Objektkunst

Bei der Objektkunst entstehen aus Alltagsgegenständen Kunstwerke. Die Künstlerinnen und Künstler versetzen alltägliche Dinge in einen alternativen Kontext, arrangieren sie neu oder bearbeiten sie und erheben sie damit zu Kunstwerken. Die Objektkunst entwickelte sich im 20. Jahrhundert in Europa, zu ihren Wegbereitern gehörten die Collage, die Assemblage und die Konzeptkunst.

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Objektkunst

Objektkunst – Die Kunst steckt in den alltäglichen Dingen

Ob Fahrräder, Zeitungen, Stühle, Bügeleisen, Obst oder Blechdosen – bei der Objektkunst werden Gegenstände, die uns im Alltag umgeben, in Kunstwerke transformiert. Das Konzept basiert darauf, dass Gebrauchsgegenstände aus ihrem vorgesehenen oder bekannten Kontext entnommen werden. Sie werden mal mehr, mal weniger modifiziert und in einen ungewohnten oder skurrilen Zusammenhang versetzt. Auf diese Weise erhalten sie eine neue Bedeutung und werden hinterfragt, stellen aber auch unseren Umgang mit ihnen und unsere eigene Wahrnehmung infrage. Ihren Ursprung hat die heutige Objektkunst im Europa des 20. Jahrhunderts. Als ihre Vorläufer und Wegbereiter gelten Collagen, Assemblagen, Konzeptkunst und Ready-mades. Wichtige Objektkunst Künstler waren Marcel Duchamp, Jean Tinguely, Arman, Daniel Spoerri oder Claes Oldenburg.

Objektkunst – Techniken und verwandte Genres

In der Objektkunst werden die Gegenstände aber nicht nur in einem neuen Kontext arrangiert, sondern meist auch bearbeitet. Oftmals kreieren die Objektkunst Künstler ihre Werke in einem Crossover der Techniken. Dabei werden die klassischen Genregrenzen von Bildhauerei, Malerei und Installation aufgelöst. Die Objekte werden zum Beispiel bemalt, besprüht, zerkratzt, mit Edelsteinen besetzt, zerschnitten, neu verschweißt, mit anderen zusätzlichen Elementen versehen oder teilweise zerstört. Mit der Bearbeitung (oder auch Nicht-Bearbeitung) und der Präsentation in neuen Kontexten hat die Objektkunst viele Gemeinsamkeiten mit anderen Genres, zum Beispiel Collagen, Kinetischen Plastiken, Konzeptkunst, Installation, Ready-mades, Mobiles oder Assemblagen.

Objektkunst kaufen bei ars mundi

Auch bei ars mundi können Sie Objektkunst kaufen, in denen sich alltägliche Gebrauchsgegenstände in Kunstwerke verwandeln. Viele zeitgenössische Künstler präsentieren auch heute noch originelle Objektkunst Ideen, zum Beispiel Thomas Judisch, der unter anderem in Bronze gegossene Kaffeebecher und Würstchenpappen präsentiert, oder der deutsche Konzeptkünstler Ottmar Hörl, der eine stilisierte Rose zum Kunstobjekt macht. Paul Wunderlich kombiniert in einem seiner Objekte einen Damen- mit einem Herrenschuh und Albert Hien zeigt in Anlehnung an die Leuchtreklame kurze Wörter oder Phrasen mit Neonröhren. Ebenfalls mit der Sprache spielt Jan M. Petersen, wenn er Worte in goldglänzende Bronzeplaketten eingraviert, und Klaus Dupont kombiniert für seine Objekte Tiere oder Schädel mit Edelsteinen und antiken Designs.