Ernst Fuchs & Joseph F. Askew:
Skulptur "Tree of Life", Version in Bronze

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Ernst Fuchs & Joseph F. Askew: Skulptur "Tree of Life", Version in Bronze

Ernst Fuchs & Joseph F. Askew:
Skulptur "Tree of Life", Version in Bronze

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Kurzinfo

ars mundi Exklusiv-Edition | limitiert, 299 Exemplare | nummeriert | signiert | Edition in Bronze | patiniert | poliert | Format 30 x 42 x 11 cm (B/H/T) | Gewicht 7,4 kg

http://www.arsmundi.de

Ernst Fuchs & Joseph F. Askew: Skulptur "Tree of Life", Version in Bronze

Der "Lebensbaum" von Fuchs und Askew

Es war eine Bitte an Ernst Fuchs, die die Entstehung des "Lebensbaums" anstieß: Ursprünglich sollte die Skulptur als Auszeichnung für Menschen in aller Welt dienen, die sich um den Erhalt von Waldgebieten verdient gemacht haben. Als schließlich die ersten Entwürfe gefertigt waren, zog der Auftraggeber seinen Auftrag zurück. Fuchs beschloss, das Kunstwerk dennoch fertig zu stellen und bat Askew, ihn bei der Umsetzung zu unterstützen. Am Ende flossen bei der Ausführung so viele gemeinsame Ideen in die Skulptur, dass es beiden nun als gemeinsames Werk gilt.

Im "Lebensbaum" treffen sich die ökologischen Vorstellungen mit den für beide Künstler so typischen mythologisch-fantastischen Motiven. Das Ursymbol für Fruchtbarkeit und Lebensfülle taucht schon in der altorientalischen Kunst auf und durchzieht die Kunstgeschichte durch die gesamte Antike. Selbst in der indischen Kunst ist er ein häufig erscheinendes Motiv. Als ein das Leben (und in der christlichen Auslegung seit dem Mittelalter auch: die Wiederauferstehung) feierndes Symbol hat er die Künstler aller Zeiten fasziniert - auch der Moderne, man denke nur an Klimts berühmte Umsetzung beim Stoclet-Fries.

Fuchs und Askew bleiben bei ihrem Lebensbaum bildlich-konkret: Dem Stamm entwächst, als Symbol des mütterlichen, lebensspendenden, ein weiblicher Torso, der über und über von reichem Blätterwerk umgeben ist.

ars mundi Exklusiv-Edition in drei Varianten: Version aus feiner Bronze, gegossen im Wachsausschmelzverfahren, antik grün patiniert und teilweise poliert. Limitierte Weltauflage 299 Exemplare, nummeriert und signiert. Format 30 x 42 x 11 cm (B/H/T). Gewicht 7,4 kg.

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1930-2015

Ernst FuchsDer 1930 in Wien geborene Ernst Fuchs stellte schon während seines Studiums an der Wiener Akademie seine Werke 1946/47 gemeinsam mit anderen jungen Künstlern dem Publikum vor. Er gehörte zu den Mitbegründern der Wiener Schule des Fantastischen Realismus.
Diese Kunstströmung entstand um 1945 in Wien und grenzt sich bewusst von der abstrakten Kunst ab. Die Künstler setzten sich in ihren Werken mit dem französischen Surrealismus, den Erfahrungen der Neuen Sachlichkeit und der Pittura metafisica sowie den fantastischen Elementen der Wiener Vorkriegskunst auseinander. Ernst Fuchs Werk hat entscheidend das Verständnis für die Kunst des 20. Jahrhunderts mitgeprägt.

Die Motive sind komplexe Sinnbilder, die die Bedrängnisse des Menschen zwischen Leben und Tod darstellen. Es dominieren biblische und mythologische Darstellungen. Die Motive des Alten und Neuen Testaments sind von bewusst verrätselter und visionärer Ausdruckskraft. Diese Rätsel sollen dem Betrachter wie dem Künstler Erkenntnis und Lösung bringen.

Seine Auseinandersetzung mit den heterogenen Kunsttraditionen führte ihn zu einem eigenen Historismus. Er vermischte, zum Teil auch in polemisch gemeinter Form, die Stile miteinander. In seinem ersten Buch "Architectura caelestis/Die Bilder des verlorenen Stils", 1964 erschienen, legte er seine künstlerische Auffassung dar.

Den fantasievollen Bilderfindungen, oft verfremdet durch surreale Elemente, haftet etwas mystisches und vielfach auch erotisches an. Fuchs gesamtes Werk wird immer wieder von biblischen Motiven durchzogen. Sie münden in dem einzigartigen Buchobjekt, der Ernst-Fuchs-Bibel.

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Der Wiener Großmeister des Phantastischen Realismus, Ernst Fuchs, und der amerikanische Maler und Bildhauer Joseph F. Askew kennen einander bereits seit Mitte der 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Askew machte sich damals kaum 25-jährig als Student an der Art Students Leage in New York auf den Weg nach Wien, um bei Fuchs die Maltechniken der alten Meister zu erlernen, die Fuchs bis heute wie kaum ein anderer beherrscht. Askew und Fuchs blieben Freunde, ja wurden langjährige Nachbarn: Der Amerikaner lebte fast anderthalb Jahrzehnte in Wien und zog - wie auch Fuchs - später in den kleinen Künstlerort Castillon an der Riviera, wo er bis heute lebt und arbeitet.

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Bezeichnung für ein Kunstobjekt (Skulptur, Installation), das nach dem Willen des Künstlers in mehreren Exemplaren in limitierter und nummerierter Auflage hergestellt wird.

Durch das Multiple wird eine "Demokratisierung" der Kunst erreicht, indem das Werk für einen größeren Personenkreis zugänglich und erschwinglich gemacht wird.

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Ein vollplastisches Werk der Bildhauerkunst aus Holz, Stein, Elfenbein, Bronze oder anderen Metallen.

Während die Skulpturen aus Holz, Elfenbein oder Stein direkt aus dem Materialblock herausgearbeitet werden müssen, muss beim Bronzeguss zunächst ein Werkmodell, meist aus Ton oder anderen leicht formbaren Materialien geschaffen werden.

Blütezeit der Skulptur war nach der griechischen und römischen Antike die Renaissance. Der Impressionismus verlieh der Bildhauerkunst neue Impulse. Auch zeitgenössische Künstler wie Jörg Immendorff, Andora, Markus Lüpertz haben die Bildhauerkunst mit bedeutenden Skulpturen bereichert.

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Seit dem Altertum verwendete Legierung von Kupfer mit anderen Metallen (vor allem mit Zinn).
Ideales, Jahrtausende überdauerndes Metall für hochwertige Kunstgüsse.

Bronzeguss:
Beim Bronzeguss setzt der Künstler in der Regel ein mehr als 5000 Jahre altes Verfahren ein, das Wachsausschmelzverfahren mit verlorener Form. Es ist das beste, aber auch das aufwändigste Verfahren zur Herstellung von Skulpturen.

Beispielhaft hier Ernst Barlachs Skulptur "Der Buchleser":

Ernst Barlach: Skulptur 'Der Buchleser'

Ernst Barlach Buchleser - Wachsausschmelzverfahren Teil 1Zuerst formt der Künstler ein Modell seiner Skulptur. Dieses wird in eine verflüssigte Silikon-Kautschukmasse eingebettet. Sobald das Material festgeworden ist, wird das Modell herausgeschnitten. In die so gewonnene Negativform wird flüssiges Wachs gegossen. Nach dem Erkalten wird der Wachsabguss aus der Form genommen, mit Gusskanälen versehen und in eine Keramikmasse getaucht. Die Keramikmasse wird im Brennofen gehärtet, wobei das Wachs ausfließt (verlorene Form).

Ernst Barlach Buchleser - Wachsausschmelzverfahren Teil 2Nun hat man endlich die Negativform, in welche die ca. 1400° C heiße Bronzeschmelze gegossen wird. Nach dem Erkalten der Bronze wird die Keramikhülle zerschlagen und die Skulptur kommt zum Vorschein.

Ernst Barlach Buchleser - Wachsausschmelzverfahren Teil 3Jetzt werden die Gusskanäle entfernt, die Oberflächen vom Künstler selbst oder nach seinen Vorgaben von einem Spezialisten poliert und patiniert und nummeriert. So wird jeder Guss zum Original.

Für weniger hochwertige Bronzegüsse wird häufig das Sandbettverfahren verwendet, das in Oberflächenbeschaffenheit und Qualität jedoch nicht das aufwändigere Wachsausschmelzverfahren erreicht.

Weiterführende Links:
Sandguss

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Edition einer Grafik oder Skulptur, die von ars mundi initiiert wurde und die nur bei ars mundi bzw. bei von ars mundi lizenzierten Vertriebspartnern erhältlich ist.

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