Die Pinakotheken in München

Bei einem Besuch in München sind die Pinakotheken für jeden Kunstliebhaber ein Pflichttermin. An den drei, nahe beieinanderliegenden Standorten "Alte Pinakothek", "Neue Pinakothek" und "Pinakothek der Moderne" wird die Kunstgeschichte aus rund sieben Jahrhunderten anhand von hochklassigen Exponaten erzählt.

Das traditionsreichste Haus ist die "Alte Pinakothek". Sie wurde im Jahr 1836 eröffnet und galt zu dieser Zeit als das größte Museumsgebäude der Welt. Heute beherbergt sie über 700 Werke der europäischen Malerei vom 14. bis zum 18. Jahrhundert. Zu den Highlights der Sammlung gehören Werke von Lucas Cranach, Albrecht Dürer, Leonardo da Vinci, Rembrandt van Rijn, Sandro Botticelli und Peter Paul Rubens.

Die "Neue Pinakothek" wurde 1853 eröffnet und war damals als Gegenpol zur Alten Pinakothek gedacht. Sie zeigt Werke aus Klassizismus, Romantik, Jugendstil und Impressionismus, unter anderem von William Turner, Caspar David Friedrich, Carl Spitzweg, Pierre-Auguste Renoir, Claude Monet, Vincent van Gogh, Gustav Klimt und Auguste Rodin. Das ursprüngliche Gebäude wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und 1981 durch einen Neubau an selber Stelle ersetzt. Ab 2019 begann eine umfassende, auf mindestens fünf Jahre angelegte Sanierung.

Die "Pinakothek der Moderne" ist dem 20. Jahrhundert und der zeitgenössischen Kunst gewidmet. Das interdisziplinär angelegte Haus vereint auf über 12.000 Quadratmetern vier Museen zu Kunst, Graphik, Architektur sowie Design. Die Sammlung "Moderne Kunst" umfasst über 20.000 Werke aus Malerei, Plastik, Fotografie und Neuen Medien. Die Bandbreite reicht von Künstlern des "Blauen Reiters" und der "Brücke" über Pablo Picasso und René Magritte bis Joseph Beuys, Andy Warhol, Anselm Kiefer und Georg Baselitz.

Die Originale der hier gezeigten Werke befinden sich in den Pinakotheken, München.

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