Erik Bulatov:
Bild "La Gioconda" (2006), gerahmt

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Erik Bulatov: Bild "La Gioconda" (2006), gerahmt

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Bild "La Gioconda" (2006), gerahmt

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Limitiert, 199 Exemplare | nummeriert | handsigniert | Reproduktion, Giclée auf Leinwand | Keilrahmen | Modellrahmen | Format 124 x 84 cm

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Erik Bulatov: Bild "La Gioconda" (2006), gerahmt

In seinem Werk "Louvre - La Gioconda" malt Bulatov in signalhaftem Rot eine Besuchergruppe im Louvre und stellt - auf den ersten Blick unbemerkt - die unterschiedlichen Charaktere der Besucher dar. Der Junge im Vordergrund bemerkt den Künstler und schaut zu ihm hin. Hinten im Bild, perspektivisch klein und halb verdeckt, das Objekt des Interesses: Leonardo da Vincis "Mona Lisa", das wohl berühmteste Gemälde der Kunstgeschichte.

Giclée auf Künstlerleinwand 2006 nach dem Gemälde von 1997/98. Auflage 199 Exemplare. Vorderseitig handsigniert, rückseitig nummeriert. Auf Keilrahmen gespannt (Format 120 x 80 cm). Im Modellrahmen mit goldener Schattenfugenleiste. Format 124 x 84 cm.

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Kunst bedeutet Freiheit

Der russische Maler Erik Bulatov befand sich in der Sowjetunion in einer völligen künstlerischen Isolation. Durch den eisernen Vorhang war er von jeder westlichen Entwicklung in der Gegenwartskunst getrennt. Auch im Inland war ein Austausch mit Kritikern und Publikum unmöglich, da Bulatov sich nicht vom staatlich verordneten Kunst-Kanon vereinnahmen ließ und deshalb auf der offiziellen Ebene nicht existierte. In diesem intellektuellen Vakuum entwickelte Bulatov, der sich seinen Lebensunterhalt als Kinderbuchillustrator verdiente, seine eigene Bildsprache, in der er den Sozialistischen Realismus wie auch den russischen Konstruktivismus kritisch verarbeitete.

Um eine Möglichkeit für oppositionelle Künstler zu schaffen, ihre Arbeiten zu präsentieren, gründete Bulatov gemeinsam mit Kollegen wie Ilya Kabakov und Oleg Vassiliev in den 1960er-Jahren die "Sretensky Boulevard Gruppe", aus der später die "Moskauer Konzeptualisten" hervorgingen. Doch früh bekam er die Staatsmacht zu spüren: 1965 wurde eine der ersten Ausstellungen, an der er in Moskau teilnahm, nach nur einer Stunde wieder geschlossen und verboten. Auch aufgrund dieser Erfahrung setzt Bulatov auf die befreiende Kraft der Kunst: "Es ist immer meine Überzeugung gewesen, dass die Sphäre der Gesellschaft Grenzen hat und der Weg zur Freiheit nur über die Sphäre der Kunst führt, der jenseits dieser Grenzen liegt. Sicherlich weiß ich, dass dies nicht der universelle Weg ist - für mich war es aber immer der einzig mögliche."

Erik Bulatov wurde 1933 in Swerdlowsk/Ural geboren. Er studierte an der Moskauer Kunstschule und am Surikov Kunstinstitut in Moskau, an dem er 1958 auch seinen Abschluss machte. Erik Bulatov zählt heute zu den wichtigsten zeitgenössischen Künstlern Russlands. 2008 wurde er zum Ehrenmitglied der Russischen Akademie der Kunst ernannt, er lebt und arbeitet in Paris. Einzelausstellungen wurden ihm unter anderem im Musée des Beaux-Arts de la Ville de Paris und im Centre Pompidou, in der Moskauer Tretjakow Galerie und der Kestnergesellschaft in Hannover ausgerichtet.

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Giclée = abgeleitet vom französischen Verb gicler für "spritzen, sprühen".

Beim Giclée-Verfahren handelt es sich um ein digitales Druckverfahren. Es ist ein hochauflösender, großformatiger Ausdruck auf einem Tintenstrahl-Drucker mit speziellen verschiedenfarbigen farbstoff- oder pigmentbasierten Tinten (in der Regel sechs bis zwölf). Die Farben sind lichtecht, d.h. resistent gegen schädliches UV-Licht. Sie weisen einen hohen Nuancenreichtum, Kontrast und Sättigungsgrad auf.

Das Giclée-Verfahren eignet sich für Künstlerleinwand, für Bütten- und Aquarellpapier sowie für Seide.

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Darstellung von typischen Szenen aus dem täglichen Leben in der Malerei, wobei zwischen bäuerlichem, bürgerlichem und höfischem Genre unterschieden werden kann.

Einen Höhepunkt und starke Verbreitung fand die Gattung in der niederländischen Malerei des 17. Jahrhunderts. Im 18. Jahrhundert trat, besonders in Frankreich, die höfisch-galante Malerei in den Vordergrund, während in Deutschland der bürgerliche Charakter ausgeprägt wurde.

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