Gustav Klimt:
Bild "Bildnis der Emilie Flöge" (1902), gerahmt
Proportionsansicht
Bild "Bildnis der Emilie Flöge" (1902), gerahmt
Gustav Klimt:
Bild "Bildnis der Emilie Flöge" (1902), gerahmt

Kurzinfo

Limitiert, 950 Exemplare | Original-Dietz-Replik | Öl auf Leinwand | auf Keilrahmen | Echtholzleiste | Format ca. 114,5 x 54,5 cm (H/B)

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Bestell-Nr. IN-701807

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Bild "Bildnis der Emilie Flöge" (1902), gerahmt
Gustav Klimt: Bild "Bildnis der Emilie Flöge" (1902), ger...

Detailbeschreibung

Bild "Bildnis der Emilie Flöge" (1902), gerahmt

Die Designerin, Modeschöpferin und Unternehmerin Emilie Louise Flöge war eine faszinierende Persönlichkeit des Fin de Siècle und die Lebensgefährtin Gustav Klimts. In dieser Ikone des Jugendstils porträtierte Klimt sie in einem selbstentworfenen Kleid, das damals als revolutionäre Frauenmode galt.

Emilie Flöge wurde von Klimt häufig gemalt, das besprochene Bild wurde 1903 zum ersten Mal öffentlich gezeigt. Allerdings identifizierte sie sich mit diesem Bild nicht, da es eher einer schönen, gelangweilten Dame der Wiener Gesellschaft glich, nicht dem einer Unternehmerin mit eigener Karriere, die sie war.
Original: 1902, Öl auf Leinwand, Kunsthistorisches Museum, Wien.

Original-Dietz-Replik. Öl auf Leinwand in 90 Farben mit Echtgold- und Echtsilber-Veredelung. Limitierte Auflage 950 Exemplare. Jede Leinwandreplik wird wie die Vorlage auf Keilrahmen gespannt, damit Sie die Leinwand bei Schwankungen der Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit nachspannen können. Gerahmt mit silberner Echtholzleiste. Format inkl. Rahmen ca. 114,5 x 54,5 cm (H/B).

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Porträt des Künstlers Gustav Klimt

Über Gustav Klimt

1862-1918, österreichischer Maler, berühmter Vertreter des Wiener Jugendstils

Als Gustav Klimt (1862-1918) schon längst ein renommierter Künstler war, den Jugendstil der Wiener Ringstrasse durch seine Wandgemälde entscheidend geprägte hatte und Mitbegründer der Wiener Secession war, entstand sein "Goldener Stil". Durch byzantinische Mosaiken inspiriert, fügte er ornamentale Farbflächen in ein goldenes Bett wie gefasste Edelsteine. In seinen Bildprogrammen beschreibt Klimt den Lebensweg des Menschen, der, durch die Triebe negativ beeinflusst, seine Erlösung in dem Kuss findet. Die Körperdarstellungen besitzen eine subtile Erotik, gleichwohl deren Gestalten sich auflösen in ornamentalen, geometrischen Farbflächen. Dieses Stilprinzip wendet er nicht nur an für seine Paardarstellungen, sondern auch bei den Porträts reicher Damen und den Landschaftsbildern. Dieser flächige Stil ist heute Inbegriff für die intensivfarbige Kunst Klimts, die sein Werk aber erst ab 1905 charakterisiert.

Klimt verstand sich nicht nur auf Gold und Opulenz, er war auch ein genialer Zeichner. Er produzierte im Laufe seines Lebens zahlreiche Zeichnungen. Meist als Vorstudien zu größeren Werken.

Der Sohn eines Graveurs erlernte sein Handwerk an der Wiener Kunstgewerbeschule. Noch auf der Suche nach einem eigenen Ausdruck, ist sein frühes Werk geprägt von dem Historismus Hans Makarts, dem Künstlerfürsten der Donaumonarchie des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Eine Künstlergemeinschaft mit seinem Bruder Ernst und Franz Matsch bildend, erhielten die jungen Maler zahlreiche Aufträge für die Ausgestaltung der neuen Gebäude an der Wiener Ringstraße. Die Treppenhäuser des Wiener Burgtheaters oder des Kunsthistorischen Museums legen Zeugnis von dem historistischen Stil dieses Gemeinschaftsateliers ab.

Wie so viele junge und aufgeschlossene Künstler des Fin de Siècle wandte sich auch Gustav Klimt Ende der 1890er Jahre von der akademischen Tradition ab. Er gründete 1897 mit anderen Künstlern die "Wiener Secession", der er bis zu seinem Austritt 1905 als Präsident vorstand. Das eigene Ausstellungsgebäude der Secession ist auch heute noch Ort und Tempel für die neue junge Kunst.

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