Friedensreich Hundertwasser:
(APA 378/XII) Wandrelief "Baummieter"

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Friedensreich Hundertwasser: (APA 378/XII) Wandrelief "Baummieter"

Friedensreich Hundertwasser:
(APA 378/XII) Wandrelief "Baummieter"

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Kurzinfo

ars mundi Exklusiv-Edition | limitiert, 999 Exemplare | handnummeriert | Porzellan | mit Gold und 13 Sonderfarben gefertigt | Format 33 x 41 cm | Edelkartonage mit Gold-Druck | drei unterschiedliche Farbkordeln

http://www.arsmundi.de

Friedensreich Hundertwasser: (APA 378/XII) Wandrelief "Baummieter"

Das Wandrelief "Baummieter" ist Sinnbild für ein Leben in Harmonie mit der Natur.

Hundertwasser erdachte den Baummieter als ein weithin sichtbares Symbol der Wiedergutmachung an der Natur. Durch den Baummieter kommen die Schönheit und die Lebensfreude wieder im Zusammenleben mit der Natur. Der Baummieter ist ein Geber, ein Stück Natur, ein Stück Heimat, ein Stück Spontanvegetation in der anonymen, sterilen Wüste der Stadt.

Gemeinsam mit der berühmten Königlich privilegierten Porzellanmanufaktur Tettau ist es uns gelungen, dieses exklusive Hundertwasser-Porzellanobjekt zu schaffen. Schon seit 1794 zeugt das berühmte "T" aus Bayern von Erfahrung, Tradition und Handwerkskunst, die Sammler und Liebhaber auf der ganzen Welt kennen und schätzen. Das hochwertige Wandrelief ist mit echtem Gold besetzt und mit 13 Sonderfarben gefertigt. 3-fach gebrannt. Format: 33 x 41 cm. Werknummer PM XI. Nach APA 378/XII. Streng limitierte Gesamtauflage 999 Exemplare, einzeln von Hand nummeriert. ars mundi Exklusiv-Edition.

Zubehör: Das Relief wird in einer exklusiven schwarzen Edelkartonage mit Gold-Druck sowie drei unterschiedlichen Farbkordeln zur Auswahl für eine individuelle Hängung ausgeliefert.

Copyright 2010 NAMIDA AG, CH

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1928-2000

Friedensreich HundertwasserFriedensreich Hundertwasser war eine der bedeutendsten und phantasiereichsten Künstlerpersönlichkeiten. Unter dem Einfluss von Paul Klee und Gustav Klimt entwickelte der österreichische Maler eine Farbenwelt von labyrinthischen Geheimnissen - und niemals zuvor ist Farbe mit größerem Glanz kühner und einfühlsamer aufgetragen worden als in den Bildern Hundertwassers.
Seine Botschaft eines Lebens in Einklang mit den Gesetzen der Natur und sein Streben nach einer individuellen künstlerischen Gestaltung aller Lebensbereiche bildeten die Kernpunkte seines Schaffens. Sein Anliegen war es, die Schöpfung der Natur mit der Schöpfung des Menschen wieder zu vereinen und der verborgenen Sehnsucht der Menschen nach Vielfalt und nach Schönheit in Harmonie mit der Natur zu ihrem Recht zu verhelfen.

Immer wieder stellte Friedensreich Hundertwasser seine künstlerische Popularität in den Dienst ökologischer Projekte. Der Schutz des Regenwaldes und der Ozeane, Aufforstungskampagnen oder Kampagnen gegen den Walfang, Werbung für öffentliche Verkehrsmittel in den Städten - all dies und mehr fand seine tatkräftige Unterstützung. Ökologie war ihm schon ein Anliegen, als das Wort weiten Kreisen kaum mehr als ein unverständliches Fremdwort war.

Hundertwassers Kunst war gegen die eintönige, von bloßer Ratio durchdrungene, verwaltete Lebenswirklichkeit gerichtet. An die Stelle gerader Linien, die uns in unserer von ihm als "geometrisiert" gescholtenen Welt umgeben, setzte er natürliche Formen; das allgegenwärtige Grau ersetzte er durch kraftvolle und leuchtende Farben bis hin zum glänzenden Gold.
Seine Kunst war dabei nie bloße Galerie- oder Museumskunst. Schon sehr früh forderte er, dass Kunst, wenn sie die Welt verändern solle, in den Alltag der Menschen einzudringen habe. Wenn er sich daher später intensiv der "angewandten" Kunst zuwandte und Alltagsgegenstände wie Bucheinbände, Gläser, Tassen, ja Briefmarken und am Ende gar ganze Häuser entwarf, entsprach dies nicht einer Neuausrichtung seiner Bemühungen, sondern setzte den schon zu Beginn seiner Karriere gewählten Weg lediglich konsequent fort: "Ich will den Menschen Dinge geben, die schön und brauchbar sind, die für sie etwas bedeuten und sie bereichern."

Kunst hat für Hundertwasser immer mit individueller Kreativität zu tun. Der seriellen Großproduktion jeglichen Dings stand er genauso skeptisch, ja feindlich gegenüber wie der rein funktionellen Architektur. Nur in handwerklicher Arbeit, war er überzeugt, ließen sich seine Ideen und Entwürfe in ihrer ganzen harmonischen Schönheit umsetzen.

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Edition einer Grafik oder Skulptur, die von ars mundi initiiert wurde und die nur bei ars mundi bzw. bei von ars mundi lizenzierten Vertriebspartnern erhältlich ist.

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Keramisches Erzeugnis aus Kaolin, Quarz und Feldspat.

Porzellan wird durch Drehen oder Pressen geformt. Figürliche Darstellungen werden gegossen. Komplizierte Formen müssen in Teilen gegossen und anschließend ‚angarniert' werden. Nach dem Formen werden die Stücke getrocknet, bei etwa 900°C ‚verglüht'. Danach wird die Glasur aufgebracht, die bei Temperaturen zwischen 1.240°C und 1.445°C eingebrannt wird. Bei den bedeutenden Manufakturen wird das Porzellan von Hand bemalt, wobei jede Farbe einzeln und unter Einhaltung enger Temperaturtoleranzen eingebrannt werden muss.

Erfunden wurde das Porzellan in China und gelangte seit dem 16. Jahrhundert in Europa zu größerer Verbreitung. 1710 wurde dann als erste europäische Porzellanmanufaktur die von Meißen gegründet.

Weitere berühmte europäische Porzellanmanufakturen sind u.a. Fürstenberg, Höchst, Schwarzburger Werkstätten, Lladró, Nymphenburg, KPM, Augarten, Sèvres, Limoges, Royal Kopenhagen, Worcester. Zur Kennzeichnung der Herkunft dienen die Porzellanmarken, mit denen die einzelnen Manufakturen ihr Produkte versehen.

Weiterführende Links:
Lladró
Schwarzburger Werkstätten für Porzellankunst

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