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Loriot:
Skulptur "Der Blumenkavalier - Jubiläums-Edition", Bronze
Loriot:
Skulptur "Der Blumenkavalier - Jubiläums-Edition", Bronze

Kurzinfo

ars mundi Jubiläums-Edition | limitiert, 980 Exemplare | nummeriert | signiert | punziert | Zertifikat | Bronze | ziseliert | poliert | patiniert | Format ca. 27 x 15 x 14 cm (H/B/T) | Gewicht ca. 3 kg

inkl. MwSt. zzgl. Porto

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Skulptur "Der Blumenkavalier - Jubiläums-Edition", Bronze
Loriot: Skulptur "Der Blumenkavalier - Jubiläums-Edition"...

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Detailbeschreibung

Skulptur "Der Blumenkavalier - Jubiläums-Edition", Bronze

Exklusive ars mundi Jubiläums-Edition zum 100. Geburtstag von Loriot.

Bernhard-Viktor Christoph-Carl von Bülow wurde am 12.11.1923 in Brandenburg an der Havel geboren. Ende des Jahres 2023 feiern wir seinen 100. Geburtstag.

Als Humorist "Loriot" war er schon zu Lebzeiten eine Jahrhundertgestalt. Das hat zunächst einen technischen Grund. Loriot war Präzisionsarbeiter, ein Feinmechaniker des Humors, der den exakten Federstrich einer Karikatur, das "Timing" eines Sketches oder das Setzen einer Pointe beherrschte wie kein anderer. Zur Feinmechanik gehörte bei Loriot unbedingt die Feinfühligkeit. Loriot beobachtete genau, und aus diesem Blick heraus entwickelte er einen Sinn für das Komische, das nur einen Hauch entfernt vom scheinbar Normalen, Akzeptierten liegt.

Er war ein kluger, verschmitzt in sich hinein lächelnder Beobachter, der uns für die Absurdität alltäglicher Lebenssituationen die Augen öffnete. Seine Themen: Ein Gespräch, das entgleist. Eine absurde Situation, in der alle Beteiligten mühsam versuchen, die Form zu wahren. Der verzweifelte Versuch, alles richtig zu machen und gerade deshalb ein wenig komisch wirken oder gar scheitern.

Den Wert förmlicher Höflichkeit selbst aber hätte er nie in Zweifel gezogen, ganz im Gegenteil. Sein Blumenkavalier mag etwas tradiert und überaus auf Form und Konvention bedacht sein. Er ist ein liebenswürdiger Charakter. Loriot hat die Menschen geliebt, indem er uns über sie lachen ließ. Gerade die etwas sonderlichen.

Der 100. Geburtstag von Loriot ist uns ein besonderer Anlass, diese exklusive Jubiläums-Edition seines Blumenkavaliers zu verlegen.

Skulptur in feiner Bronze, gegossen im Wachsausschmelzverfahren, von Hand ziseliert, poliert und patiniert. Limitierte Auflage 980 Exemplare, nummeriert, signiert und mit dem Gießerei- und ars mundi-Stempel punziert. Mit nummeriertem Authentizitäts- und Limitierungszertifikat. Format ca. 27 x 15 x 14 cm (H/B/T). Gewicht ca. 3 kg. Exklusive ars mundi Jubiläums-Edition zum 100. Geburtstag von Loriot.

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Porträt des Künstlers Loriot

Über Loriot

1923-2011, Zeichner, Cartoonist, Autor, Humorist, Opernregisseur

Loriot - wer kennt ihn nicht? Auf sein Konto gehen zwei Goldene Kameras, zwei Goldene Schallplatten, die Goldene Leinwand, das Goldene Grammophon und der Goldene Ehrenlöwe. Nicht zu reden vom Ernst-Lubitsch- und Adolph-Grimme-Preis, vom Telestar oder Sonderbambi... Für seine besonderen Verdienste wurde ihm das Bundesverdienstkreuz verliehen.

Loriot - wer kennt sie nicht: Die Herren Müller-Lüdenscheid und Dr. Klöbner, die sich - unversehens in dieselbe Hotelbadewanne geraten - so köstlich darüber streiten, ob die Ente nun zu Wasser darf oder nicht... In seinen Büchern hat sich der Schöpfer der Nasenmännchen, Vicco von Bülow alias Loriot, intensiv mit dem Lauf der Zeit auseinandergesetzt. Man denke nur an "Loriots Tagebuch - Zeitgeschehen von Meisterhand" oder "Loriots Heile Welt - Neue gesammelte Texte und Zeichnungen zu brennenden Fragen der Zeit".

Vicco von Bülow alias Loriot war ohne jeden Zweifel der "Grandseigneur" des deutschen Humors. Seine Sketche kennt man häufig Wort für Wort auswendig (das englische "by heart" trifft es besser …), und auf welchem Feld er sich auch immer bewegt hat - als Karikaturist, als Humorist, als Schauspieler und Regisseur - immer hat er Besonderes, Erinnerungswürdiges geleistet.

Fragt man nach dem Grund dieses Erfolges, so stößt man bald auf das Zitat Vicco von Bülows: "Komik, wie ich sie verstehe, hat immer mit Selbstironie zu tun, sonst fehlt etwas. Man muss sich selbst miteinbeziehen." Das ist in allen seinen Werken spürbar, und weil dem so ist, ist sein Witz auch nie herabsetzend, nie verletzend - am Ende ging Loriot selbst mit den Figuren seiner treffendsten Parodien und genau beobachteten Entlarvungen kleinbürgerlicher Engstirnigkeit höchst liebevoll um. Humor, so könnte man formulieren, ist bei Loriot kein scharfer Dolch für grimmige Auseinandersetzungen, sondern ein feines Skalpell, das mit jedem Schnitt letztlich der Heilung der Welt zuarbeitet.

Der "Grandseigneur" des deutschen Humors verstarb im August 2011.

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