Caspar David Friedrich:
Bild "Schwäne im Schilf" (um 1820), gerahmt
Proportionsansicht
Bild "Schwäne im Schilf" (um 1820), gerahmt
Caspar David Friedrich:
Bild "Schwäne im Schilf" (um 1820), gerahmt

Kurzinfo

Limitiert, 950 Exemplare | Original-Dietz-Replik | Öl auf Leinwand | auf Keilrahmen | Echtholzleiste | Format ca. 42 x 49 cm (H/B)

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Bild "Schwäne im Schilf" (um 1820), gerahmt
Caspar David Friedrich: Bild "Schwäne im Schilf" (um 1820...

Detailbeschreibung

Bild "Schwäne im Schilf" (um 1820), gerahmt

Er war der Romantiker seiner Zeit. In seinem Werk spüren wir den Hauch der Unendlichkeit, in der der Maler die Grenzen räumlich und menschlich absteckt. In seiner Ausdrucksweise schwankt er häufig zwischen minutiöser Naturdarstellung und Stimmungen, die ins Sinnbildliche oder Allegorische hinübergleiten.
Original: um 1820, Öl auf Leinwand, 34 x 44 cm, Eremitage, St. Petersburg, Russland.

Original-Dietz-Replik. Öl auf Leinwand in 85 Farben. Limitierte Auflage 950 Exemplare. Jede Leinwandreplik wird wie die Vorlage auf Keilrahmen gespannt, damit Sie die Leinwand bei Schwankungen der Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit nachspannen können. Gerahmt mit dunkler Echtholzleiste. Format inkl. Rahmen ca. 42 x 49 cm (H/B).

Über Caspar David Friedrich

1774-1840

Caspar David Friedrich war der bedeutendste deutsche Maler der Romantik. Sogar seine Person verkörperte den typischen Romantiker: Er war eher introvertiert, naturverbunden und religiös, er sah die Natur als Spiegel menschlicher Empfindungen. In seinen akribisch genau gemalten Gemälden erreichte Friedrich eine unvergleichliche metaphysische Transparenz.

"Der Maler soll nicht bloß malen, was er vor sich sieht, sondern auch, was er in sich sieht." Mit dieser Empfehlung an seine Malerkollegen erklärte Caspar David Friedrich die Triebfeder und den Sinngehalt seiner Bilder.

Die Landschaftsdarstellung nimmt in seinem Werk eine herausragende Stellung ein. Friedrich unternahm mit Freunden lange Wanderungen durch das Gebirge und entlang der Küste. Er erlebte den Menschen in seiner Kleinheit gegenüber der ungeheuren Kraft der Natur. Die einsamen Gestalten schauen sehnsuchtsvoll in weite Landschaften mit fernem Horizont. Sie wenden oftmals dem Betrachter den Rücken zu, so dass sich dieser in sie hineinversetzen kann. Mit Hilfe symbolischer Naturmetapher, den Mond als Universum und Baumstümpfe als Hinweis auf die Vergänglichkeit, erzeugte er besinnlich romantische Gefühle und religiöse Empfindungen. Friedrich wollte mit seinen Naturstimmungen Einblick in die menschliche Seele geben.

Mit 24 Jahren, nach einer akademischen Ausbildung in Kopenhagen, zog es den jungen Künstler nach Dresden. In der Elbstadt bildete sich um ihn und andere Maler als auch um Dichter wie Tieck und Schlegel das Zentrum der Frühromantik. Das Charakteristische der Romantik ist die wechselseitige Wirkung von Dichtung und Malerei. Friedrichs Landschaften sind Spiegel der Gefühle und suchen visuell das auszudrücken, was die Poesie mit Worten erlangt. "Nach Innen geht der geheimnisvolle Weg. In uns, oder nirgends ist die Ewigkeit mit ihren Welten, die Vergangenheit und Zukunft." So äußerte sich der Dichter Novalis stellvertretend für die Frühromantiker.

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