Franz Marc:
Bild "Reh im Klostergarten" (1912), gerahmt
Proportionsansicht
Bild "Reh im Klostergarten" (1912), gerahmt
Franz Marc:
Bild "Reh im Klostergarten" (1912), gerahmt

Kurzinfo

Reproduktion auf Karton | Massivholzrahmen | Passepartout | verglast | Format 71 x 60 cm (B/H)

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Bestell-Nr. IN-800547.R1

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Bild "Reh im Klostergarten" (1912), gerahmt
Franz Marc: Bild "Reh im Klostergarten" (1912), gerahmt

Detailbeschreibung

Bild "Reh im Klostergarten" (1912), gerahmt

Viele Stunden verbrachte Franz Marc damit, Tiere in ihrem Lebensraum zu beobachten. Der deutsche Maler versuchte die Natur mit den Augen des Rehs zu sehen. So ließ er die Umgebung das Tier durchdringen und das Reh ein integraler Teil von ihr werden, es eins mit ihr sein.
Im Jahr 1912 lernte Marc die Dynamik der italienischen Futuristen kennen und in Paris die Farben des Kubismus, "Orphismus", von Robert Delaunay. Ab da wich er von seiner naturalistischen Darstellung ab und strukturierte die Bildoberfläche mit strahlenförmigen Farbflächen. Verbunden mit den hell-dunkel Kontrasten entstehen quasi aus sich heraus leuchtende und stimmungsvolle Gemälde.
Rehe tauchten öfter als Motiv des Künstlers und Mitbegründers der Künstlergemeinschaft "Der Blaue Reiter" auf. Das mag auch daran gelegen haben, dass er in seinem Garten in Sindelsdorf, südlich von München, zwei verwaiste Rehe hielt. Noch 1911 malte Marc seine Rehe in robusteren Formen und realistischeren Farben, auch wenn er sich da schon von der reinen Naturwiedergabe entfernt hatte.
Original: Öl auf Leinwand, Städtische Galerie im Lenbachhaus, München.

4-farbige rasterfreie Reproduktion auf Künstlerkarton. Blattformat 66 x 46 cm (B/H). Gerahmt in silbernem Massivholzrahmen mit Passepartout, verglast. Format 71 x 60 cm (B/H).

Porträt des Künstlers Franz Marc

Über Franz Marc

1880-1916

Franz Marcs einzigartige Begabung wurde an der Münchner Akademie erkannt und gefördert. Auf mehreren Parisreisen begegnete er zum ersten Mal den Werken van Goghs, die ihn maßgeblich beeindruckten und ihm halfen, eine eigenständige künstlerische Sprache zu entwickeln. Über seinen Freund August Macke lernte er Wassily Kandinsky, Gabriele Münter und Alfred Kubin kennen, mit denen er 1911 die expressionistische Künstlervereinigung "Der Blaue Reiter" gründete. Bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges wurde Marc zum Kriegsdienst eingezogen und fiel zwei Jahre später in den Grabenkämpfen vor Verdun.

Marc setzte sich mit dem Naturalismus, dem Jugendstil und dem französischen Impressionismus auseinander, suchte aber nach einer neuen Ausdruckssprache, um "das geistige Wesen der Dinge" darstellen zu können. Mit nie zuvor gekannter Konsequenz öffnete er den Weg für eine Kunst, in der Farben weit über die naturalistische Darstellung eine symbolische Bedeutung erlangten: "Jede Farbe muss klar sagen, wer und was sie ist, und muss dazu auf einer klaren Form stehen", erklärte Marc. Blau ist bei ihm die Farbe des Geistigen, rot sind Liebe, Leidenschaft und Verletzlichkeit, gelb ist die Sonne und die Weiblichkeit.

Im Mittelpunkt seiner Malerei standen insbesondere Tiere, da diese im Gegensatz zu den Menschen für ihn Ursprünglichkeit und Reinheit symbolisierten. Genau wie Kandinsky suchte er nach der Erneuerung des Geistigen in der Kunst.

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