Dagmar Vogt

Die Verschmelzung von Abstraktion und Gegenständlichkeit, in thematischem Zusammenhang mit dem Zerfall der Natur, ist für das Schaffen von Dagmar Vogt charakteristisch. Der 1960 in der Nähe von Köln geborenen Künstlerin ist es in der Malerei wie auch in der Plastik ein Anliegen, die Grenzgänge von der anatomischen zur freien bildhauerischen Darstellung zu ergründen.

In ihren reliefartigen und großformatigen Bildern fängt sie die Atmosphäre der Natur mit ihren Bergen, Seen und Pflanzen ein: "Der Kreislauf des Lebens, die Natur und ihr Zyklus sind für mich ewig neue Themen." Es entstehen Serien wie "Blühen und Welken" und "Blüten am Fluss", die märchenhaft wirken, wie Momente aus Träumen - nie klar, immer verschwommen. Der Zerfall der leuchtenden Blüten scheint durch die abstrahierte Malweise in einem einzigen Moment sichtbar zu werden. Dagmar Vogt arbeitet mit vielen Abstufungen eines Farbtons und fertigt etliche Vorskizzen an.

Ihre Ausbildung in der Malerei und Bildhauerei absolvierte die in Herdecke, Wuppertal und dem Allgäu arbeitende und lebende Künstlerin, bei den Künstler-Größen Markus Lüpertz und Mathias Lanfer, einem Meisterschüler von Tony Cragg. Sie ist in Galerien in Deutschland und New York vertreten.

2018 erzielte Dagmar Vogt den 1. Preis beim Kitz Award in Kitzbühel für die Kategorie Skulpturen.

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