Imi Knoebel

Imi Knoebel, geb. 1940 in Dessau, studierte an der Kunstakademie Düsseldorf - in der Klasse von Joseph Beuys.

Seine Werke faszinieren Kunstfreunde in der ganzen Welt. Knoebels Bilder sind konsequent gegenstandslos und klar konturiert, voller Entschiedenheit und Prägnanz. Dabei bleibt das Gedankliche unsichtbar. Es ist das "Nichtgemalte", das beim Betrachter Empfindungen erzeugt und der Fantasie keine Grenzen setzt.

Anfang der 1970er-Jahre bildete er mit seinen Kommilitonen Imi Giese und Blinky Palermo ein künstlerisches Dreigestirn, das in der Tradition der amerikanischen Minimal Art stand. Ausgehend von Kasimir Malewitschs Suprematismus schuf er ein grundlegendes Formenvokabular, aus dem er bis heute rigoros abstrakte und prägnante Bilder schafft.

Zur 800-Jahr-Feier der Kathedrale von Reims erhielt er den Auftrag, sechs neue Kirchenfenster zu entwerfen, die weltweit Aufmerksamkeit erregten. Anlässlich seines 75. Geburtstages richtete ihm das Kunstmuseum Wolfsburg eine umfassende Ausstellung aus.

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