Ottmar Hörl:
Skulptur "Weltanschauungsmodell II" (2008, ohne Sockel)
Ottmar Hörl:
Skulptur "Weltanschauungsmodell II" (2008, ohne Sockel)

Kurzinfo

Made in Germany | Kunststoff | Format 55 x 30,5 x 36 cm (H/B/T) | witterungsfest

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Skulptur "Weltanschauungsmodell II" (2008, ohne Sockel)
Ottmar Hörl: Skulptur "Weltanschauungsmodell II" (2008, o...

Detailbeschreibung

Skulptur "Weltanschauungsmodell II" (2008, ohne Sockel)

Ottmar Hörl lädt mit seinen unterschiedlichen Weltanschauungsmodellen die Betrachter ein, sich mit den Mechanismen der Wahrnehmung auseinanderzusetzen und ihre Weltansichten zu hinterfragen.

Kunstobjekt aus witterungsbeständigem, bruchsicherem und giftfreiem Kunststoff im Rotationsverfahren in Deutschland gefertigt. Alle Inhaltsstoffe stammen aus Deutschland und unterliegen einer ständigen Qualitätsprüfung. Auflage unlimitiert, unsigniert. Format 55 x 30,5 x 36 cm (H/B/T). Mit Prägung HÖRL. Ohne Sockel.

Porträt des Künstlers Ottmar Hörl

Über Ottmar Hörl

Ottmar Hörl (geboren 1950) gehört zu den wichtigsten deutschen Gegenwartskünstlern.

Sein plastisches Werk beschäftigt sich mit dem Thema der Normierung, der Gleichgestaltung von Alltagsobjekten, die uns zahlreich in unserem Leben umgeben. Aber er macht es auf eine überaus humorvolle Weise, und seine "Ausstellungen" gleichen Spektakeln, wenn er etwa einen Riesenschwarm Eulen nach Athen "trägt", Hundertschaften von Bären vor dem Brandenburger Tor aufstellt oder 1.000 Erdmännchen beim "Betriebsausflug" zeigt - allesamt aus quietschbuntem Kunststoff.

"Auf einen Platz konzentriert oder im Stadtraum verteilt werden meine Installationen zu visuellen wie greifbaren Hindernissen. Sie sollen ein Nachdenken auslösen, einen Moment des Innehaltens".

Seine bekannteste Aktion widmete sich dem Künstler Dürer und seinem weltberühmten Hasenaquarell. Beim "Großen Hasenstück" füllten 2003 nicht weniger als 7.000 Hasen den Hauptmarkt zu Nürnberg.

Ottmar Hörl studierte zunächst von 1975 bis 1979 an der Hochschule für Bildende Künste Städelschule in Frankfurt am Main, ab 1981 an der Hochschule für Bildende Künste Düsseldorf bei Klaus Rinke. 1985 gründete er mit den Architekten Gabriela Seifert und Götz G. Stöckmann die Gruppe "Formalhaut". Anfang der 1990er-Jahre war Hörl Gastprofessor an der TU Graz. Seit 1999 hat er eine Professur für Bildende Kunst an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg inne, von Oktober 2005 bis Oktober 2017 war er Präsident der Akademie.

Hörl beschäftigt sich in seinen Werken mit der Ästhetik der Alltagskultur. Er definiert den Begriff Skulptur "als Organisationsprinzip" und entdeckt dieses Prinzip in seiner Umgebung, in der viele Gegenstände des täglichen Gebrauchs standardisiert und normiert sind.

Seine Werke finden sich in vielen nationalen und internationalen Sammlungen. Ottmar Hörl lebt und arbeitet in Nürnberg und Wertheim.

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