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Caspar David Friedrich:
4-teiliges Bilderset "Der Tageszeitenzyklus" (1821/22), gerahmt
Caspar David Friedrich:
4-teiliges Bilderset "Der Tageszeitenzyklus" (1821/22), gerahmt

Kurzinfo

ars mundi Exklusiv-Edition | Reproduktionen auf Leinwand | auf Keilrahmen | gerahmt | Format je 34 x 46 cm (H/B)

inkl. MwSt. zzgl. Porto

Bestell-Nr. IN-904251

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4-teiliges Bilderset "Der Tageszeitenzyklus" (1821/22), gerahmt
Caspar David Friedrich: 4-teiliges Bilderset "Der Tagesze...

Detailbeschreibung

4-teiliges Bilderset "Der Tageszeitenzyklus" (1821/22), gerahmt

Caspar David Friedrichs Werke setzen die romantische Vorstellung, das "Buch der Natur" tiefgründig zu deuten und zu entschlüsseln auf überzeugende Art um. Der in den Jahren 1821/22 entstandene "Tageszeitenzyklus" beschreibt zugleich einen Lebenszyklus, in dem der Betrachter Kindheit, Jugend, Reife und die Gelassenheit des Alters zu erkennen vermag.

"Der Morgen":
Der Morgen stellt den einsamen Mensch im Fischernachen in den Mittelpunkt, der auf stillem, schilfbewachsenem Weiher, umgeben von der Allmacht der erwachenden Natur, sein Tagwerk beginnt.
"Der Mittag":
Im zweiten Teil des Zyklus führt ein sandiger, von Heidegräsern und Strauchwerk umsäumter Weg den Betrachter zu entfernten dichten Wäldern. Auf den Wiesen schreitet ein Wanderer auf einen Kiefernhain zu, während ein zweiter Wanderer sich auf dem Wege dem Betrachter nähert.
"Der Nachmittag":
Im dritten Teil des Zyklus deutet die rötliche Spiegelung einzelner Wolken auf den nahenden Abendfrieden hin und taucht die Landschaft in ein spätnachmittagliches Licht. Das Kornfeld ist bereits zum Teil abgeerntet, und der Bauer zieht im Pferdegespann dem Feierabend zu.
"Der Abend":
Der Abend zeigt zwei Wanderer, die das Spektrum der untergehenden Sonne betrachten. Noch leuchtet der Horizont durch die Kiefernstämme; doch in wenigen Minuten wird der Zauber erloschen sein und kühle Nacht zur Umkehr mahnen.

Dieser Schatz der Landesgalerie Hannover wurde exklusiv für ars mundi auf Leinwand übertragen. Jedes Exemplar ist in einer anspruchsvollen vergoldeten Massivholzleiste gerahmt. Der Tageszeitenzyklus besteht aus vier Bildern. Format gerahmt jeweils 34 x 46 cm (H/B). Alle vier Bilder im Set.

"Seit über hundert Jahren hängt der 'Tageszeitenzyklus' als eines der Hauptwerke im Niedersächsischen Landesmuseum Hannover. Vier Bilder zeigen ideale Landschaften, die an den Harz oder das Riesengebirge erinnern. Im Unterschied zu den späteren Impressionisten sind sie im Atelier entstanden und bilden nicht das gleiche Motiv ab. Caspar David Friedrich, der bedeutendste Künstler der deutschen Frühromantik, ahmte nicht einfach die Natur nach, sondern schuf Bilder von großer emotionaler Tiefe. Dank der hervorragenden Reproduktion von ars mundi können diese Bilder nun vielen Menschen zugänglich gemacht werden, die mit den Bildern ein immerwährendes Naturerlebnis genießen können." (Dr. Katja Lembke, Landesmuseum Hannover)

Über Caspar David Friedrich

1774-1840

Caspar David Friedrich war der bedeutendste deutsche Maler der Romantik. Sogar seine Person verkörperte den typischen Romantiker: Er war eher introvertiert, naturverbunden und religiös, er sah die Natur als Spiegel menschlicher Empfindungen. In seinen akribisch genau gemalten Gemälden erreichte Friedrich eine unvergleichliche metaphysische Transparenz.

"Der Maler soll nicht bloß malen, was er vor sich sieht, sondern auch, was er in sich sieht." Mit dieser Empfehlung an seine Malerkollegen erklärte Caspar David Friedrich die Triebfeder und den Sinngehalt seiner Bilder.

Die Landschaftsdarstellung nimmt in seinem Werk eine herausragende Stellung ein. Friedrich unternahm mit Freunden lange Wanderungen durch das Gebirge und entlang der Küste. Er erlebte den Menschen in seiner Kleinheit gegenüber der ungeheuren Kraft der Natur. Die einsamen Gestalten schauen sehnsuchtsvoll in weite Landschaften mit fernem Horizont. Sie wenden oftmals dem Betrachter den Rücken zu, so dass sich dieser in sie hineinversetzen kann. Mit Hilfe symbolischer Naturmetapher, den Mond als Universum und Baumstümpfe als Hinweis auf die Vergänglichkeit, erzeugte er besinnlich romantische Gefühle und religiöse Empfindungen. Friedrich wollte mit seinen Naturstimmungen Einblick in die menschliche Seele geben.

Mit 24 Jahren, nach einer akademischen Ausbildung in Kopenhagen, zog es den jungen Künstler nach Dresden. In der Elbstadt bildete sich um ihn und andere Maler als auch um Dichter wie Tieck und Schlegel das Zentrum der Frühromantik. Das Charakteristische der Romantik ist die wechselseitige Wirkung von Dichtung und Malerei. Friedrichs Landschaften sind Spiegel der Gefühle und suchen visuell das auszudrücken, was die Poesie mit Worten erlangt. "Nach Innen geht der geheimnisvolle Weg. In uns, oder nirgends ist die Ewigkeit mit ihren Welten, die Vergangenheit und Zukunft." So äußerte sich der Dichter Novalis stellvertretend für die Frühromantiker.

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