Michael Becker:
Skulptur "Goldammonite", Bronze

Images

Michael Becker:
Skulptur "Goldammonite", Bronze

Details

2.980,00 EUR

inkl. MwSt. zzgl. Porto

Product Actions

Add to cart options
Bestell-Nr. IN-820742
Lieferzeit: in ca. 2 Wochen

Kurzinfo

Limitiert, 99 Exemplare | nummeriert | signiert | Bronze + Stein | patiniert | poliert | Format 39 x 42 x 10,5 cm (H/B/T) | Gewicht 6,5 kg

https://www.arsmundi.de

Michael Becker: Skulptur "Goldammonite", Bronze

Der Kopf von Beckers "Goldammonite" als schneckenförmiger Ammonit und der Unterleib in Form einer Meerjungfrau, so thront die Fantasiefigur des Künstlers Michael Becker auf ihrem Steinsockel. Der hochglanzpolierte Kopf verleiht der Figur den Namen Goldammonite.

Edition in feiner Bronze. Gegossen im Wachsausschmelzverfahren, zum Teil patiniert und poliert. Limitierte Auflage 99 Exemplare, signiert und nummeriert. Format inkl. Diabassockel 39 x 42 x 10,5 cm (H/B/T). Gewicht 6,5 kg.

mehr

Michael Beckers Symbiosen von Natur und Weiblichkeit.

Porträt des Künstlers Michael Becker "Kunst mit Lust" - unter dieses Motto hat der Bremer Künstler Michael Becker seine Arbeit gestellt. Der Grafiker, Illustrator, Maler und Bildhauer kreiert phantastisch-surrealistische und figurative Symbiosen aus Mensch und Natur - verbunden mit erotischen Andeutungen, Ironie und Humor. "Meine Kunst soll Spaß machen und ästhetisch sein", sagt er.

Becker, geboren 1951, arbeitete zunächst viele Jahre als Grafik-Designer und begann 1994 seine Ausstellungstätigkeit als Künstler. Die Bilderwelt Beckers ist auch in dritter Dimension eine phantastische und dabei nach vollendeter Ästhetik strebende. Sie soll Schönheit im klassischen Sinne ausdrücken. Dabei führen seine Motive immer wieder die Themen Mensch und Natur zusammen, zumeist in der Darstellung erotischer Frauengestalten, die mit der Schönheit der Natur nicht wetteifern, sondern ihr zutiefst symbiotisch verbunden sind.

"Die Natur hat für mich das Wesen einer Frau, inspirierend, faszinierend, beeindruckend und voller Wandlungen."

mehr

Bezeichnung für ein Kunstobjekt (Skulptur, Installation), das nach dem Willen des Künstlers in mehreren Exemplaren in limitierter und nummerierter Auflage hergestellt wird.

Durch das Multiple wird eine "Demokratisierung" der Kunst erreicht, indem das Werk für einen größeren Personenkreis zugänglich und erschwinglich gemacht wird.

mehr

Ein vollplastisches Werk der Bildhauerkunst aus Holz, Stein, Elfenbein, Bronze oder anderen Metallen.

Während die Skulpturen aus Holz, Elfenbein oder Stein direkt aus dem Materialblock herausgearbeitet werden müssen, muss beim Bronzeguss zunächst ein Werkmodell, meist aus Ton oder anderen leicht formbaren Materialien geschaffen werden.

Blütezeit der Skulptur war nach der griechischen und römischen Antike die Renaissance. Der Impressionismus verlieh der Bildhauerkunst neue Impulse. Auch zeitgenössische Künstler wie Jörg Immendorff, Andora, Markus Lüpertz haben die Bildhauerkunst mit bedeutenden Skulpturen bereichert.

mehr

Seit dem Altertum verwendete Legierung von Kupfer mit anderen Metallen (vor allem mit Zinn).
Ideales, Jahrtausende überdauerndes Metall für hochwertige Kunstgüsse.

Bronzeguss:
Beim Bronzeguss setzt der Künstler in der Regel ein mehr als 5000 Jahre altes Verfahren ein, das Wachsausschmelzverfahren mit verlorener Form. Es ist das beste, aber auch das aufwändigste Verfahren zur Herstellung von Skulpturen.

Beispielhaft hier Ernst Barlachs Skulptur "Der Buchleser":

Ernst Barlach: Skulptur 'Der Buchleser' Ernst Barlach Buchleser - Wachsausschmelzverfahren Teil 1Zuerst formt der Künstler ein Modell seiner Skulptur. Dieses wird in eine verflüssigte Silikon-Kautschukmasse eingebettet. Sobald das Material festgeworden ist, wird das Modell herausgeschnitten. In die so gewonnene Negativform wird flüssiges Wachs gegossen. Nach dem Erkalten wird der Wachsabguss aus der Form genommen, mit Gusskanälen versehen und in eine Keramikmasse getaucht. Die Keramikmasse wird im Brennofen gehärtet, wobei das Wachs ausfließt (verlorene Form).

Ernst Barlach Buchleser - Wachsausschmelzverfahren Teil 2Nun hat man endlich die Negativform, in welche die ca. 1400° C heiße Bronzeschmelze gegossen wird. Nach dem Erkalten der Bronze wird die Keramikhülle zerschlagen und die Skulptur kommt zum Vorschein.

Ernst Barlach Buchleser - Wachsausschmelzverfahren Teil 3Jetzt werden die Gusskanäle entfernt, die Oberflächen vom Künstler selbst oder nach seinen Vorgaben von einem Spezialisten poliert und patiniert und nummeriert. So wird jeder Guss zum Original.

Für weniger hochwertige Bronzegüsse wird häufig das Sandbettverfahren verwendet, das in Oberflächenbeschaffenheit und Qualität jedoch nicht das aufwändigere Wachsausschmelzverfahren erreicht.

Weiterführende Links:
Sandguss

mehr
Zuletzt angesehen