bauhaus erforderten eine strukturierte Darstellung seiner theoretischen Arbeitsgrundlagen. Sie fanden Niederschlag im 9. Band der "Bauhausbücher", den er 1926 unter dem Titel "Punkt und Linie zu Fläche" veröffentlichte. Darin erläutert er auf mehr als 200 Seiten die Grundlagen seiner Malerei und legt seine Logik der Farben und Formen dar, in der etwa das Blau dem Kreis, das Gelb dem spitzwinkligen Dreieck und das Rot dem Quadrat zugeordnet ist. Das hier angebotene Werk aus dem Jahr 1923 zeigt fast mustergültig seine Ideen zur Farb- und Formharmonie.
Original: Öl auf Leinwand, Museum of Art, Philadelphia.

Reproduktion im Fine Art Giclée-Verfahren direkt auf Künstlerleinwand und auf Keilrahmen aufgezogen. Limitierte Auflage 980 Exemplare. Gerahmt in silberner Massivholzleiste mit Schattenfuge. Format 61 x 59 cm (H/B). ars mundi Exklusiv-Edition.

Porträt des Künstlers wassily Kandinsky

Über Wassily Kandinsky

1866-1944, abstrakter Expressionist, Mitbegründer der Künstlergruppe "Der blaue Reiter"

Kandinsky hat, wie kein zweiter, das "Alphabet der Kunst des 20. Jahrhunderts" geschrieben. In seiner abstrakten Malerei brachte er die ursprüngliche Kraft von Farbe und Komposition ohne Ablenkung durch Abbildung von Objekthaftem zur Wirkung. Das Mysterium LEBEN konnte nach seiner Auffassung nur durch das abstrakte Aufeinanderstoßen von Farbe und graphischer Form erfasst und repräsentiert werden.

Wassily Kandinsky wurde 1866 in Moskau geboren und verstarb 1944 in Neuilly-sur-Seine, Frankreich. Der Ökonom und promovierte Jurist entschied sich 1896 mit seiner Übersiedlung nach München endgültig für eine künstlerische Laufbahn und begann hier das Kunststudium. In der 1901 von ihm gegründeten Malschule "Phalanx" lernte er seine spätere Lebensgefährtin der Münchner Jahre Gabriele Münter kennen. Viele Reisen durch Europa und nach Tunis prägten durch die verschiedenen Eindrücke seine bildnerischen Ausdrucksmöglichkeiten. Gabriele Münter erwarb 1909 ein Haus in Murnau, dadurch erfolgte eine längere Phase des Aufenthaltes in dem Bergort und in München.

Kandinskys frühe Münchner Bilder standen unter dem Einfluss des Jugendstils und der russischen Volkskunst, deren märchenhafte Themen lange in seinen Werken nachwirkten. Die Hinterglasbilder des Mitbegründers der "Neuen Künstlervereinigung München" von 1909 und des "Blauen Reiters" von 1911 spiegeln Kandinskys Eindrücke der volkstümlichen bayerischen Kunsttradition wider.

Während des Ersten Weltkrieges hielt der Russe sich wieder in Moskau auf. 1922 kehrte er nach Deutschland zurück und wirkte entscheidend am Bauhaus in Weimar und Dessau mit. Letztlich zog es Kandinsky aber nach Paris. Er lebte ab 1933 mit seiner Frau, die er noch in Russland geheiratet hatte, bis zu seinem Lebensende in der Metropole an der Seine.

Die Begegnung mit den russischen Konstruktivisten zeigte seine Spuren in Kandinskys Werk durch Geometrisierung und Linien, die in dynamischer Spannung zueinander stehen. In seinen theoretischen Schriften legte er die fundamentale Harmonielehre der abstrakten Kunst dar.

Die enge Verbundenheit von Musik und Malerei entdeckt der Betrachter nicht nur in seinen Bildern, sondern sie wird auch durch den Komponisten Kandinsky unterstrichen: "Die Farbe ist die Tastatur, die Augen sind die Harmonien, die Seele ist der Klangkörper mit vielen Saiten. Der Künstler ist der Virtuose, der mit seinen Griffen die Seele zum Vibrieren bringt ..."

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