Griechenland

Die Griechen in der Antike waren bereits in der Lage, Schmuck aus Gold, Silber, Eisen, Kupfer, Edelsteinen oder Perlen herzustellen. Die Ketten, Ohrringe, Medaillons oder Armreifen wurden bei besonderen Anlässen getragen und galten als Symbole für Macht, Würde und Reichtum. Auch heute noch ist Schmuck mit Motiven und Designs des antiken Griechenlands sehr beliebt.

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Griechischer Schmuck

Die antike griechische Kultur übt bis heute mit ihren Erkenntnissen in der Wissenschaft sowie den Errungenschaften in Philosophie, Architektur und Literatur auf viele Menschen eine große Faszination aus. Auch der griechische Schmuck ist bis heute wegen seiner typischen stilvollen Gestaltung sehr beliebt. Bei ars mundi finden Sie ein Angebot ausgewählter Schmuckstücke, deren Motive, Ornamente und Muster an den Antikschmuck der mykenischen und minoischen Kultur angelehnt sind. In diesen beiden Hochkulturen des Mittelmeerraums, die sich ab ca. 3000 v. Chr. entwickelten und aus denen später die Griechen hervorgingen, wurde bereits Schmuck aus Gold, Silber, Eisen, Kupfer, Edelsteinen, Perlen und Glas hergestellt. Anfänglich war bei diesen Völkern der Schmuck allerdings nur als Grabbeigabe vorgesehen. Im Alltag wurde der Schmuck dann vornehmlich bei besonderen Anlässen getragen und galt als Symbol für Macht, Würde und Reichtum.

Auf den Diademen, Medaillons, Halsketten, Anhängern, Ringen, Ohrringen und Armreifen waren Tiere und Pflanzen, aber auch geometrische Muster abgebildet. So zeigt Schmuck aus Griechenland häufig Schlangen, zum Beispiel auf Schlangenketten, -Ringen oder -Armreifen. Dabei war die Schlange durchaus ein mehrdeutiges Symbol: In Anlehnung an die ägyptische Mythologie stand sie auch bei den Griechen für Apophis, den Gott der Finsternis und Widersacher des Sonnengottes Ra. Zugleich symbolisierte die Fähigkeit der Schlange, sich häuten zu können, die Wiedergeburt und Unsterblichkeit. Außerdem ist sie auch im Asklepiosstab, dem Wahrzeichen der Apotheker und Ärzte, zu finden und dient hier als Symbol für die Heilkunde. Eine geometrische Form, die häufig auf Schmuck zu finden ist und ebenfalls ihren Ursprung in der griechischen Kultur hat, ist die Mäander. Sie geht auf den Fluss Maiandros zurück und symbolisiert ebenmäßige Schönheit und Ausgewogenheit, aber auch Unsterblichkeit. Als das berühmteste griechische Schmuckstück gelten die "Bienen von Malia" - einem goldenen Anhänger, der 1930 auf Kreta ausgegraben wurde und auf etwa 1700 v. Chr. datiert wird.

Viele dieser und weiterer typischen Formen von Schmuck aus Griechenland haben wir für Sie in unserem Angebot, darunter viele Replika von Ausgrabungsstücken, die heute in Museen auf der ganzen Welt ausgestellt sind. Darüber hinaus finden sie zahlreiche Stücke der Schmuckdesignerin Petra Waszak, die ebenfalls von der griechischen Mythologie inspiriert sind. Einige ihrer Arbeiten wie das Collier "Argonautengold" oder das Schmuckset "Prinzessin Medea" beziehen sich direkt auf die griechische Argonautensage von der Fahrt des Iason und seiner Suche nach dem Goldenen Vlies.