Loriot:
Skulptur "Sixtinischer Mops (mit aufgestütztem Kinn)", Version in Bronze
Loriot:
Skulptur "Sixtinischer Mops (mit aufgestütztem Kinn)", Version in Bronze

Kurzinfo

ars mundi Exklusiv-Edition | limitiert, 499 Exemplare | nummeriert | signiert | Edition in Bronze | patiniert | Format 15,5 x 14 x 17 cm | Gewicht 3 kg

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Bestell-Nr. IN-776877

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Skulptur "Sixtinischer Mops (mit aufgestütztem Kinn)", Version in Bronze
Loriot: Skulptur "Sixtinischer Mops (mit aufgestütztem Ki...

Detailbeschreibung

Skulptur "Sixtinischer Mops (mit aufgestütztem Kinn)", Version in Bronze

Eine Passion des großen Humoristen: Lebenslang besaß er Möpse. Ein Leben ohne sie beschrieb er augenzwinkernd so: "Ein Leben ohne Mops ist zwar möglich, aber sinnlos" - und stellte am Ende seines Lebens fest, dass Möpse die besseren Menschen seien.

ars mundi Exklusiv-Edition: Loriots "Sixtinischer Mops" als Skulptur in feiner, von Hand im Wachsausschmelzverfahren gegossener und patinierter Bronze. Limitiert auf 499 Exemplare, nummeriert und signiert. Format 15,5 x 14 x 17 cm (B/H/T). Gewicht 3 kg.

Dieses Objekt ist Bestandteil in folgenden Sets

Porträt des Künstlers Loriot

Über Loriot

1923-2011, Zeichner, Cartoonist, Autor, Humorist, Opernregisseur

Loriot - wer kennt ihn nicht? Auf sein Konto gehen zwei Goldene Kameras, zwei Goldene Schallplatten, die Goldene Leinwand, das Goldene Grammophon und der Goldene Ehrenlöwe. Nicht zu reden vom Ernst-Lubitsch- und Adolph-Grimme-Preis, vom Telestar oder Sonderbambi... Für seine besonderen Verdienste wurde ihm das Bundesverdienstkreuz verliehen.

Loriot - wer kennt sie nicht: Die Herren Müller-Lüdenscheid und Dr. Klöbner, die sich - unversehens in dieselbe Hotelbadewanne geraten - so köstlich darüber streiten, ob die Ente nun zu Wasser darf oder nicht... In seinen Büchern hat sich der Schöpfer der Nasenmännchen, Vicco von Bülow alias Loriot, intensiv mit dem Lauf der Zeit auseinandergesetzt. Man denke nur an "Loriots Tagebuch - Zeitgeschehen von Meisterhand" oder "Loriots Heile Welt - Neue gesammelte Texte und Zeichnungen zu brennenden Fragen der Zeit".

Vicco von Bülow alias Loriot war ohne jeden Zweifel der "Grandseigneur" des deutschen Humors. Seine Sketche kennt man häufig Wort für Wort auswendig (das englische "by heart" trifft es besser …), und auf welchem Feld er sich auch immer bewegt hat - als Karikaturist, als Humorist, als Schauspieler und Regisseur - immer hat er Besonderes, Erinnerungswürdiges geleistet.

Fragt man nach dem Grund dieses Erfolges, so stößt man bald auf das Zitat Vicco von Bülows: "Komik, wie ich sie verstehe, hat immer mit Selbstironie zu tun, sonst fehlt etwas. Man muss sich selbst miteinbeziehen." Das ist in allen seinen Werken spürbar, und weil dem so ist, ist sein Witz auch nie herabsetzend, nie verletzend - am Ende ging Loriot selbst mit den Figuren seiner treffendsten Parodien und genau beobachteten Entlarvungen kleinbürgerlicher Engstirnigkeit höchst liebevoll um. Humor, so könnte man formulieren, ist bei Loriot kein scharfer Dolch für grimmige Auseinandersetzungen, sondern ein feines Skalpell, das mit jedem Schnitt letztlich der Heilung der Welt zuarbeitet.

Der "Grandseigneur" des deutschen Humors verstarb im August 2011.

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